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nationalpark_aktuell [2018/10/08 15:52]
gfreund
nationalpark_aktuell [2019/06/10 08:28]
gfreund [Mit dem Rad zur Moldauquelle und ins Lusental]
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-===== Vortrag über die Bedeutung von Aas in Ökosystemen===== 
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1539013855&​tok=cd386b&​media=vortrag_ueber_die_bedeutung_von_aas_in_oekosystemen.jpg?​200|Ein Vortrag über die Bedeutung von tierischer Biomasse, also Aas, findet am 11. Oktober im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald statt. (Foto: Marc Eric Benbow)}} 
  
-Wissenschaftliche Vortragsreihe startet **am Donnerstag, 11. Oktober** im Waldgeschichtlichen Museum 
  
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 +=====Mit Spiel und Spannung durch die Ferien=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=85&​t=1559903712&​tok=64c74c&​media=mit_spiel_und_spannung_durch_die_ferien.jpg?​200|Mit abwechslungsreichen Spielen können die Kinder bei den Ferienaktionen des Nationalparks die Natur erkunden. (Foto: Annette Nigl /​Nationalpark Bayerischer Wald)}}
    
-Ein Thema, das in der Forschung oft ignoriert und unterschätzt wird, kommt bei einem wissenschaftlichen Vortrag am Donnerstag, 11. Oktober, um 19 Uhr im [[Waldgeschichtliches Museum|Waldgeschichtlichen Museum]] in St. Oswald zur Sprache: Und zwar die Bedeutung von tierischer Biomasse, also von Aas, in Ökosystemen. Referent für den in Englisch gehaltenen Vortrag ist Professor M. Eric Benbow von der Michigan State University. Dieser Abend ist der Auftakt zur wissenschaftlichen Vortragsreihe,​ die von Dr. Claus Bässler, stellvertretender Leiter des Sachgebietes Naturschutz und Forschung im Nationalpark Bayerischer Wald, organisiert wird. 
  
-Für die Zersetzung von Aas innerhalb der Ökosysteme sind Pilzewirbellose Arten wie Fliegen und Käfer sowie Wirbeltier-Aasfresser wie Geier zuständig. Diese Organismen sind für das Recycling von Energie und Nährstoffen von toter pflanzlicher sowie tierischer Biomasse verantwortlich. In seiner Präsentation stellt Professor M. Eric Benbow anhand von Beispielen aus der Forschungsliteratur ​und aktuellen Studien die Bedeutung dieser Gemeinschaftsökologie vor.+Nationalpark bietet **Pfingstferienprogramm** für AbenteurerBastelfans ​und Kinoliebhaber an
  
-Der Eintritt zu dem Vortrag ist freialle Interessierten ​sind herzlich dazu eingeladen.+Während buntes Vogelgezwitscher durch das Waldmeer hallt, trägt eine leichte Brise den Duft von frischem Baumharz aus den saftig grünen Wäldern, die von blühenden Wiesen umsäumt werden. ​Der Sommer hält im Nationalpark Bayerischer Wald Einzug und mit ihm auch die Zeit der großen Abenteuer in der Natur. Zwischen hohen Bäumen und knorrigenalten Holzstämmen entsteht in der Waldwildnis ein riesiger Spielplatz für kleine Entdecker. Gerade die Pfingstferien ​sind für Kinder und Jugendliche die perfekte Zeit, um sich inmitten unberührter Natur zu vergnügen und dabei allerhand über Tiere und Pflanzen zu lernen. Aus diesem Grund bietet der Nationalpark Bayerischer Wald auch dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches und spannendes Pfingstferienprogramm für Kinder und Jugendliche an.
  
