Das Wiki für den Bayerischen Wald

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


Frei lebendes „Pinselohr“ trägt Sendehalsband-Nationalpark-Forscher können Luchs-Wege rekonstruieren

Luchs_Pirsch.jpegDer am 8. März auf der Suche nach einer Partnerin ins Luchsgehege des Nationalparks eingedrungene Luchs „Milan“ ist wieder frei, kann sich aber vor den Nationalparkforschern nicht mehr verstecken. Am 8. März haben diese dem Luchskater ein Sendehalsband angelegt, dass jeden Tag eine SMS schickt und so den Aufenthaltsort des Tieres verrät.


Über Jahre hinweg streifte Luchs Milan meist unbemerkt durch die weiten Wälder am Grenzkamm der beiden Nationalparke Bayerischer Wald und Böhmen. Gelegentlich entdeckte man seine Spuren im Schnee, und nur ganz selten wurde er gesehen. Seit dem 8. März ist damit Schluss: Denn an diesem Tag haben Forscher dem Luchskater ein 390 Gramm leichtes Sendehalsband angelegt, dass jeden Tag eine SMS schickt und so den aktuellen Aufenthaltsort des Tieres preisgibt.

MilanmitSender400.jpg
Milan beim Anlegen des Senders

Möglich ist dies durch die moderne GPS-Technik, der Vermessung mittels Satellitenpositionierung. GPS ermöglicht es, den Standort eines Empfängers genau zu bestimmen, wie den meisten ja durch die bereits weit verbreiteten Navigationssysteme in Autos bekannt ist.

MilanTelemetrieKarte400.jpg
Milan-Telemetrie-Karte mit Darstellung bisheriger Bewegungsmeldungen

zur Karte in Originalauflösung

frei_lebendes_pinselohr_traegt_sendehalsbandnationalparkforscher_koennen_luchswege_rekonstruieren.1626968874.txt · Zuletzt geändert: 2021/07/22 15:47 von gfreund

test