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 Geführte Wanderungen,​ Radtouren und sonstiges Aktuelles rund um den [[Nationalpark|Nationalpark Bayerischer Wald]] Geführte Wanderungen,​ Radtouren und sonstiges Aktuelles rund um den [[Nationalpark|Nationalpark Bayerischer Wald]]
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-=====Nationalparkzentren bis Montag gesperrt=====+=====Am Plöckenstein und Dreisesselberg verstoßen Skialpinisten in vielen Fällen gegen das Gesetz=====
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1547118211&tok=d9538d&media=nationalparkzentren_bis_montag_gesperrt.jpg?200|Stark abbruchgefährdete Äste und Baumkronen gibt es derzeit an vielen Stellen im Nationalpark – wie hier auf dem Winterwanderweg zur Racheldiensthütte. (Foto: Sandra de Graaf/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1550231887&tok=2dcf6c&media=040101dreisesselbaeume.jpg?200|Winter am Dreisesselberg}}
  
-**Hohe Schneebruchgefahr:​ Führungen fallen aus – Loipen nur eingeschränkt nutzbar**+Die hervorragenden Schneeverhältnisse dieses Winters versprechen allen Wintersportlern ein tolles Erlebnis. Im Böhmerwald nutzen Skilangläufer,​ Skifahrer und - Dank des zugefrorenen Lipno-Stausees - sogar Eislaufbegeisterte die hervorragenden Bedingungen. Jede Woche machen sich auch hunderte Skialpinisten auf den Weg ins Grenzgebiet des Böhmerwaldes,​ beliebte Ziele sind der [[Plöckenstein]],​ der [[Dreisesselberg]] und der [[Plöckensteinsee]]. ​
  
-Die Schneebruchgefahr im Nationalpark Bayerischer Wald hat sich in der Nacht auf Donnerstag nochmals erhöht – und bisher lassen ​die Wetterprognosen keine Entspannung der Lage erkennenDaher werden ab sofort die Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein komplett gesperrt – vorerst bis Montag14Januar. „Sicherheit geht hier eindeutig vor“, betont Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. „Wir raten allen Winterwanderern ​und Langläufern dringend davon ab, den Wald zu betreten.+Viele halten ​sich jedoch nicht an das Gesetz, ​auf den markierten Wegen zu bleiben, ​und betreten unerlaubterweise ​die RuhegebieteWer sich so verhältdem droht nicht nur eine GeldstrafeDas Fahren in diesem Gebiet ist auch gefährlich ​und birgt ein hohes Verletzungsrisiko
  
-Neben den Tier-Freigeländen und dem Haus zur Wildnis ist seit Donnerstag auch das Hans-Eisenmann-Haus gesperrt. Dort ist ebenfalls kein gefahrloser Zugang mehr garantiert. Darüber hinaus fallen alle Führungen ​des Nationalparks aus – ebenfalls bis 14. Januar. Geöffnet bleibt das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald.+„Unsere Nationalparkranger sind in diesem Gebiet jeden Tag bis in die Abendstunden im Einsatz“, sagt der Pressesprecher ​des Nationalparks ​Šumava, Jan Dvořák. „Fast täglich treffen sie Skialpinisten ​aus Tschechien, Bayern und auch aus Österreich an, die Orte betreten, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.
  
-Loipen ​sind derzeit nur stark eingeschränkt nutzbarBeeinträchtigungen ​kann es auch bei Schutzhäusern wie dem [[Schwellhäusl]] ​oder dem [[Lusenschutzhaus]] sowie beim [[Baumwipfelpfad]] gebenDie Betreiber informieren jeweils auf deren Facebookseiten über die aktuellen ÖffnungszeitenAktuelle Informationen ​zu Wegesperrungen des Nationalparks werden stets unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de veröffentlicht.+Der Grund für die Beschränkung sind die sogenannten Ruhegebiete,​ die zum Schutz störungsanfälliger Ökosysteme und Arten, wie Auerhuhn oder Luchs, eingerichtet worden ​sind. Diese Tiere sind sehr störanfällig,​ vor allem im Winter, wenn sie nicht genügend Nahrung haben. Daher versuchen sie viel Energie zu sparen, jede Störung ​kann zu ihrem Tod führen. 
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 +„Einige der Skialpinisten betreten diese Orte unwissentlich“,​ erklärt Luděk Švejda, Leiter der Nationalparkwacht im Gebiet Plöckensteinsee. „Wenn wir sie darauf hinweisen, zeigen sie Verständnis und kehren auf den markierten Pfad zurück. Das ist die beste Lösung, bei der wir nicht einmal Geldstrafen vergeben müssen.“ Allerdings gebe es auch Sportler, die uneinsichtig sind. „Immer öfter begegnen wir Skifahrern, denen unsere Hinweise egal sind und die es nicht scheuen, uns zu beschimpfen ​oder gar körperlich anzugreifen.“ Erst Anfang Februar kam es zu einem solchen Vorfall mit österreichischen Skialpinisten, ​die die Nationalparkranger angegriffen haben. In so einem Fall ist eine erhebliche Geldstrafe unumgänglich. 
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 +Und diese kann durchaus im vierstelligen Bereich liegen„Wir Ranger können vor Ort eine Geldstrafe von bis zu 400 Euro verordnen“,​ so Švejda„Wird der Verstoß an die Naturschutzbehörde weitergeleitet,​ ist ein Bußgeld in Höhe von bis zu 4000 Euro möglich.“  
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 +Neben der Gefahr, eine Geldstrafe zu erhalten, weist Švejda auf einen weiteren Punkt hin. „Das fahren in diesen Ruhegebieten kann lebensbedrohlich sein.  Gerade im Bereich des Berges Plöckenstein bilden sich gefährliche Überhänge über den Felshängen oberhalb des Plöckensteinsees,​ die abreißen könnenDeshalb gefährdet jeder, der einen markierten Weg verlässt, seine Gesundheit und sogar sein Leben.“ 
  