-\\ +Zwischen selbstgebauten Kunstwerken aus Naturmaterialien,​ spannenden Spielen und einer Schatzsuche in der Wildnis können ​sich kleine Abenteurer bei der Veranstaltung „Waldentdecker und Waldspürnasen“ einen ganzen Nachmittag lang rund um die Nationalparkeinrichtungen austoben. Zum Schluss geht’s mit den Waldführern noch zu den kleinen und großen Tieren in den Tier-Freigeländen. Spürnasen und Entdecker können im [[Nationalparkzentrum Lusen]] bei Neuschönau **am Dienstag, 11. und 18. Juni**, sowie im [[Nationalparkzentrum Falkenstein]] bei Ludwigsthal **am Donnerstag, 13. und 20. Juni**, jeweils um 14 Uhr auf Erkundungstour gehen.
-===== So hat sich der Wald rund um das Zwieselter Filz entwickelt===== +
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-{{ https://www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1538649354&​tok=1dd5dd&​media=zwieselter_filz.jpg?​200|Wie sich die Flächen ​im Bereich ​des Zwieselter Filzes in den vergangenen Jahren verjüngt habenerfahren ​die Teilnehmer ​bei einer Wanderung ​am 13. Oktober(Foto: Josef Wanninger /​Nationalpark Bayerischer Wald)}}+Richtig wild geht es auch beim dreitägigen Programm „Zauberhafter Nationalparkwald“ zuInmitten von aufregenden Geschichten,​ bunten Fabelwesen und märchenhaften Abenteuern gibt es im Nationalpark viele spannende Dinge über das Leben des Wolfes, die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Bienen und den kleinsten Bewohnern des Waldes zu lernen. Knifflige Rätsel und abwechslungsreiche Spiele runden das Angebot ab, bei dem die Kinder und Jugendlichen die verwunschene Waldwildnis kennenlernen. ​ Die Veranstaltungen finden **am 11., 12., und 13. Juni am Nationalparkzentrum Lusen** und **am 17., 18., und 19. Juni im Nationalparkzentrum Falkenstein** jeweils zwischen 10 und 15 Uhr statt und können natürlich auch an Einzeltagen besucht werden.
  
-Führung mit Nationalpark-Sachgebietsleiter Josef Wanninger und Bürgermeister Herbert Schreiner** am Samstag, 13Oktober**+Für kreative Köpfe hat die Naturwerkstatt **am 21. Juni** im [[Hans-Eisenmann-Haus s]]owie ​**am 14und 21. Juni** im [[Haus zur Wildnis]] jeweils von 10 bis 16 Uhr ihre Pforten geöffnet. Dort können nach Lust und Laune Kunstwerke und Gegenstände mit allem, was die Natur so hergibt, gebaut werden.
  
-Zu einer Wanderung ​im Gebiet der [[Schachten]] ​und Moore bei [[Buchenau]] lädt die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald am Samstag, ​13Oktoberim Rahmen ihrer Sonderführungsreihe ​Nationalpark aus erster Hand“ ein.+**Filmfans** kommen auch dieses Mal wieder auf ihre Kosten. Das lustige und spannende Kinoerlebnis für Groß und Klein beginnt **im Hans-Eisenmann-Haus** am Sonntag, 9. Juni, sowie Montag, 10. Juni, mit „Mama Muh und die Krähe“. Am Samstag und Sonntag, 15. und 16. Juni, läuft „Knerten traut sich“. ​ Die Filmreihe endet mit „Hände weg von Mississippi“ ​am Samstag ​und Sonntag22und 23. Juni. Im Haus zur Wildnis macht „Knerten traut sich“ am Sonntag und Montag9. und 10. Juni, den Auftakt. Weiter geht es mit Mama Muh und die Krähe“ am Samstag und Sonntag, 15. und 16. Juni. Den Abschluss macht „Überflieger – kleine Vögel, großes Geplapper“ am Samstag und Sonntag, 22. und 23. Juni. Alle Filmvorführungen beginnen jeweils um 14 Uhr.
  
