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Nationalpark aktuell

Geführte Wanderungen, Radtouren und sonstiges Aktuelles rund um den Nationalpark Bayerischer Wald

So hat sich der Wald rund um das Zwieselter Filz entwickelt


Wie sich die Flächen im Bereich des Zwieselter Filzes in den vergangenen Jahren verjüngt haben, erfahren die Teilnehmer bei einer Wanderung am 13. Oktober. (Foto: Josef Wanninger /Nationalpark Bayerischer Wald)

Führung mit Nationalpark-Sachgebietsleiter Josef Wanninger und Bürgermeister Herbert Schreiner am Samstag, 13. Oktober

Zu einer Wanderung im Gebiet der Schachten und Moore bei Buchenau lädt die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald am Samstag, 13. Oktober, im Rahmen ihrer Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“ ein.

Das Absterben der alten Fichten-Hochlagenwälder im Zwieselter Filz auf einer Höhe von zirka 1100 Metern führte vor etwa 20 Jahren zu heftigen Diskussionen. Wie sich diese Flächen und insbesondere die Verjüngung seitdem entwickelt haben, wollen Bürgermeister Herbert Schreiner und Nationalpark-Sachgebietsleiter Josef Wanninger auf einer Wanderung von der Hirschbachschwelle über Zwieselter Filz und Kohlschachten bis zum Hochschachten erkunden. Neben den Informationen zur Waldverjüngung erfahren die Teilnehmer auch noch allerhand Wissenswertes zu den Hochmooren und der Schachtenbeweidung.

Treffpunkt für die zirka zweistündige, kostenlose Führung ist am Samstag, 13. Oktober, um 14.30 Uhr am Wanderparkplatz in Buchenau. Mit zwei Kleinbussen geht es zur Hirschbachschwelle. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (Telefon: 0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Letzte Radtour in den Nationalpark Šumava in diesem Jahr


 Die letzte grenzüberschreitende Radtour in den Nationalpark Sumava findet am 14. Oktober statt. (Foto: Josef Stemberk/Nationalpark Bayerischer Wald)­

Am Sonntag, 14. Oktober 45 Kilometer lange geführte Radwanderung von Bayerisch Eisenstein über Frauenthal, Hurkenthal zum Lakasee und Polomsattel.

Die letzte geführte Radwanderung durch den Nationalpark Bayerischer Wald und den Nachbar-Nationalpark Šumava findet am Sonntag, 14. Oktober, von Bayerisch Eisenstein aus statt.

Zusammen mit der Waldführerin Lisa Moser geht es über Debrník (Ferdinandsthal) und Gerlova Hut‘ (Gerlhütte) nach Nová Hůrka (Neuhurkenthal), auf einem neuen Radwegabschnitt bis Skelna und weiter ins Frauenthal an die Křemelna (Kieslingbach), wo sich bis kurz nach dem zweiten Weltkrieg auch das gleichnamige Dorf und eine Spiegelglasschleiferei befand. Die malerische Křemelna ist ein idealer Platz für die Mittagspause. Zurück geht es, immer ansteigend, über Hůrka (Hurkenthal) zum Lakasee, wo nochmals eine kleine Pause eingelegt werden kann. Nachdem der Polomsattel, mit zirka 1200 Metern die höchste Stelle der Tour, überwunden ist, geht es zirka sechs Kilometer nur noch bergab nach Bayerisch Eisenstein.

Die gesamte Strecke ist etwa 45 Kilometer lang und wird mit Pausen fünf bis sechs Stunden in Anspruch nehmen. Es müssen etwa 500 Höhenmeter überwunden werden.

Willkommen sind all diejenigen, die gerne aufs Radl steigen - egal ob mit Elektro-Motor oder ohne Motor - und Spaß daran haben, Land und Leute kennen zu lernen. Bei Bedarf können die E-Bikes auch bei diversen Fachgeschäften und Touristinfos ausgeliehen werden.

Auf dieser Führung gibt es keine Einkehrmöglichkeit, bitte ausreichend Brotzeit, Getränke und unbedingt den Personalausweis mitbringen.

Treffpunkt ist am Sonntag, 14. Oktober, um 9.15 Uhr vor der Nationalpark-Infostelle im Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein.

Die Anfahrt ist mit der Waldbahn möglich, die auf dieser Strecke im Stundentakt verkehrt. Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit der Waldbahn bzw. dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (Telefon: 0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


von Buchwald über den Siebensteinkopf zur Modauquelle


Die Moldauquelle im Nationalpark Sumava ist das Ziel der grenzüberschreitenden Wanderung am 14. Oktober. (Foto: Andreas Stumpp /Nationalpark Bayerischer Wald)

Am Sonntag, 14. Oktober geht es von Buchwald über den Siebensteinkopf in den Nationalpark Sumava

Eine grenzüberschreitende Wanderung in den Nationalpark Sumava findet am Sonntag, 14. Oktober, von Finsterau aus statt. Der Waldführer Franz Uhrmann begleitet die Gruppe von Bučina (Buchwald) aus über den Siebensteinkopf zur Moldauquelle.