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-=====Lebensgefahr durch erhöhte Schneebruchgefahr im Wald=====+=====Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor =====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1517906328&​tok=c7f6cb&​media=wanderfalken_bereiten_sich_auf_nachwuchs_vor.jpg?​200|Damit die Wanderfalken unterhalb des Großen Falkensteins ungestört ihre Jungen aufziehen können, wir der Weg durchs Höllbachgespreng vorläufig gesperrt. (Foto: Rainer Simonis/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}-
  
-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=90&​h=120&​t=1547404765&​tok=40d274&​media=lebensgefahr_durch_enorme_schneebruchgefahr_im_wald.jpg?​200|Bereits am Samstag gab’s im Nationalpark Bayerischer Wald viel Schneebruch. In der Nacht auf Sonntag hat sich die Lage nochmals verschärft. (Foto: Gregor Wolf/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}+Weg durch das Höllbachgespreng vorerst gesperrt – Umleitung über den Sulzschachten ausgeschildert
  
-**Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein** vorerst **bis inklusive Dienstag** gesperrt+Damit sich die im [[Höllbachgespreng]] lebenden Wanderfalken ungefährdet auf ihren Nachwuchs vorbereiten können, haben die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und das Landratsamt Regen gemeinsam beschlossen,​ den dort vorbeiführenden Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig ab 15. Februar zu sperren. Eine Umleitung zum Großen ​Falkenstein ​ist ausgeschildert.
  
    
-Derzeit rät die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald dringend davon ab, den Wald zu betreten. Es besteht Lebensgefahr! Grund dafür ist die enorme Schneelast auf den Bäumen, die sich nach den nassen Niederschlägen in der Nacht auf Sonntag nochmals erhöht hat. Dutzende starke Äste, Baumkronen und ganze Bäume sind bereits auf Wanderwege gefallen. Und die Wetterprognosen sagen voraus, dass in den nächsten Stunden nochmal mit einer Verschlechterung der Lage zu rechnen ist. 
  
-Aus diesem Grund bleiben das [[Nationalparkzentrum Lusen]] und das [[Nationalparkzentrum Falkenstein]] mit den Tier-Freigeländen sowie dem [[Hans-Eisenmann-Haus]] und dem [[Haus zur Wildnis]] bis inklusive Dienstag komplett gesperrtJe nach Situation ​könnte ​diese Sperrung ​sogar noch verlängert werden.+„Nur so können wir gewährleisten,​ dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört werden“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. Schließlich richten die Tiere ihr Nest meist direkt auf den Felsen entlang des Weges einSollten die Experten schließlich einen Bruterfolg beobachten, ​könnte ​die Sperrung ​bis maximal Ende Juni verlängert werden.
  
-Konsequenzen aus der Wetterlage haben zudem die Schutzhäuser im Nationalpark gezogenSowohl das Falkensteinschutzhaus als auch das Lusenschutzhaus und das Schwellhäusl sind am Sonntag geschlossenAuch Loipen im Nationalparkgebiet sind derzeit de facto nicht nutzbar.+  
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 +Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglichVon den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum GipfelSo bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.
  