-Das Absterben der alten Fichten-Hochlagenwälder ​im [[Zwieselter Filz]] auf einer Höhe von zirka 1100 Metern führte vor etwa 20 Jahren zu heftigen DiskussionenWie sich diese Flächen und insbesondere ​die Verjüngung seitdem entwickelt habenwollen Bürgermeister Herbert Schreiner ​und Nationalpark-Sachgebietsleiter Josef Wanninger auf einer Wanderung von der [[Hirschbachschwelle]] über [[Zwieselter Filz]] ​und [[Kohlschachten]] bis zum [[Hochschachten]] erkundenNeben den Informationen zur  Waldverjüngung erfahren die Teilnehmer auch noch allerhand Wissenswertes zu den Hochmooren und der Schachtenbeweidung.+Weißt du, wer hoch oben in den Bäumen wohnt? Hast du dich schon mal wie ein Luchs an ein Reh angeschlichen oder deine Fähigkeiten als Tierforscher getestet? Diese Fragen stehen beim **Aktionstag für Kinder** im Alter von fünf bis zehn Jahren **am Montag, 17. Juni**, um 14 Uhr im [[Waldspielgelände]] in Spiegelau ​auf dem ProgrammDie Veranstaltung,​ die unter dem Motto „Den Wald unter die Lupe nehmen“ stehtdauert zweieinhalb Stunden. Bei dem Aktionstag geht es darum, dass Kinder mit allen Sinnen im Wald herumstreifen ​und seine Bewohner ​und deren Lebensweise spielerisch kennenlernenAuch Eltern können bei der Veranstaltung dabei sein.
  
-Treffpunkt ​für die zirka zweistündige,​ kostenlose Führung ist am Samstag13Oktoberum 14.30 Uhr am Wanderparkplatz ​in [[Buchenau]]. Mit zwei Kleinbussen geht es zur Hirschbachschwelle. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.+Unter dem Motto „Waldabenteuer ​für Klein und Groß“ gibt es einen weiteren Programmpunkt ​am Mittwoch12Junivon 14 bis 16 Uhr im Waldspielgelände ​in Spiegelau. Mit allerlei Spielen werden die kleinen und großen Wunder des Waldes entdeckt und unter die Lupe genommen.
  
-Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (Telefon: 0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. 
    
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-===== Letzte Radtour in den Nationalpark Šumava in diesem Jahr===== 
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-{{ https://www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&​t=1538730556&​tok=df3dff&​media=letzte_radtour_in_den_nationalpark_sumava_in_diesem_jahr.jpg?​200| ​Die letzte grenzüberschreitende Radtour in den Nationalpark Sumava findet am 14. Oktober statt(Foto: Josef Stemberk/​Nationalpark Bayerischer Wald)­}}+Bei den Erlebnisnachmittagen im Freien sollten die Kinder unbedingt wetterfeste Kleidung inklusive passendem Schuhwerk dabei haben sowie bei Bedarf eine Brotzeit und etwas zu trinkenZudem wird um Anmeldung beim Nationalparkführungsservice unter der kostenfreien Telefonnummer  
 +0800 0776650 gebetenFür die Naturwerkstatt und die Filmvorführungen ist keine Anmeldung erforderlich. Die Kosten für alle Veranstaltungen trägt die Nationalparkverwaltung.
  
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-**Am Sonntag, 14. Oktober** 45 Kilometer lange geführte Radwanderung von Bayerisch Eisenstein über Frauenthal, Hurkenthal zum Lakasee und Polomsattel. 
  