Die Wanderung führt zunächst durch eine wilde Felslandschaft und neu entstehende Waldwildnis zum 1263 Meter hohen Siebensteinkopf. Vom Gipfel hat man einen herrlichen Blick auf Finsterau und hinüber in den tschechischen Nationalpark. Bergab geht es weiter zum Ursprung der Moldau, dem längsten Fluss Tschechiens. Etwas später kommt man an die Stelle, an der ehemals der Grenzzaun stand, sein Verlauf ist auch heute noch deutlich zu sehen. Endpunkt der Wanderung ist Buchwald, im dortigen Hotel ist eine Einkehr möglich.

Treffpunkt für die zirka vierstündige Führung ist wegen einer Straßensperrung um 9 Uhr am Landhotel Bärnriegel in Finsterau. Die Anfahrt dorthin ist mit dem Igelbus aus Richtung Grafenau (8.05 Uhr), Spiegelau (7.55 Uhr), Neuschönau (8.25 Uhr) und Mauth (8.37 Uhr) möglich. In Fahrgemeinschaften geht es dann zur Grenze.

Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben.

Die Länge der Wanderung beträgt zirka zwölf Kilometer, es sind 300 Höhenmeter zu überwinden. Neben einer gewissen Grundkondition, geeignetem Schuhwerk, dem Wetter angepasster Kleidung und einer Brotzeit mit Getränken ist unbedingt der Personalausweis mitzubringen.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (Tel.: 0800 0776650) spätestens einen Tag vorher erforderlich.


Baustelle am Wistlberg: Igelbus fährt nicht bis zum Grenzübergang Buchwald


Finsterau

Igelbus nur bis „Hotel Bärnriegel“, Umleitung für Privat-Pkw eingerichtet.

Der Finsterauer-Igelbus der RBO fährt ab sofort nicht mehr bis zum Grenzübergang Buchwald, Haltestelle „Teufelshäng“. Aufgrund einer Baustelle in Finsterau musste die Straße hinauf zum Wistlberg gesperrt werden. Igelbus-Mitfahrenden, die zum Parkplatz Wistlberg möchten, wird empfohlen, in Finsterau bei der Haltstelle „Hotel Bärnriegel“ auszusteigen.

Für Privat-PKW ist eine Umleitung über eine Forststraße bis zum Parkplatz am Wistlberg eingerichtet. Wanderer und Radfahrer können von dort aus ihre Touren starten. Die Regelung gilt voraussichtlich zwei Wochen.


Weg durchs Hirschgehege Scheuereck wird geschlossen


Kahlwildrudel mit Hirsch

Sperrung ab Samstag, 15. September bis zum 1. Mai 2019 - Aussichtsplattformen sind geöffnet

Der Weg durch das Hirschgehege Scheuereck des Nationalparks Bayerischer Wald wird ab Samstag, 15. September, geschlossen. Der Grund ist die Hirschbrunft und der anschließende Winterbetrieb. Geöffnet wird der Weg wieder ab dem 2. Mai 2019.

Besucher können das Rotwild in dem Gehege dennoch beobachten. Die Aussichtsplattformen oben an der Straße und unten bei der Futterhütte sind geöffnet.


Luchspfad wegen Sturmschäden gesperrt


Weg am Großen Regen zwischen Ludwigsthal und Regenhütte derzeit nicht begehbar

Der erste große Herbststurm des Jahres hat auch im Nationalpark Bayerischer Wald Spuren hinterlassen. Besonders entlang des am Großen Regen gelegenen Flusswanderweges wurden einige Bäume zu Fall gebracht, was eine Sperrung notwendig macht. Der Weg mit der Markierung Luchspfote ist daher zwischen Ludwigsthal und Regenhütte bis auf Weiteres gesperrt. Wie lange die Sperrung anhält, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.


Radwege am Falkenstein gesperrt


Um auf die gesperrten Wege aufmerksam zu machen, wurden an den Radwegen rund um den Falkenstein Schilder aufgestellt. (Foto: Reinhold Gaisbauer/Nationalpark Bayerischer Wald)

Grund ist der Schwerlastverkehr aufgrund des Neubaus des Schutzhauses

Aufgrund der Arbeiten zum Neubau des Falkensteinschutzhauses werden bis auf Weiteres unter der Woche die Radwege rund um den Falkenstein gesperrt. Derzeit ist in diesem Bereich Schwerlastverkehr unterwegs, um Unfälle mit Baumaschinen und Lastwagen zu vermeiden, werden die Radfahrer daher zu ihrer eigenen Sicherheit gebeten, die Sperrung zu beachten. Auch an den Wochenenden wird um erhöhte Vorsicht gebeten, da die Radwege durch den Baustellenverkehr beeinträchtigt sein können. Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und der Bayerische Wald-Verein bitten um Verständnis für die Sperrung.





