Das Wiki für den Bayerischen Wald

Nationalpark aktuell

Geführte Wanderungen, Radtouren und sonstiges Aktuelles rund um den Nationalpark Bayerischer Wald


Auftanken in der Wildnis


E-Bike-Fahrer können den Akku ihres Rades ab sofort kostenfrei an der Racheldiensthütte aufladen. (Foto: Hans-Georg Simmet/Nationalpark Bayerischer Wald)

Nationalpark stellt E-Bike Ladestation an der Racheldiensthütte auf

Auch im Nationalpark Bayerischer Wald sind immer mehr Besucher mit E-Bikes unterwegs. Damit diese ihren fahrbaren Untersatz auch während einer längeren Radtour auftanken können, hat die Nationalparkverwaltung an der Racheldiensthütte nun E-Bike-Ladestationen errichtet. Bis zu acht Akkus können hier gleichzeitig geladen werden, die Benutzung ist kostenlos.


Zu den beiden schönsten Gletscherseen des Böhmerwalds


der Teufelssee

Grenzüberschreitende Wanderung zum Teufelsee und Schwarzer See im Nationalpark Šumava am Sonntag, 21. Juli

Am Sonntag, 21. Juli, veranstaltet die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald die nächste grenzüberschreitende Wanderung in den Nachbar-Nationalpark Šumava. Waldführer Steffen Krieger führt die Teilnehmer auf dieser Wanderung vom Bahnhof Bayerisch Eisenstein zum Čertovo jezero (Teufelsee) auf 1030 Meter, einem der fünf Eiszeitrelikte des Böhmerwaldes. Weiter geht es über die Europäische Hauptwasserscheide hinweg zum größten Gletschersee im Böhmerwald, dem Černé jezero (Schwarzer See).

Beide Seen beeindrucken mit ihren über 300 Meter hohen, steilen Seewänden. Über den Spičák-Sattel und Böhmisch Eisenstein führt die Tour zum Ausgangspunkt am Bahnhof in Bayerisch Eisenstein.

Treffpunkt ist um 9:15 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Bayerisch Eisenstein. Die Anfahrt ist mit der Waldbahn möglich, die auf dieser Strecke im Stundentakt verkehrt. Für die rund 21 Kilometer lange Tour mit etwa 500 Höhenmeter sind ungefähr 7 bis 8 Stunden einzuplanen, sodass mit der Waldbahn um 17:44 Uhr wieder zurückgefahren werden kann. Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit der Waldbahn sowie dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben.

Neben einer gewissen Grundkondition, geeignetem Schuhwerk, dem Wetter angepasster Kleidung und eventuell einer Brotzeit ist unbedingt der Personalausweis mitzubringen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Mit dem Rad zur Geburtsstadt von Adalbert Stifter


Mit dem Rad zur Geburtsstadt von Adalbert Stifter

Grenzüberschreitende Tour in den Nationalpark Šumava am 21. Juli

Waldführerin Jutta Pongratz begleitet am Sonntag, 21. Juli, die nächste grenzüberschreitende Radtour in den Nationalpark Šumava. Nach dem Start in Haidmühle wird zuerst durch das Tal der Kalten Moldau in Richtung Stožec (Tusset) und weiter bis nach Nová Pec (Neuofen) am Beginn des Moldaustausees geradelt. Auf der nordöstlichen Seite des Stausees entlang führt die Tour dann nach Horní Planá, der Geburtsstadt des großen Böhmerwalddichters Adalbert Stifter. Mit der Fähre geht es über den Stausee und auf Radwegen zurück zum Ausgangspunkt.

Start ist um 9 Uhr am Parkplatz beim Grenzübergang von Haidmühe nach Nové Ůdolí (Neuthal). Die Radtour ist mit etwa 56 Kilometern Länge und rund 350 Höhenmetern als leicht einzustufen und dauert fünf bis sechs Stunden. In Nová Pec oder Horní Planá ist eine Einkehr möglich.

Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Beim Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Es fallen zusätzlich Parkplatzgebühren und umgerechnet rund 1,50 Euro für die Fähre an.

Willkommen sind all diejenigen, die gerne aufs Radl steigen - egal ob mit Elektro-Motor oder ohne Motor - und Spaß daran haben, Land und Leute kennenzulernen. Bei Bedarf können die E-Bikes auch bei diversen Fachgeschäften und Touristinfos ausgeliehen werden. Neben ausreichend Getränken und einem Radhelm ist auch der Personalausweis mitzubringen.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Ausstellung "Gefährdetes Naturerbe"


Beeindruckende Plastiken bedrohter Wildtiere sind derzeit im Haus zur Wildnis zu bewundern. (Foto: Lisa Ornezeder/Nationalpark Bayerischer Wald­)

Bis 25. Juli: Ausstellung im Haus zur Wildnis: Tierplastiken von Franz Weickmann –

Seit einigen Tagen schon ist eine neue Wechselausstellung in der großen Halle vom Haus zur Wildnis in Ludwigsthal zu sehen. In der Nationalparkeinrichtung zeigt der Landshuter Bildhauer Franz Weickmann anlässlich seines 80. Geburtstags bis 25. Juli Plastiken und Zeichnungen bedrohter Tiere aus der ganzen Welt. So kann man etwa einen Gepard, eine Hyäne, einen Luchs oder einen Eisbären bestaunen. Die Schau trägt den Titel „Naturerbe in Gefahr“. Die Vernissage findet am 27. Juni statt.

Naturschutz liegt dem Künstler besonders am Herzen. Deswegen ist er auch oft im Nationalpark Bayerischer Wald unterwegs. Für seine Arbeiten studiert er dann etwa die Bewohner der Tier-Freigelände, um deren Anatomie und Wesen schließlich auch in seinen Werken perfekt einfangen zu können. Seine Plastiken setzt Weickmann aus vielen Holzstücken zusammen. Dabei nutzt er die optische und haptische Struktur seines Ausgangsmaterials. So fügen sich Knochen, Muskeln, Sehnen und Fell um einen Holzkern zu ausdrucksstarken, wilden Tieren.

Die Ausstellung im Haus zur Wildnis zeigt neben 20 Holzplastiken auch ausgewählte Rötel- und Kohlezeichnungen, die nicht nur als Skizzen für die Plastiken des Künstlers dienen, sondern für sich stehen. Weickmanns „Herdenbilder“ entstehen mit schnellem, energischem Strich. Die Stärke, Eleganz und Schnelligkeit der Tiere wird in den seriell aneinandergereihten Zeichnungen spürbar. Und wer Fragen zur Ausstellung hat, wird an den Wochenenden auch immer wieder den Künstler selbst am Ausstellungsort antreffen.


„Fluss-Segnung“ am Sagwasser


Sagwasser

Führung aus der Reihe „Nationalpark und Schöpfung“ am Samstag, 27. Juli

Seit vielen Jahren bietet der Nationalpark zusammen mit den Kirchen der Region die besondere Führungsreihe „Nationalpark und Schöpfung“ an. Dabei werden spirituelle Impulse und naturkundliches Wissen kombiniert. Am 27. Juli wird Pfarrer Markus Krell aus Tiefenbach im Rahmen dieser Reihe das fließende Wasser des Sagwassers segnen, als Bild für den Lebensfluss von dem und in dem wir leben. Den naturkundlichen Aspekt hierzu trägt Nationalpark-Rangerin Christine Schopf bei.

Treffpunkt für die rund dreistündige, kostenlose Führung ist um 11:30 Uhr am Parkplatz Sagwasser bei Weidhütte.