    
-=====Menschliche Eingriffe ​in natürliche Abläufe ​und die Folgen=====+ 
 +Um die Wanderfalken und andere Tierarten nicht bei Paarung und Nachwuchsaufzucht aufzuschrecken,​ bittet die Nationalparkverwaltung außerdem, ​in den Kerngebieten des Nationalparks weiterhin das Wegegebot einzuhalten ​und die markierten Wege und Loipen bis Mitte Juli nicht zu verlassen. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher“,​ sagt Naturschutzbeauftragter Linner. Schließlich dienen die saisonal begrenzten Wegeeinschränkungen insbesondere dem Schutz bedrohter und gefährdeter Tierarten, etwa dem Auerhuhn. 
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 +=====Tier-Freigelände wieder komplett geöffnet =====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=114&​h=120&​t=1549047014&​tok=645c4a&​media=npv_bw_-_pm_15-19_haelfte_des_tier-freigelaendes_wieder_geoeffnet_1_.jpg?​200|Die schwarz markierten Wege durch das Tier-Freigelände sind wieder freigegeben – auch für Führungen. (Grafik: Annemarie Schmeller/​Andreas Stumpp/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}
  
-{{ https://www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=120&​t=1547460684&​tok=e5c1e9&​media=menschliche_eingriffe.jpg?​200|Menschliche Eingriffe ​in natürliche Abläufe ​und die Folgen }}+**Sicherungsmaßnahmen im Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau abgeschlossen 
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 +Ab Freitag, 8Februar, ist das beliebte Tier-Freigelände bei Neuschönau wieder komplett geöffnetNach den nassen Schneefällen der vergangenen Wochen und der damit einhergehenden Schneebruchgefahr waren im Nationalparkzentrum Lusen umfangreiche Sicherungsmaßnahmen nötig„Dabei haben wir vor allem in den Kronen hängende Baumgipfel ​und angebrochene,​ starke Äste entfernt“,​ berichtet Stefan Vießmann, Leiter des Nationalpark-Servicezentrums Lusen.
  
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-Wissenschaftlicher Vortrag ​im Waldgeschichtichen Museum **am 17Januar** mit ProfJeltsch+Die Mitarbeiter des Nationalpark-Servicezentrums Lusen waren in den vergangenen Wochen ​im Dauereinsatz,​ um die rund zehn Kilometer langen Wege im Tier-Freigelände bei Neuschönau wieder begehbar zu machen. Nahezu überall im beliebten Areal gab es akute Gefahrenquellen durch Schneebruch. „Nun können wir die erste Hälfte des Wegenetzes freigeben“,​ so Stefan Vießmann, Leiter des Servicezentrums. Somit sind die östlich gelegenen Gehege, etwa von Luchs, Wolf und Elch, ab Samstag wieder geöffnetFührungen finden dort täglich statt. 
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-Was passiert, wenn menschliche Eingriffe in die Landschaft die Bewegungsmuster von Tieren und Pflanzen verändern und beschränken?​ Dieser Frage widmet sich ein wissenschaftlicher Vortrag am Donnerstag, 17. Januar, um 19 Uhr im [[Waldgeschichtiches Museum|Waldgeschichtichen Museum]] in Sankt Oswald. Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald konnte hierfür den Referenten Prof. Florian Jeltsch von der Universität Potsdam gewinnen.+\\ 
 +=====Herausforderung Schwarzwild===== 
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-„Panta rhei - alles bewegt sichwas die Bewegungsökologie über den Biodiversitätswandel verraten kann“ lautet das Thema des Vortrages Dabei geht es in erster Linie darum, dass Bewegung in der Natur selbstverständlich istTiere suchen nach Nahrung, Fortpflanzungspartnern oder nach ZufluchtsortenBeutetiere flüchten vor ihren Jägern oder vor ungünstigen Umweltbedingungen. Auch Pflanzen hängen über Bestäubung oder den Transport ihrer Samen von Bewegung ab. Alle diese Prozesse erlauben den unterschiedlichsten Arten in natürlichen Systemen miteinander über längere Zeiträume hinweg zu koexistieren.+{{ https://www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1550227631&​tok=2f5f3a&​media=herausforderung_schwarzwild.jpg?​200|Schwarzwild}}
  
