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 **Interessantes aus dem Geschehen im Nationalpark Bayerischer Wald** **Interessantes aus dem Geschehen im Nationalpark Bayerischer Wald**
  
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 +=====Landrätin Rita Röhrl besucht Nationalpark=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1534242111&​tok=5b69db&​media=rita_roehrl_besucht_nationalpark.jpg?​200|Der Erhalt der Schachten ist sowohl Franz Leibl als auch Rita Röhrl und ihrer Mitarbeiterin Lieselotte Bielmeier wichtig. Am Ruckowitzschachten ist dafür Rotes Höhenvieh im Einsatz. (Foto: Elke Ohland/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}
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 +**Mit Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl im Wald und auf dem Ruckowitzschachten unterwegs**
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 +Einen Einblick in den Nationalpark Bayersicher Wald bekam jüngst Landrätin Rita Röhrl von Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. Zusammen wurden die verschiedenen Höhenlagen des Schutzgebiets sowie der [[Ruckowitzschachten]] besucht. Im Vordergrund stand die natürliche Walddynamik und die Weiterentwicklung der Besucherinfrastruktur im Falkenstein-Rachel-Gebiet.
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 +Die Exkursion führte zu verschiedenen Wald- und Landschaftsbildern im Nationalpark. Zudem thematisierten Röhrl und Leibl den Erhalt der [[Schachten]],​ der beiden sehr am Herzen liegt. Viele der einstigen Waldweiden werden bei jährlichen Pflegeaktionen zusammen mit Bergwacht und Bayerischem Wald-Verein freigehalten – auf dem Ruckowitzschachten hingegen sorgen dafür im Rahmen des LIFE+ Projekts Rinder. Das Rote Höhenvieh wechselt demnächst sogar erstmals auf den Hochschachten,​ was Landrätin Röhrl begeistert zur Kenntnis nahm.
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 +=====Ausstellung "Die Schachten im Porträt"​=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&​t=1533896828&​tok=c8009c&​media=die_schachten_im_portraet.jpg?​200|Zu den Schachten-Bildern von Gerhard Steppes-Michel (Mitte) gab’s bei der Vernissage im Haus zur Wildnis nur positives Feedback – etwa von Laudator Heinz Huther (links) und Nationalparkleiter Franz Leibl. (Foto: Elke Ohland/​Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald).}}
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 +**Haus zur Wildnis präsentiert Bilder von Gerhard Steppes-Michel**
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 +Imposante Eindrücke der Inseln im Waldmeer, wie die Schachten oft genannt werden, sind ab sofort im Haus zur Wildnis zu sehen. Bis Anfang November werden gut 30 Bilder des Schönberger Malers Gerhard Steppes-Michel unter dem Titel „Verträumte Schachten“ ausgestellt. Schon zur Vernissage war der Andrang mit rund 100 Besuchern erfreulich groß.
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 +„Inzwischen malt Gerhard Steppes-Michel ​ den Wald, seine besonderen Licht-, Schatten- und Farbspiele aber auch den einzelnen Baum in seinen verschiedenen Alterszeiten mit einer Genauigkeit,​ die ihn zu einem der bedeutendsten Naturmaler machen“, sagte Regierungsvizepräsident a. D. Dr. Heinz Huther bei seiner Laudatio. Alle Darstellungsformen,​ ob Pastelle, Aquarelle, Federzeichnungen oder Ölbilder seien wahre Meisterwerke.
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 +„Nachdem sich der Nationalpark schon seit langem zusammen mit dem Bayerischen Wald-Verein für den Erhalt der [[Schachten]] engagiert, freut es mich besonders, dass sich Gerhard Steppes-Michel mit diesen ganz speziellen Lebensräumen beschäftigt hat – und die beeindruckenden Ergebnisse in einem unserer Häuser zur Schau stellt“, betonte Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. Georg Pletl, Vorsitzender des Wald-Vereins,​ schloss sich diesem Lob an: „Es ist sehr schön, dass sich ein derart renommierter Künstler mit unseren Schachten auseinandersetzt.“
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 +Jede der alten Waldweiden habe etwas ganz Besonderes, sagte der Maler selbst. „Deswegen habe ich auch keinen Lieblingsschachten. Wenn man mit offenen Augen durch die Natur geht, sieht man überall etwas Schönes.“
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 +Die Ausstellung im [[Haus zur Wildnis]] dauert bis November.