Wer von Tiefenbach anreisen möchte, kann sich mit dem Pfarrer absprechen und Fahrgemeinschaften bilden. Bitte eine kleine Brotzeit mitbringen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Über Reschbachklause und Siebensteinkopf nach Fürstenhut wandern


Siebensteinkopf

Grenzüberschreitende Wanderung in den Nationalpark Šumava am Sonntag, 28. Juli

Am Sonntag, 28. Juli, veranstaltet der Nationalpark Bayerischer Wald die nächste grenzüberschreitende Wanderung in den Nachbar-Nationalpark Šumava. Waldführer Hans Pongratz begleitet seine Gäste vom Parkplatz Wistlberg über die Alte Klause zur Reschbachklause. Diese erinnert als größte Triftklause im Nationalpark Bayerischer Wald an die frühere Art der Holznutzung. Danach steigt der Weg weiter an zum 1263 Meter hohen Siebensteinkopf und wieder hinab über die Landesgrenze nach Bučina (Buchwald) und Knížecí Pláně (Fürstenhut). Über die Teufelsbachklause und das Finsterauer Filz geht es zurück zum Ausgangspunkt. Auf den rund 15 Kilometern werden ungefähr 500 Höhenmeter überwunden.

Treffpunkt für die fünf- bis sechsstündige Führung ist um 9 Uhr am Parkplatz Wistlberg bei Finsterau.

Die Führung kann gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Die Anfahrt ist aus Richtung Grafenau (8:05 Uhr), Nationalparkzentrum Lusen (8:25 Uhr) und Mauth (8:37 Uhr) mit dem Finsterau-Bus möglich. Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit der Waldbahn sowie bei Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben.

Neben einer gewissen Grundkondition, geeignetem Schuhwerk, dem Wetter angepasster Kleidung und einer Brotzeit nebst Getränken ist unbedingt der Personalausweis mitzubringen.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) spätestens einen Tag vorher erforderlich.


Krimiwanderung durch den Nationalpark


Krimiwanderung

Spannende Lesung mit Krimiautor Ossi Heindl in der wilden Natur am Samstag 10. August

Nationalpark hautnah und gleichzeitig Gänsehaut-Feeling erleben die Teilnehmer einer spannenden Wanderung mit Waldführerin Gabi Kreuzer und dem Krimiautoren Ossi Heindl. Von Scheuereck aus geht es zum Jährlingsschachten und über Scheuereckriegel und Totenschädel wieder zurück. An authentischen Stellen liest der Autor aus seinem neuesten Krimi „Max Esterl und das Wolfauslassen“. Die Waldführerin wird dabei auch auf das Thema Wolf näher eingehen.

Treffpunkt für die etwa siebenstündige Führung ist um 9:45 Uhr am Hirschgehege in Scheuereck.

Die Führungsgebühr beträgt 5 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit dem Igelbus sowie bei Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Waldschmidthaus startet in die Sommersaison


Das Waldschmidthaus unterhalb des Gipfels des Grossen Rachel

Wanderer können seit 15. Mai wieder auf dem Rachel einkehren

Die Wintersaison ist nun auch auf dem Rachel vorbei. Das bedeutet für die Wanderer, dass sie ab Mittwoch, 15. Mai, wieder einkehren können. Das Waldschmidthaus öffnet dann seine Pforten und die Pächter starten in die Sommersaison. Die Schutzhütte ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Igelbus fährt ab 15. Mai täglich von 8.35 bis 18.05 Uhr halbstündlich zum Gfäll.





Racheldiensthütte ist wieder geöffnet


Die Racheldiensthütte

Wanderer und Radfahrer können ab Freitag, 26. April, täglich von 9.30 bis 18 Uhr einkehren

Auf den Gipfeln des Nationalparks Bayerischer Wald liegt vereinzelt immer noch Schnee. Doch in den tieferen Lagen ist der Winter nun endgültig vorbei. Ab Freitag, 26. April, öffnet daher die Racheldiensthütte wieder ihre Pforten. Wanderer und Radfahrer können laut Auskunft von Pächter Hans Wichtl täglich von 9.30 bis 18 Uhr einkehren.