-Was aber geschiehtwenn diese Bewegungsabläufe gestört sind? Neue Methoden ​der Bewegungserfassung und -analyse von Organismen erlauben ganz neue Einsichtenwie Organismen die Welt nutzenWelche Erkenntnisse daraus gezogen werden können – vor allem in Bezug auf den Artenverlust ​- zeigt Jeltsch ​in seinem Vortrag.+ 
 +Wissenschaftlicher Vortrag mit Dr. Janosch Arnold von der Wildforschungsstelle Baden-Württemberg **am Donnerstag21. Februar** 
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 +Die Ergebnisse aus 15 Jahren Schwarzwildforschung an der Wildforschungsstelle Baden-Württemberg stellt Dr. Arnold Janosch am Donnerstag21Februar, um 19 Uhr im [[Haus zur Wildnis]] bei Ludwigsthal ​vor.  
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 +In Europa ist das Wildschwein seit Jahrzehnten ​auf Expansionskurs. In der Vergangenheit oft als Bereicherung der Jagdreviere aufgefasst, erscheint die Art heute zunehmend im Zusammenhang mit konfliktbeladenen Themen. Seit Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest ist das Thema im politischen Tagesgeschehen angekommen. Seit vielen Jahren befasst sich die Wildforschungsstelle Baden-Württemberg mit unterschiedlichen Themen der Schwarzwildforschung:​ Von Fragen zur Reproduktion und Ernährung über Wildschadensvermeidung und Management. Der Vortrag ​zeigt die Ergebnisse aus 15 Jahren und stellt sie in den Kontext aktueller Diskussionen.
  
 Jeder, der Interesse an dem Vortrag hat, ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Jeder, der Interesse an dem Vortrag hat, ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
  
-=====Besucherzentren öffnen wieder ihre Pforten=====+ 
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 +=====Durch den Urwald zum Haus zur Wildnis=====
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1545390586&tok=c8e71b&media=besucherzentren_oeffnen_wieder_ihre_pforten.jpg?​200|„Faszination Moor“ ist der Titel der neuen Ausstellung ​im Haus zur Wildnis, die bis Ende Februar 2019 zu sehen sein wird. (FotoReinhold Weinberger/Nationalpark Bayerischer Wald)}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1550228095&tok=9f7416&media=durch_den_urwald_zum_haus_zur_wildnis.jpg?200|Durch den Urwald zum Haus zur Wildnis}} 
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 +Sonderführungsreihe ​Nationalpark aus erster Hand“ **am Samstag, 23. Februar** 
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 +Einen Streifzug durch ein hunderte Jahre altes Waldgebiet mit gigantischen Baumriesen bietet die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald am Samstag, 23. Februar, an. Ein Waldführer erläutert, wie längst verschwunden geglaubte Arten hier plötzlich wiederauftauchen. Von [[Zwieslerwaldhaus]] aus führt ​der Weg über den Luchspfad zum [[Nationalparkzentrum Falkenstein]]. Am Ende der Wanderung können die Teilnehmer die gewonnenen Eindrücke bei einer Einkehr ​im [[Haus zur Wildnis]] nachwirken lassen. 
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 +Treffpunkt für die kostenlose Tour, die zirka drei Stunden dauert, ist um 11 Uhr am Nationalparkzentrum Falkenstein in Ludwigsthal beim [[Eisenbahntunnel]] oberhalb des großen Besucher-ParkplatzesUm 11.13 Uhr geht es gemeinsam mit dem Waldführer mit dem Bus nach Zwieslerwaldhaus. 
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 +Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice ​(0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. 
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 +=====Mit Schneeschuhen auf den Jährlingsschachten===== 
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1550690684&​tok=816e75&​media=schneeschuhtour_jaehrlingschachten.jpg?​200|Mit Schneeschuhen auf den Jährlingsschachten}} 
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 +Mittelschwere Schneeschuhtour mit Waldführerin Lisa Moser **am Sonntag, 24. Februar**
  
-**Hans-Eisenmann-Haus und Haus zur Wildnis beenden Winterpause – Neue Ausstellung „Faszination Moor“ in Ludwigsthal 
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-Die Winterpause ist vorbei, ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag öffnen das [[Hans-Eisenmann-Haus]] in Neuschönau und das [[Haus zur Wildnis]] in Ludwigsthal für Besucher wieder ihre Pforten. Vor allem das Haus zur Wildnis hat in den vergangenen Wochen eine große Veränderung hinter sich gebracht. In der Haupthalle wurde die Dauerausstellung abgebaut. Sie soll bis zum Jahr 2020 neu konzipiert werden. Bis dahin stehen spannende Wechselschauen auf dem Programm. 
  