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 +=====Grenzüberschreitende Panoramablicke=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1533897591&​tok=2a24c7&​media=grenzueberschreitene_panoramablicke.jpg?​200|Freuen sich über die gelungene Neuauflage des Kalenders: Nationalparkleiter Franz Leibl (links) und Nationalparkdirektor Pavel Hubený. (Foto: Hans Kiener/​Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald). }}
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 +**Gemeinsamer Kalender der Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava vorgestellt**
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 +Schon zum vierten Mal haben sich die Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava zusammengetan,​ um dem größten zusammenhängenden Waldschutzgebiet Mitteleuropas einen Kalender zu widmen. Die Ausgabe für das Jahr 2019 wurde jüngst von den Nationalparkleitern Dr. Franz Leibl und Pavel Hubený vorgestellt. Zu bestaunen gibt’s erstmals imposante Panoramaaufnahmen.
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 +Zu sehen sind beispielsweise verschneite Waldlandschaften,​ nebelverhangene Täler, rauschende Bergbäche, mystische Moore und ganz viel Ästhetik, die die Natur im Kleinen bereithält. „Die Fotos zeigen eine Welt, in der die Natur den Ton angibt und ihre Gesetze gelten“, so Leibl. Und sein tschechischer Kollege Hubený ergänzt: „Die Wildnis – scheinbar chaotisch – offenbart sich in ihrer ganzen Größe.“
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 +Verkauft wird der Kalender in der Buchhandlung Lang in [[Freyung]] sowie in den Läden im [[Hans-Eisenmann-Haus]] und im [[Haus zur Wildnis]]. ​
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 +Zudem kann er beim Lichtland Verlag bestellt werden. Der Kaufpreis liegt bei 24,80 Euro.
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 +=====700 Besucher beim Tummelplatzfest=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1533202271&​tok=5f8ab0&​media=herausragendes_ereignis_fuer_die_gesamte_region_1_.jpg?​200|Hunderte Wanderfreunde zog es am Sonntag hinauf zum Tummelplatzfest. (Foto: Annette Nigl/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}
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 +„Herausragendes Ereignis für die gesamte Region“
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 +So viele Naturfreunde trifft man selten auf einem Fleck, doch beim heurigen Fest am [[Tummelplatz]] unterhalb des Lusens versammelten sich am Sonntag geschätzte 700 Wanderer um das alte Forsthaus auf 1139 Höhenmetern. ​ Bei Musik, Tanz, kühlen Getränken und Brotzeit genossen die Besucher das sonnige Wetter auf der ehemaligen Waldweide. Zuvor ging’s bei einer Sternwanderung gemeinsam durch die wilde Natur des Nationalparks Bayerischer Wald.
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 +Bereits am Vormittag versammelten sich hunderte Ausflügler an den sechs Treffpunkten der Wanderungen. Von Waldhäuser,​ Mauth oder dem Jugendwaldheim aus begleiteten Landrat Sebastian Gruber, die Abgeordneten Alexander Muthmann und Max Gibis, die Bürgermeister Alfons Schinabeck, Eduard Schmid und Ernst Kandlbinder,​ Pro-Nationalpark-Vorsitzender Max Greiner sowie Nationalparkchef Dr. Franz Leibl mit seinen Mitarbeitern die Gruppen hinauf zum Tummelplatz.
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 +Ab den Mittagsstunden sorgten die St. Oswalder Tafernmusikanten und die Alphornbläser Schönberg für die musikalische Begleitung des Tages. Für den Höhepunkt des Rahmenprogramms war jedoch eine internationale Gruppe verantwortlich. So tanzte der Heimatverein d`Koishüttler aus Neuschönau gemeinsam mit einer Gruppe iranischer Asylbewerber aus Grafenau. „Das war der absolute Wahnsinn, mit wie viel Freude das Miteinander funktioniert hat“, bilanziert Clemens Rothkopf, Vorsitzender des Heimatvereins. „Die Iraner haben da richtig geglänzt.“ Nationalpark-Umwelbildungsreferent Lukas Laux ergänzt: „Das war wirklich gelebte Integration.“
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 +Und auch die Ehrengäste kamen aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Landrat Gruber sagte etwa, die Veranstaltung sei „ein herausragendes Ereignis für die gesamte Region. Hier herrscht eine ganz besondere Stimmung, bei der man die Bevölkerung für die Nationalparkidee begeistern kann.“ Genau das ist auch das Kernanliegen von Nationalparkleiter Leibl: „Mit solchen Festen wollen wir mit den Leuten in Kontakt treten und sie animieren, unsere Natur zu erkunden.“
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 +Eine politische Forderung stellte schließlich noch Max Gibis: „Wir müssen Gas geben, um Geld zu bekommen, damit wir dieses Gebäude am Tummelplatz wieder soweit ertüchtigen,​ dass wir es wieder als Umweltbildungsstätte nutzen können.“ Diesem Wunsch schloss sich auch sein Kollege Muthmann an, der als Vorsitzender des Junior-Ranger-Vereins die Bedeutung der Naturvermittlung an die junge Generation hervorhob.