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-Die letzte geführte Radwanderung durch den Nationalpark Bayerischer Wald und den Nachbar-Nationalpark Šumava findet am Sonntag, 14. Oktober, von Bayerisch Eisenstein aus statt.+
  
-Zusammen mit der Waldführerin Lisa Moser geht es über Debrník ([[Ferdinandsthal]]) und Gerlova Hut‘ ([[Gerlhütte]]) nach Nová Hůrka ([[Neuhurkenthal]]),​ auf einem neuen Radwegabschnitt bis Skelna und weiter ins [[Frauenthal]] an die Křemelna (Kieslingbach),​ wo sich bis kurz nach dem zweiten Weltkrieg auch das gleichnamige Dorf und eine Spiegelglasschleiferei befand. Die malerische Křemelna ist ein idealer Platz für die Mittagspause. Zurück geht es, immer ansteigend, über Hůrka ([[Hurkenthal]]) zum [[Lakasee]],​ wo nochmals eine kleine Pause eingelegt werden kann. Nachdem der Polomsattel,​ mit zirka 1200 Metern die höchste Stelle der Tour, überwunden ist, geht es zirka sechs Kilometer nur noch bergab nach Bayerisch Eisenstein. 
  
-Die gesamte Strecke ist etwa 45 Kilometer lang und wird mit Pausen fünf bis sechs Stunden in Anspruch nehmen. Es müssen etwa 500 Höhenmeter überwunden werden. 
  
-Willkommen sind all diejenigen, die gerne aufs Radl steigen - egal ob mit Elektro-Motor oder ohne Motor - und Spaß daran haben, Land und Leute kennen zu lernenBei Bedarf können die E-Bikes auch bei diversen Fachgeschäften und Touristinfos ausgeliehen werden.+===== 30 Jahre Grenzöffnung===== 
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 +{{ https://www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=109&​t=1559729677&​tok=aeb1f2&​media=npv_bw_-_vm_66-19_30_jahre_grenzoeffnung_1_.jpg?200|30 Jahre Grenzöffnung}}
  
-Auf dieser Führung gibt es keine Einkehrmöglichkeitbitte ausreichend Brotzeit, Getränke und unbedingt den Personalausweis mitbringen.+**Samstag15Juni** Sonderführung „Vom Ende der Welt zur Mitte Europas“  ​
  
-Treffpunkt ist am Sonntag14Oktober, um 9.15 Uhr vor der Nationalpark-Infostelle im Grenzbahnhof in [[Bayerisch Eisenstein]]. ​+  
 +Im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“ lädt die Nationalparkverwaltung alle Interessierten ​am Samstag15Junizu einer Wanderung im Gebiet des ehemaligen Eisernen Vorhangs ​um [[Bayerisch Eisenstein]] ​ein.
  
-Die Anfahrt ist mit der Waldbahn möglich, die auf dieser ​Strecke im Stundentakt verkehrtDie Führungsgebühr beträgt fünf EuroKinder ​und Jugendliche bis 18 Jahre sind freiBei Anreise mit der Waldbahn bzw. dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben.+Im November 2019 jährt sich der Jahrestag der Grenzöffnung zum dreißigsten Mal. Auch der Grenzübergang in Bayerisch Eisenstein ist seit dieser ​Zeit wieder geöffnetWaldführerin Lisa Moser begleitet alle Interessierten auf dieser Tour zu ehemaligen Bunkeranlagen und durch die „Verbotene Zone“ und wird die historischen Ereignissedie zur „Sanften Revolution“ ​und anschließenden Grenzöffnung führten, an Originalschauplätzen in Erinnerung bringenAls Abschluss ​der rund sieben Kilometer langen Wanderung lohnt ein Besuch der Ausstellung des ehemaligen Bundesgrenzschutzes im Nebenzimmer des Bahnhofs in Bayerisch Eisenstein.
  
-Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (Telefon0800 0776650möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.+Treffpunkt für die vierbis fünfstündige,​ kostenlose Führung ist um 10:15 Uhr am Bahnhof in Bayerisch Eisenstein. Die Anfahrt ist mit der Waldbahn von Zwiesel aus im Stundentakt möglich. Von dort geht es um 10:45 Uhr gemeinsam mit dem Zug weiter nach Železná Ruda (Fahrtkosten rund ein Euro). 
  