-Den Anfang macht die Ausstellung „Faszination Moor“die bis zum 27. Februar ​2019 zu sehen ist. Konzipiert wurde sie vom Bayerischen Landesamt für Umwelt in Kooperation mit dem Nationalpark Bayerischer Wald und dem Landkreis Regen. ​ Die Ausstellung zeigt in ausdrucksstarken Bildern die Schönheit des Ökosystems Moor und liefert unter anderem Antworten auf die Fragen: Welchen Beitrag leisten Moore zum Klimaschutz?​ Wieso ist die Wiedervernässung von Mooren so wichtig? Welche Tiere und Pflanzen sind auf Moore angewiesen? Der zweite Teil der Ausstellung stellt Moore des Landkreises Regen und des Nationalparks Bayerischer Wald vor, wo Renaturierungsmaßnahmen der hochsensiblen Lebensräume erste Erfolge zeigen.+Am Sonntagden 24. Februar, führt Waldführerin Lisa Moser alle Interessierten von [[Scheuereck]] aus über den Totenschädel ​zum [[Jährlingsschachten]]
  
-Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, ​der Eintritt ist freiWährend ​der Ausstellungsdauer ​wird jeden Sonntag um 13 Uhr der 90-minütige Film „Magie der Moore“ von Jan Haft gezeigt.+Der kleine Gipfel des Scheuereckberges (1193m) liegt in unmittelbarer Nähe. Das besondere Augenmerk dieser Führung liegt dabei auf den Spuren ​der Tiere sowie ihrer ÜberwinterungsstrategienIn der urigen Schutzhütte auf dem Schachten ​wird Brotzeit gemacht. Über den Goldsteig und auf der Forststraße wird im Anschluss zurück nach Scheuereck gewandert
  
-Das Hans-Eisenmann-Haus ​ist ebenfalls täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnetHier lädt nach wie vor die Dauerausstellung „Wege in die Natur – Eine Geschichte von Wald und Menschen“ die Besucher dazu einin die Geheimnisse des Nationalparks Bayerischer Wald einzutauchen. Was steckt hinter der Philosophie „Natur Natur sein lassen“? Welche Sehnsüchte verbindet der Mensch mit dem Wald? Wie hat sich das Schutzgebiet seit seiner Gründung weiterentwickelt?​ All das und noch viel mehr erfahren die Besucher beim Rundgang.+Start für die etwa sechsstündige Führung, bei der rund 400 Höhenmeter überwunden werden, ​ist um 10 Uhr am Parkplatz beim Hirschgehege in ScheuereckNeben einer gewissen Grundkondition sind auch geeignetes Schuhwerk ​und dem Wetter angepasste Kleidung nötig. Auf dieser Wanderung besteht keine Einkehrmöglichkeitdaher sollte eine Brotzeit nebst Getränken mitgebracht werden. 
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 +Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Schneeschuhe können gegen eine Gebühr von sechs Euro ausgeliehen werden (bitte bei Anmeldung angeben!)
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 +Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice
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 +(0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.
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 +Bei ausreichender Schneelage wird jeden Sonntag eine Schneeschuhtour zu den Schachten im Falkenstein-Rachel-Gebiet von unterschiedlichen Ausgangspunkten und auf unterschiedlichen Wegen angeboten. Start ist jeweils um 10 Uhr. Nähere Infos und die genauen Routen gibt es auf der Nationalpark-Homepage unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/​veranstaltungen sowie beim Nationalpark-Führungsservice unter 0800 0776650 oder nationalpark@fuehrungsservice.de.
  
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 +=====Ohne Torf gärtnern und das Klima schützen=====
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-=====Schlittenzug ​und andere Geschichten=====+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&h=90&t=1550311027&​tok=2792d9&​media=ohne_torf_gaertnern_und_das_klima_schuetzen.jpg?​200|Ohne Torf gärtnern}} 
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 +Vortrag **am Sonntag, 24. Februar** im Haus zur Wildnis 
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 +„Moorschutz ist Klimaschutz – Erfolgreich Gärtnern ohne Torf“ lautet der Vortrag von Gartenbauingenieur Hans Streicher am Sonntag, 24. Februar, um 15 Uhr im [[Haus zur Wildnis]] in Ludwigsthal. 
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 +Noch heute wird in Deutschland auf über 30 000 Hektar Fläche Torf für die Erdenindustrie abgebaut. Dieses Material ist aufgrund seiner langsamen Entstehung ​und seines positiven Effektes auf das Klima viel zu schade, um für einen kurzen Sommer im Blumenkübel zu enden. Welche Alternativen es gibt, zeigt Hans Streicher, der dem Landesbund für Vogelschutz Landsberg angehört, auf. 
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 +Der Vortrag findet begleitend zur Ausstellung „Faszination Moor“ in Kooperation mit dem Landesbund für Vogelschutz und dem Kreisverband der Gartenbauvereine statt.  
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 +Der Eintritt ist frei.  
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 +Um 13 Uhr ist jeden Sonntag auch der Film „Magie der Moore“, ebenfalls im Haus zur Wildnis, zu sehen. 
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 +=====Mit Schneeschuhen Spuren Gottes entdecken=====
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=86&t=1516044166&tok=a6ec2a&media=schlittenzug_und_andere_geschichten.jpg?​200| ​die Hütte auf der Schachtenwiese (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&t=1550225108&tok=28c5a6&media=npv_bw_-_vm_18-19_spuren_gottes_-_entdecken_-_erspueren.jpg?200|Mit Schneeschuhen Spuren Gottes entdecken}}
  