Hoamad in 52 Schwarzweißbildern


Freuten sich über regen Zuspruch bei der Vernissage zur neuen Ausstellung im Waldgeschichtlichen Museum: Künstler Martin Waldbauer (von links), Laudator Martin Ortmeier und Museumsleiter Christian Binder.  (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Ausstellung von Fotograf Martin Waldbauer bis 7. November im Waldgeschichtlichen Museum.

„Wir setzen unsere Tradition außerordentlicher Lichtbildausstellungen fort“, so Museumsleiter Christian Binder am Donnerstagabend bei der Vernissage zur Fotoschau von Martin Waldbauer unter dem Titel Hoamad/Heimat. Bis November werden in der Nationalpark-Einrichtung 52 besondere Schwarzweißmomente präsentiert.

„Der Künstler zeigt uns die ganze Zeitspanne der Existenz“, sagte Martin Ortmeier, Leiter des Freilichtmuseums Finsterau, in seiner Laudatio. Viele Charakterköpfe werden „voller Würde“ dargestellt. „Man sieht Kälte, Dunkelheit, Einsamkeit – aber auch selbstbewusste Menschen, die in ihrer Arbeit aufgehen.“ Der Künstler ist darauf bedacht, die unverfälschte Wirklichkeit in Szene zu setzen – ganz handwerklich mit analoger Fotografie. Die Negative entwickelt Waldbauer selbst in der Dunkelkammer. Die so entstehenden Handabzüge auf Barytpapier sind wahre Unikate.

„Ich wollte mit der Ausstellung erreichen, dass man sich unter dem Begriff Heimat etwas vorstellen kann“, erklärte Waldbauer. Dafür hat er alltägliche Situationen abgelichtet, nicht nur Menschen sondern auch Landschaften und Dinge, „die man beim ersten Mal hinschauen nicht gleich wahrnimmt.“

Interessierte können die Ausstellung bis 7. November bei freiem Eintritt besuchen. Geöffnet ist das Museum dafür dienstags bis sonntags je von 9 bis 17 Uhr. An Montagen ist geschlossen, Feiertage ausgenommen.


Auf Rädern durch den Nationalpark


Freuen sich über die neuen Hilfsmittel für Nationalpark-Besucher mit Handicap: Nationalparkleiter Franz Leibl (von links), Christian Kremer von der Erlebnis Akademie und Umweltbildungsreferent Lukas Laux vor einem Elektro- und einem Wanderrollstuhl. (Foto: Elke Ohland/Nationalpark Bayerischer Wald) 
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Besucher mit Handicap können sich ab sofort Elektro-, Wander- und Klapprollstuhl ausleihen

Es ist wieder ein Schritt mehr dafür getan, die wilde Natur des ersten deutschen Nationalparks für Besucher mit Handicap erlebbar zu machen. Denn ab sofort stehen im Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau ein Elektro-, ein Wander- und ein Klapprollstuhl sowie ein Bollerwagen zum kostenlosen Ausleihen zur Verfügung. Das ist eine weiter Maßnahme im Rahmen der Initiative Nationalpark für alle.

„Die Hilfsmittel sind hier gut aufgehoben“, sagte Nationalparkleiter Franz Leibl. „Schließlich haben wir die Wege in den Tier-, Pflanzen- und Gesteins-Freigeländen derart umgestaltet, dass sie auch mit Rollstühlen zu bewältigen sind. So ist es auch körperlich eingeschränkten Naturfreunden möglich, unsere Einrichtungen zu nutzen.“

Finanziert wurden die Neuanschaffungen von der Erlebnis Akademie, die im Nationalparkzentrum Lusen den Baumwipfelpfad betreibt. „Wir konzipieren unsere Angeboten ebenfalls so, dass sie von allen Besuchergruppen genutzt werden können“, betonte Christian Kremer. „Daher unterstützen wir den Nationalpark gern bei Maßnahmen, die die Barrierefreiheit verbessern.“

Wer von den neuen Hilfsmitteln Gebrauch machen möchte, kann einfach beim Parkplatzservice auf dem P1 des Nationalparkzentrums Lusens vorbeischauen. Eine vorherige telefonische Reservierung via 08558/9729823 ist ratsam. Kosten fallen nicht an. „Natürlich können die Rollstühle auch für Touren an anderen Orten des Nationalparks ausgeliehen werden“, so Umweltbildungsreferent Lukas Laux. „Dabei ist lediglich der Transport der Gerätschaften selbst zu organisieren.“


nationalpark_aktuell.1539279417.txt · Zuletzt geändert: 2018/10/11 17:36 von gfreund

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