 +Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice ​
 +(0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.
  
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-=====von Buchwald über den Siebensteinkopf ​zur Modauquelle=====+\\ 
 +=====Mit dem Waldführer ​zur Scheurecker Schwelle=====
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&t=1539013356&tok=74b0ee&media=wanderung_zur_moldauquelle.jpg?200|Die Moldauquelle im Nationalpark Sumava ist das Ziel der grenzüberschreitenden Wanderung am 14. Oktober. (Foto: Andreas Stumpp /​Nationalpark Bayerischer Wald)}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&t=1559905058&tok=fb6c20&media=zur_scheurecker_schwelle_wandern.jpg?200|zur Scheurecker Schwelle wandern}}
  
 +**Sonntag, 16. Juni** Grenzüberschreitende Wanderung in den Nationalpark Šumava  ​
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-Am **Sonntag, ​14Oktober** geht es von Buchwald über den Siebensteinkopf ​in den Nationalpark ​Sumava+Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald veranstaltet am Sonntag, ​16Juni, die nächste grenzüberschreitende Wanderung ​in den Nachbar-Nationalpark ​Šumava. Waldführer Franz Uhrmann ​ begleitet alle Interessierten zu den ehemaligen Ortschaften Bučina ([[Buchwald]]),​ Knížecí Pláně ([[Fürstenhut]]) und Žd‘árek ([[Scheureck]]).
  
-Eine grenzüberschreitende Wanderung in den Nationalpark Sumava findet am Sonntag, 14. Oktober, von Finsterau aus statt. Der Waldführer Franz Uhrmann begleitet die Gruppe von Bučina (Buchwald) aus über den [[Siebensteinkopf]] zur [[Moldauquelle]]. 
  
-Die Wanderung ​führt ​zunächst durch eine wilde Felslandschaft und neu entstehende Waldwildnis zum 1263 Meter hohen SiebensteinkopfVom Gipfel hat man einen herrlichen Blick auf Finsterau und hinüber in den tschechischen Nationalpark. Bergab ​geht es weiter zum Ursprung der Moldaudem längsten Fluss TschechiensEtwas später kommt man an die Stelle, an der ehemals der Grenzzaun standsein Verlauf ist auch heute noch deutlich zu sehen. Endpunkt der Wanderung ist [[Buchwald]], im dortigen Hotel ist eine Einkehr ​möglich.+Vorbei an der früheren Siedlung Chaloupky (Hüttl) ​führt ​der Weg nach Knížecí Pláně (Fürstenhut) mit seinem eindrucksvollen FriedhofWeiter ​geht es nach Žd‘árek (Scheureck). Wo einst ganze Dörfer standenzeugen heute nur noch Häuserreste und historische Wege von der vergangenen ZeitIn den von Menschen geprägten Flächen siedelten sich Tiere und Pflanzen ​andie in einer geschlossenen Waldlandschaft keinen Platz finden würden. Über die Scheurecker Schwelleeine ehemalige Triftanlage die an die beschwerlichen und gefährlichen Holztransporte früherer Zeit erinnertwird zum ehemalige Holzhauerdorf Fürstenhut und zurück nach Buchwald ​gewandert. Dort besteht anschließend noch die Möglichkeit einer Einkehr.
  
-Treffpunkt für die zirka vierstündige ​Führung ist wegen einer Straßensperrung ​um 9 Uhr am Landhotel Bärnriegel in [[Finsterau]]. Die Anfahrt dorthin ist mit dem Igelbus ​aus Richtung Grafenau (8.05 Uhr)Spiegelau (7.55 Uhr), Neuschönau ​(8.25 Uhr) und Mauth (8.37 Uhr) möglich. In Fahrgemeinschaften geht es dann zur Grenze.+Treffpunkt für die rund sechsstündige ​Führung ist um 9:15 Uhr am Grenzübergang ​[[Buchwald]] / Bushaltestelle Teufelshänge. Die Anfahrt dorthin ist aus Richtung Grafenau (8:05 Uhr) und Spiegelau (7:55 Uhr), St. Oswald ​(8:09 Uhr), Nationalparkzentrum Lusen (8:25 Uhr) und Mauth (8:37 Uhr) mit dem Finsterau-Bus ​möglich.
  
-Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ​bzw. dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben.+Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ​sowie dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Neben einer gewissen Grundkondition für die etwa 18 Kilometer langen Strecke, geeignetem Schuhwerk, dem Wetter angepasster Kleidung und einer Brotzeit nebst Getränken ist unbedingt der Personalausweis mitzubringen
  
 +Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) spätestens einen Tag vorher erforderlich.
  
-Die Länge der Wanderung beträgt zirka zwölf Kilometer, es sind 300 Höhenmeter zu überwinden. Neben einer gewissen Grundkondition,​ geeignetem Schuhwerk, dem Wetter angepasster Kleidung und einer Brotzeit mit Getränken ist unbedingt der Personalausweis mitzubringen. + 
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-Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (Tel.: 0800 0776650) spätestens einen Tag vorher erforderlich. +
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-===== Baustelle am Wistlberg: Igelbus fährt nicht bis zum Grenzübergang Buchwald=====+=====Waldschmidthaus startet in die Sommersaison ​=====
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 +{{ waldschmidthaus.jpg?​200|Das Waldschmidthaus unterhalb des Gipfels des Grossen Rachel }}
  
-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1537347816&​tok=2c2879&​media=finsterau_vonnorden.jpg?​200|Finsterau}}+ 
  
-Igelbus nur bis „Hotel Bärnriegel“,​ Umleitung für Privat-Pkw eingerichtet+Wanderer können **seit 15Mai** wieder auf dem Rachel einkehren
  
-Der Finsterauer-Igelbus der RBO fährt ab sofort nicht mehr bis zum Grenzübergang Buchwald, Haltestelle „Teufelshäng“. Aufgrund einer Baustelle in Finsterau musste die Straße hinauf zum Wistlberg gesperrt werden. Igelbus-Mitfahrenden,​ die zum Parkplatz ​[[Wistlberg]] möchtenwird empfohlenin [[Finsterau]] bei der Haltstelle „Hotel Bärnriegel“ auszusteigen +  
- +Die Wintersaison ist nun auch auf dem [[Rachel]] vorbei. Das bedeutet für die Wandererdass sie ab Mittwoch15Mai, wieder einkehren könnenDas Waldschmidthaus öffnet dann seine Pforten ​und die Pächter ​starten ​in die Sommersaison. Die Schutzhütte ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
-Für Privat-PKW ist eine Umleitung über eine Forststraße bis zum Parkplatz am Wistlberg eingerichtetWanderer ​und Radfahrer können von dort aus ihre Touren ​starten. Die Regelung gilt voraussichtlich zwei Wochen.+
  
 +Der Igelbus fährt ab 15. Mai täglich von 8.35 bis 18.05 Uhr halbstündlich zum Gfäll.
  
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-=====Weg durchs Hirschgehege Scheuereck wird geschlossen===== 
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 +=====Racheldiensthütte ist wieder geöffnet=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=75&​t=1525337878&​tok=972ebf&​media=racheldiensthuette.jpg?​200|Die Racheldiensthütte}}
  
-{{ https://www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=89&​t=1536917342&​tok=9948ab&​media=kahlwildrudel_mit_hirsch.jpg?​200|Kahlwildrudel mit Hirsch}}+Wanderer und Radfahrer können ab Freitag, 26April, täglich von 9.30 bis 18 Uhr einkehren
  
-Sperrung **ab Samstag15September ​bis zum 1Mai 2019** - Aussichtsplattformen sind geöffnet+Auf den Gipfeln des Nationalparks Bayerischer Wald liegt vereinzelt immer noch Schnee. Doch in den tieferen Lagen ist der Winter nun endgültig vorbei. Ab Freitag26. April, öffnet daher die [[Racheldiensthütte]] wieder ihre Pforten. Wanderer und Radfahrer können laut Auskunft von Pächter Hans Wichtl täglich von 9.30 bis 18 Uhr einkehren.
  