  
 +Meditative Wanderung aus der Reihe „Nationalpark und Schöpfung“** am Sonntag, 24. Februar**
  
-Ein Ranger erzählt vom einst rauen Leben der Holzhauer im Bayerischen Wald bei einer Wandertour **am Samstag19Januar**auf den Lindbergerschachten.+Die Führungsreihe „Nationalpark und Schöpfung“ vereint Naturerlebnis nebst fachlichen Hintergründen mit meditativennachdenklichen und spirituellen ImpulsenAm Sonntag24. Februar, findet die nächste Tour unter diesem Motto statt.
  
-Spannende Geschichten aus dem wilden Wald von früher ​und heute verspricht eine Wandertour am Samstag, 19Januar, auf den [[Lindbergerschachten]]. Beim anschließenden,​ gemütlichen ​Beisammensein ​in der beheizten Hütte auf der Schachtenwiese erzählt ​ein Ranger des Nationalparks Bayerischer Wald vom einst rauen Leben der Holzhauer im Bayerischen Wald, sowie von ihren heutigen Aufgaben.+Die einfache Schneeschuhwanderung mit der evangelischen Diakonin Gabriela Neumann-Beiler ​und dem Nationalpark-Ranger Günter Sellmayer steht unter dem Motto „Spuren Gottes – entdecken – erspüren“Die Tour führt von der Fredenbrücke zur [[Racheldiensthütte]]. In dieser gibt es anschließend Gelegenheit zum Aufwärmen und zum geselligen ​Beisammensein. Von der Racheldiensthütte zurück zum Ausgangspunkt wird ein Shuttle-Service eingesetzt.
  
-Treffpunkt für die etwa fünfstündige, kostenlose ​Führung ​ist um 10 Uhr am Wanderparkplatz in [[Buchenau]]. Neben einer Brotzeit sind bei ausreichender Schneelage auch Schneeschuhe  +Treffpunkt für die etwa dreistündige, kostenlose ​Schneeschuhwanderung ​ist um 12 Uhr am [[Parkplatz Diensthüttenstraße]]. 
-mitzubringen+
  
-Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.+Bei Bedarf können Schneeschuhe ausgeliehen werden (bitte bei der Anmeldung unbedingt angeben). ​Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.
  