Waldspielgelände ist wieder geöffnet


Beim Kinderprogramm des Nationalparks im Waldspielgelände Ab sofort können Kinder das Waldspielgelände in Spiegelau wieder entdecken. Die Verkehrssicherung durch die Forstmitarbeiter der Nationalparkverwaltung ist abgeschlossen. (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

Sicherung des Geländes ist abgeschlossen – Nun steht Kontrolle der Wanderwege an

Das Waldspielgelände in Spiegelau ist ab sofort wieder geöffnet. Nach dem starken Schneebruch des vergangenen Winters haben die Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald das Gelände in den vergangenen Tagen gesichert und die Gefahr umstürzender Bäume oder herabfallender Äste gebannt.

Nach dem Waldspielgelände in Spiegelau werden nun auch die restlichen Wanderwege kontrolliert und Bäume, die über die Wege gefallen sind, abtransportiert.


Weg durchs Höllbachgespreng auf den Falkenstein bleibt bis Ende Juni gesperrt


Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor

Wanderfalken haben mit der Brut begonnen

Der Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig hinauf auf den Großen Falkenstein bleibt weiterhin gesperrt. Der Grund ist ein erfreulicher: Die dort lebenden Wanderfalken haben mit der Brut begonnen. Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald und des Landesbundes für Vogelschutz konnten dies nun bestätigen.

„Nur durch die Sperrung des Weges können wir gewährleisten, dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört werden“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. Schließlich richten die Tiere ihr Nest meist in der Nähe der Felsen entlang des Weges ein. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Ende Juni dauern.

Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.



Auf Rädern durch den Nationalpark


Freuen sich über die neuen Hilfsmittel für Nationalpark-Besucher mit Handicap: Nationalparkleiter Franz Leibl (von links), Christian Kremer von der Erlebnis Akademie und Umweltbildungsreferent Lukas Laux vor einem Elektro- und einem Wanderrollstuhl. (Foto: Elke Ohland/Nationalpark Bayerischer Wald) 
)

Besucher mit Handicap können sich ab sofort Elektro-, Wander- und Klapprollstuhl ausleihen

Es ist wieder ein Schritt mehr dafür getan, die wilde Natur des ersten deutschen Nationalparks für Besucher mit Handicap erlebbar zu machen. Denn ab sofort stehen im Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau ein Elektro-, ein Wander- und ein Klapprollstuhl sowie ein Bollerwagen zum kostenlosen Ausleihen zur Verfügung. Das ist eine weiter Maßnahme im Rahmen der Initiative Nationalpark für alle.

„Die Hilfsmittel sind hier gut aufgehoben“, sagte Nationalparkleiter Franz Leibl. „Schließlich haben wir die Wege in den Tier-, Pflanzen- und Gesteins-Freigeländen derart umgestaltet, dass sie auch mit Rollstühlen zu bewältigen sind. So ist es auch körperlich eingeschränkten Naturfreunden möglich, unsere Einrichtungen zu nutzen.“

Finanziert wurden die Neuanschaffungen von der Erlebnis Akademie, die im Nationalparkzentrum Lusen den Baumwipfelpfad betreibt. „Wir konzipieren unsere Angeboten ebenfalls so, dass sie von allen Besuchergruppen genutzt werden können“, betonte Christian Kremer. „Daher unterstützen wir den Nationalpark gern bei Maßnahmen, die die Barrierefreiheit verbessern.“

Wer von den neuen Hilfsmitteln Gebrauch machen möchte, kann einfach beim Parkplatzservice auf dem P1 des Nationalparkzentrums Lusens vorbeischauen. Eine vorherige telefonische Reservierung via 08558/9729823 ist ratsam. Kosten fallen nicht an. „Natürlich können die Rollstühle auch für Touren an anderen Orten des Nationalparks ausgeliehen werden“, so Umweltbildungsreferent Lukas Laux. „Dabei ist lediglich der Transport der Gerätschaften selbst zu organisieren.“


nationalpark_aktuell.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/18 13:07 von gfreund

test