-Der Weg durch das Hirschgehege [[Scheuereck]] des Nationalparks Bayerischer Wald wird ab Samstag, 15. September, geschlossen. Der Grund ist die Hirschbrunft und der anschließende Winterbetrieb. Geöffnet wird der Weg wieder ab dem 2. Mai 2019.  
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-Besucher können das Rotwild in dem Gehege dennoch beobachten. Die Aussichtsplattformen oben an der Straße und unten bei der Futterhütte sind geöffnet. 
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-=====Luchspfad wegen Sturmschäden gesperrt=====+\\
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1537804986&​tok=299883&​media=luchssohn.jpg?​200|}} 
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-Weg am Großen Regen zwischen [[Ludwigsthal]] und Regenhütte derzeit nicht begehbar 
  
 +=====Waldspielgelände ist wieder geöffnet=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1554536228&​tok=205e82&​media=npv_bw_-_pm_32_-_19_waldspielgelaende_ist_wieder_geoeffnet.jpg?​200|Beim Kinderprogramm des Nationalparks im Waldspielgelände Ab sofort können Kinder das Waldspielgelände in Spiegelau wieder entdecken. Die Verkehrssicherung durch die Forstmitarbeiter der Nationalparkverwaltung ist abgeschlossen. (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald) }}
    
-Der erste große Herbststurm des Jahres hat auch im Nationalpark Bayerischer Wald Spuren hinterlassen. Besonders entlang des am Großen Regen gelegenen Flusswanderweges wurden einige Bäume zu Fall gebracht, was eine Sperrung notwendig macht. Der Weg mit der Markierung Luchspfote ist daher zwischen Ludwigsthal und Regenhütte bis auf Weiteres gesperrt. Wie lange die Sperrung anhält, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. 
  
-\\ +Sicherung des Geländes ist abgeschlossen – Nun steht Kontrolle der Wanderwege an
-=====Radwege am Falkenstein gesperrt===== +
-\\+
  
-{{  ​https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?w=90&​h=120&​t=1530080925&​tok=f3dfad&​media=radwege_am_falkenstein_gesperrt_.jpg?200|Um auf die gesperrten Wege aufmerksam zu machen, wurden an den Radwegen rund um den Falkenstein Schilder aufgestellt(Foto: Reinhold Gaisbauer/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}+Das [[https://​www.waidlerwiki.de/​doku.php?id=waldspielgelaende_spiegelau|Waldspielgelände]] in Spiegelau ist ab sofort wieder geöffnetNach dem starken Schneebruch des vergangenen Winters haben die Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald das Gelände in den vergangenen Tagen gesichert und die Gefahr umstürzender Bäume oder herabfallender Äste gebannt.
  
-**Grund ist der Schwerlastverkehr aufgrund des Neubaus des Schutzhauses **+Nach dem Waldspielgelände in Spiegelau werden nun auch die restlichen Wanderwege kontrolliert und Bäume, die über die Wege gefallen sind, abtransportiert.
  
 + 
  
-Aufgrund der Arbeiten zum Neubau des Falkensteinschutzhauses werden bis auf Weiteres unter der Woche die Radwege rund um den [[Falkenstein]] gesperrt. Derzeit ist in diesem Bereich Schwerlastverkehr unterwegs, um Unfälle mit Baumaschinen und Lastwagen zu vermeiden, werden die Radfahrer daher zu ihrer eigenen Sicherheit gebeten, die Sperrung zu beachten. Auch an den Wochenenden wird um erhöhte Vorsicht gebeten, da die Radwege durch den Baustellenverkehr beeinträchtigt sein können. Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und der Bayerische Wald-Verein bitten um Verständnis für die Sperrung. 
  