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 +=====Faszination Moor=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1548071666&​tok=b64d69&​media=moor-k.jpg?​200|Moorlandschaft in Böhmen}}
 +
 +Ausstellung im Haus zur Wildnis
 +
 +In der Haupthalle vom [[Haus zur Wildnis]] gibt’s **bis 27. Februar** eine neue Ausstellung zu bewundern. In Kooperation mit dem Landesamt für Umwelt und dem Landkreis Regen präsentiert der Nationalpark Bayerischer Wald dort das Thema „Faszination Moor – Naturwunder.Lebensraum.Klimaschutz“.
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 + Die Eröffnung der Ausstellung,​ zu der alle Interessierten eingeladen sind, findet am Mittwoch, 23. Januar, um 18.30 im Haus zur Wildnis statt. Ab 18 Uhr wird vom Parkplatz des Nationalparkzentrums Falkenstein ein kostenloser Shuttle-Service angeboten. Die Begrüßung übernehmen Landrätin Rita Röhrl und Prof. Jörg Müller, stellvertretender Nationalparkleiter. Einführende Worte zur Ausstellung spricht Michael Winterholler vom Landesamt für Umwelt. Für die musikalische Umrahmung sorgen Max&​Sax.
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 +=====Von Winter-Olympiade bis hin zum Kino-Nachmittag=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&​t=1550590372&​tok=552393&​media=von_winter-olympiade_bis_hin_zum_kino-nachmittag.jpg?​200|Jede Menge Abenteuer gibt es in den Faschingsferien im Nationalpark Bayerischer Wald zu erleben.}}
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 +Nationalpark bietet buntes Kinder-Programm in den Faschingsferien
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 +„Waldspürnasen unterwegs“ heißt der Erlebnisnachmittag am **Dienstag, 5. März**, von 14 bis zirka 16.30 Uhr im [[Hans-Eisenmann-Haus]]. Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren begeben sich unter dem Motto „Auf in die Wildnis – fertig – los“ auf die Suche nach den geheimen Schätzen des Nationalparkwaldes. Dort gibt es viel zu entdecken, es werden Kunstwerke in die Natur gebaut, Spiele gespielt oder die Tiere im Tier-Freigelände besucht.
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 +Olympisch wird’s im [[Hans-Eisenmann-Haus]] am **Freitag, 8. März**. Dann können Kinder von sieben bis zwölf Jahren ab 14 Uhr zur Winter-Olympiade antreten. Etwa drei Stunden lang wird dann im Stile der Eskimos auf Schneeschuhen durch den wilden Wald gewandert. Dabei stehen immer wieder lustige Aktivitäten an, bei denen man die Natur auf ganz besondere Weise erkunden kann.
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 +Auch kreative Kinder kommen in den Faschingsferien auf ihre Kosten, und zwar in der Naturwerkstatt. Aus Naturmaterialien werden tolle Dinge gebastelt. Im Hans-Eisenmann-Haus findet die Naturwerkstatt am **Montag, 4. März**, und am **Mittwoch, 6. März**, von 10 bis 16 Uhr statt. Am **Freitag, 8. März**, können Kinder von 10 bis 16 Uhr im [[Haus zur Wildnis]] basteln. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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 +„Film ab“ heißt es im Hans-Eisenmann-Haus und im Haus zur Wildnis. Auf großer Leinwand werden zwei Kinderfilm-Klassiker gezeigt. „Räuber Hotzenplotz“ wird am **Samstag, 2. März**, und am **Sonntag, 3. März**, im Hans-Eisenmann-Haus gezeigt. „Karlsson vom Dach“ ist am **Samstag, 9. März**, und am **Sonntag, 10. März**, zu sehen. Im Haus zur Wildnis steht „Karlsson vom Dach“ am **Samstag, 2. März**, und am **Sonntag, 3. März**, auf dem Programm. „Räuber Hotzenplotz“ läuft am **Samstag, 9. März**, und **Sonntag, 10. März**. Die Filme starten in beiden Häusern jeweils um 14 Uhr, der Eintritt ist frei. „Räuber Hotzenplotz“ dauert 109 Minuten, „Karlsson vom Dach“ 77 Minuten.
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 +Eine Entdeckungsreise rund um das [[Haus zur Wildnis]] steht am **Donnerstag,​ 7. März**, um 14 Uhr auf dem Programm. Bei Spielen und Aktionen lernen Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren die Natur und die darin lebenden Tiere kennen. Ein Abstecher ins Tier-Freigelände rundet den zweieinhalb Stunden dauernden Nachmittag ab.
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 +Ein Winterabenteuer für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren wird am [[Mittwoch, 6. März]], im [[Waldspielgelände]] in Spiegelau geboten. Spurensucher können dort ab 14 Uhr gut drei Stunden den verschneiten Wald erkunden. Dabei erfahren die jungen Teilnehmer etwa, was das Eichhörnchen im Winter macht oder warum der Luchs so gut im Schnee jagen kann. Auch die Eltern sind zum Miterkunden eingeladen.
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 +Bei allen Erlebnisnachmittagen im Freien sollten die Kinder unbedingt wetterfeste und warme Kleidung inklusive passendem Schuhwerk dabeihaben sowie bei Bedarf eine Brotzeit und etwas zu trinken. Zudem wird um Anmeldung beim Nationalparkführungsservice unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 0776650 gebeten. Nur für die Naturwerkstatt ist keine Anmeldung erforderlich. Die Kosten für alle Veranstaltungen trägt die Nationalparkverwaltung.
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 +Weitere Veranstaltungen des Nationalparks Bayerischer Wald finden Sie stets unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/​veranstaltungen.
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 +=====Vom Leiterwagen bis zur Modelleisenbahn=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1550230350&​tok=f40d46&​media=vom_leiterwagen_bis_zur_modelleisenbahn.jpg?​200|Womit spielen und spielten Kinder der Grenzregion?​ Diese Frage haben Raphaela Holzer (vorne von links) und Tanja Reindl mit ihrer Ausstellung beantwortet. Glückwünsche erhielten sie von Dr. Martin Ortmeier (v.l.), Leiter des Freilichtmuseums Finsterau, Christian Binder, Leiter des Waldgeschichtlichen Museums, und Bürgermeister Ernst Kandlbinder. (Foto: Annette Nigl/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}
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 +Ausstellungen **im März und April** im [[ Waldgeschichtliches Museum|Waldgeschichtlichen Museum]] und [[Freilichtmuseum Finsterau]] zeigen Spielsachen der bayerisch-tschechischen Grenzregion
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 +Womit spielen Kinder? Wo spielen Kinder? Wie ist dies heute? Und wie war es früher? Diese Fragen haben sich Raphaela Holzer und Tanja Reindl, die Museums-Volontärinnen im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald und im Freilichtmuseum Finsterau, gestellt. Auf welche Arten von Spielzeug sie bei ihrer Recherche in der bayerischen und tschechischen Grenzregion gestoßen sind, haben sie nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Und zwar in einer Partnerausstellung,​ die bis zum 12. Mai im Waldgeschichtlichen Museum und im Freilichtmuseum zu sehen ist.
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 +„Was zum Spielen!?​“ lautet der Titel der Ausstellung. Warum ein Ausrufezeichen und ein Fragezeichen?​ „Unsere Ausstellung lädt zum einen zum Spielen ein“, erklärte Tanja Reindl bei der Vernissage im Freilichtmuseum und richtete ihren Blick auf den Spielteppich in der Mitte des Raums. „Zum anderen fragt die Ausstellung nach den Gegenständen,​ mit denen man spielt oder gespielt hat“, ergänzte Raphaela Holzer und bat die über 60 Gäste, sich an ihre Kindheit zu erinnern: „Welche Gegenstände kommen Ihnen in den Sinn?“ Hochwertige und teure Spielzeuge, wie Stofftiere oder eine Spielzeugeisenbahn?​ Oder sind es einfache Dinge, wie Zapfen oder Murmeln?
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 +Jeder Besucher wird unter den Exponaten, die bei der Partnerausstellung zu sehen sind, ihm bekannte Spielsachen finden. Zu sehen sind nicht nur Spielsachen,​ die Mitte des 20. Jahrhunderts in mühevoller Handarbeit aus Holz hergestellt wurden, sondern auch industriell gefertigtes Spielzeug. Die gezeigten Objekte stammen aus dem Bestand des Freilichtmuseums als auch von institutionellen und privaten Leihgebern diesseits und jenseits der Grenze.
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 +Mauths Bürgermeister Ernst Kandlbinder beglückwünschte Raphaela Holzer und Tanja Reindl zu der gelungenen Ausstellung und bedankte sich bei Christian Binder, dem Leiter des Waldgeschichtlichen Museums, und Dr. Martin Ortmeier, dem Leiter des Freilichtmuseums Finsterau, für die sehr gute Zusammenarbeit im Kreis der Nationalparkgemeinden. Allen Gästen riet Kandlbinder,​ auch das Waldgeschichtliche Museum und damit den zweiten Teil der Ausstellung zu besuchen. „Nur so können Sie alles, was die beiden jungen Museumspädagoginnen auf die Beine gestellt haben, sehen.“
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 +Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von dem Musiker-Duo „Mone und Flo“. ​
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 +Die Ausstellung im]] Freilichtmuseum Finsterau ist im März und April täglich von 11 bis 16 Uhr zu sehen und im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 9 bis 17 Uhr. Die **Finissage findet am Donnerstag, 23. Mai**, um 18 Uhr im Waldgeschichtlichen Museum statt.
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 =====Preisgekrönte Naturfotos in der Infostelle in Mauth ===== =====Preisgekrönte Naturfotos in der Infostelle in Mauth =====
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-Bilder des NaturVision-Fotowettbewerbs **ab sofort ​bis zum 31. März 2019** in der Tourist- und Nationalpark-Infostelle in Mauth zu sehen.+Bilder des NaturVision-Fotowettbewerbs **bis zum 31. März 2019** in der Tourist- und Nationalpark-Infostelle in Mauth zu sehen.
  
 Auch in diesem Jahr wurde von NaturVision ein internationaler Natur- und Tierfotowettbewerb unter dem Motto „Naturschätze Europas“ durchgeführt. 892 Fotografen aus 40 Ländern haben über 3500 Aufnahmen eingereicht. Die preisgekrönten Fotos sowie weitere herausragende Aufnahmen sind ab sofort bis zum 31. März 2019 in der Tourist- und Nationalpark-Infostelle in [[Mauth]] zu sehen. Auch in diesem Jahr wurde von NaturVision ein internationaler Natur- und Tierfotowettbewerb unter dem Motto „Naturschätze Europas“ durchgeführt. 892 Fotografen aus 40 Ländern haben über 3500 Aufnahmen eingereicht. Die preisgekrönten Fotos sowie weitere herausragende Aufnahmen sind ab sofort bis zum 31. März 2019 in der Tourist- und Nationalpark-Infostelle in [[Mauth]] zu sehen.
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 Geöffnet ist die Infostelle in Mauth montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist die Infostelle in Mauth montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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 =====Weg durchs Hirschgehege Scheuereck geschlossen===== =====Weg durchs Hirschgehege Scheuereck geschlossen=====

nationalpark_aktuell.1547460832.txt · Zuletzt geändert: 2019/01/14 10:13 von gfreund

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