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-\\+=====Weg durchs Höllbachgespreng auf den Falkenstein bleibt bis Ende Juni gesperrt===== 
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-\\ +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&h=79&t=1517906328&​tok=c7f6cb&​media=wanderfalken_bereiten_sich_auf_nachwuchs_vor.jpg?​200|Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor}}
-=====Hoamad in 52 Schwarzweißbildern===== +
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=59&​t=1525517949&​tok=e743c6&​media=hoamad_in_52_schwarzweissfotos.jpg?​200|Freuten sich über regen Zuspruch bei der Vernissage zur neuen Ausstellung im Waldgeschichtlichen Museum: Künstler Martin Waldbauer (von links), Laudator Martin Ortmeier und Museumsleiter Christian Binder. ​ (Foto: Gregor Wolf/​Nationalpark Bayerischer Wald) }}+Wanderfalken haben mit der Brut begonnen
  
-Ausstellung von Fotograf Martin Waldbauer **bis 7. November** im [[Waldgeschichtliches Museum|Waldgeschichtlichen Museum]]. 
  
-  +Der Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig hinauf auf den Großen Falkenstein bleibt weiterhin gesperrtDer Grund ist ein erfreulicher:​ Die dort lebenden Wanderfalken haben mit der Brut begonnen. Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald und des Landesbundes für Vogelschutz konnten dies nun bestätigen.
-„Wir setzen unsere Tradition außerordentlicher Lichtbildausstellungen fort“, so Museumsleiter Christian Binder am Donnerstagabend bei der Vernissage zur Fotoschau von Martin Waldbauer unter dem Titel Hoamad/​Heimat Bis November werden in der Nationalpark-Einrichtung 52 besondere Schwarzweißmomente präsentiert.+
  
-Der Künstler zeigt uns die ganze Zeitspanne der Existenz“,​ sagte Martin Ortmeier, Leiter ​des Freilichtmuseums Finsterauin seiner Laudatio. Viele Charakterköpfe  ​werden ​„voller Würde“ dargestellt. „Man sieht KälteDunkelheitEinsamkeit – aber auch selbstbewusste Menschen, die in ihrer Arbeit aufgehen.“ Der Künstler ist darauf bedacht, ​die unverfälschte Wirklichkeit in Szene zu setzen – ganz handwerklich mit analoger Fotografie. Die Negative entwickelt Waldbauer selbst ​in der Dunkelkammer. Die so entstehenden Handabzüge auf Barytpapier sind wahre Unikate.+Nur durch die Sperrung ​des Weges können wir gewährleistendass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört ​werden“, ​erklärt Jochen Linnerder beim Nationalpark für Naturschutz zuständig istSchließlich richten ​die Tiere ihr Nest meist in der Nähe der Felsen entlang des Weges ein. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Ende Juni dauern.
  
-„Ich wollte mit der Ausstellung erreichen, dass man sich unter dem Begriff Heimat etwas vorstellen kann“, erklärte WaldbauerDafür hat er alltägliche Situationen abgelichtet,​ nicht nur Menschen sondern auch Landschaften und Dinge, „die man beim ersten Mal hinschauen nicht gleich wahrnimmt.+Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglichVon den Wasserfällen aus führt ​die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den [[Sulzschachten]] zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.
  
-Interessierte können die Ausstellung bis 7. November bei freiem Eintritt besuchen. Geöffnet ist das Museum dafür dienstags bis sonntags je von 9 bis 17 Uhr. An Montagen ist geschlossen,​ Feiertage ausgenommen. 
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 =====Auf Rädern durch den Nationalpark===== =====Auf Rädern durch den Nationalpark=====
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nationalpark_aktuell.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/17 11:31 von gfreund

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