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 +Alle Hände voll zu tun hatte der Heimatverein übrigens nicht nur beim Tanzen, sondern auch bei der Bewirtung. „Dank unseres starken Teams konnten wir die Gäste ohne Probleme verköstigen“,​ so Rotkopf. Aber auch die Nachwuchsmannschaft des Nationalpark,​ allen voran Teilnehmer am Freiwilligen Ökologischen Jahr sowie Commerzbank-Umweltpraktikanten,​ arbeiteten unermüdlich,​ um einen reibungslosen Verlauf zu garantieren. Und die Besucher wussten den Einsatz mit hunderten zufriedenen Gesichtern zu honorieren.  ​
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 +=====Luchs-Skulptur am Schloss=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1533371962&​tok=00fa61&​media=luchs-skulptur_am_schloss.jpg?​200| ​
 +Bei der Einweihung der Luchs-Skulptur:​ Reinhold Gaisbauer (von links), Stefan Neuberger und Frank Henzler. (Foto: Gregor Wolf/​Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald)}}
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 +Kunstwerk von Nationalpark-Ranger soll Wilderei thematisieren
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 +Aus einem alten Holz-Zugschlitten hat Nationalpark-Ranger Stefan Neuberger einen an die Kette genommenen Luchs kreiert. Das Kunstwerkt wurde nun vor dem Schloss in [[Ludwigsthal]] platziert und eingeweiht. Es soll zum Nachdenken über illegale Tiertötungen vor der eigenen Haustür anregen.
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 +Neuberger will die Gäste des Schlosses mit seiner Skulptur, die den Titel „Halbe Freiheit“ trägt, ​ aufrütteln:​ „Wilderei gibt es nicht nur in Afrika, sondern auch mitten in Deutschland.“ Die ermordete Luchsin Tessa, die bundesweit Schlagzeilen gemacht hat, sei nur eines von vielen traurigen Beispielen dafür.
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 +In seiner Laudatio sagte Nationalpark-Förster Reinhold Gaisbauer, dass es der Luchs nicht nur in jüngster Zeit schwer habe in der Region. „Bereits 1846 galt er in Bayern als ausgerottet.“ Dass mittlerweile wieder rund 60 Tiere durch den deutsch-tschechisch-österreichischen Grenzraum streifen, sei ein Verdienst eines Auswilderungsprojekts der 1980er Jahre im Böhmerwald. „Doch diese Populationsgröße ist langfristig wohl nicht überlebensfähig“,​ so Gaisbauer.
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 +Als wichtiges Thema bezeichnete auch Schlossherr Franz Henzler, Vorsitzender von Pro-Nationalpark im Zwieseler Winkel, die durch das Werk angesprochene Problematik. Dass Neuberger das Schloss als Standort ausgesucht hat, „macht uns als Verein total stolz“.
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 +=====Mit Filmen Jugendliche für die Luchsforschung begeistern=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=93&​t=1530351642&​tok=fa6c31&​media=luchs-pirsch.jpg?​200|Luchs auf der Pirsch}}
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 +Premiere der dreiteiligen Umweltbildungsreihe im [[Hans-Eisenmann-Haus]] – Marco Heurich vom Nationalpark einer der Hauptprotagonisten
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 +Woran erkennt man Luchsspuren?​ Wie kann man [[Luchs|Luchse]] am besten fotografieren?​ Und welche Spürnase ist nötig, um Luchs-Kot zu finden? Kurze und vor allem knackige Antworten auf all diese Fragen gibt die neue dreiteilige Kurz-Filmreihe „Unterwegs im Luchsrevier“ der Gregor Louisoder Umweltstiftung. Bei den Filmen dreht sich alles um die Luchsforschung im Nationalpark Bayerischer Wald. Die Premiere fand nun im Hans-Eisenmann-Haus statt.
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 +Mit Tourenski zieht Dr. Marco Heurich, Luchsforscher im Nationalpark Bayerischer Wald, im ersten Teil der Filmreihe durch die verschneiten Wälder des Nationalparks. Denn auch wenn man Luchse nur äußert selten sieht, hinterlassen sie Spuren. Und diese will Heurich finden. Er erklärt, wie man Luchsspuren von denen anderer Tiere unterscheidet und warum die großen Katzen zum Beispiel im Schnee nicht versinken.
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 +Im zweiten Teil wertet Marco Heurich die – wie er es nennt – Selfies aus, die Fotofallen von den Tieren machen. Jeder Luchs hat eine ganz spezielle Zeichnung im Fell. „Und wenn er dann in die Fotofalle geht, können wir ihn identifizieren und die Zahl und Verbreitung der Tiere ermitteln“,​ erklärt er. 28 erwachsene Luchse und elf Jungtiere konnten vom 1. Mai 2016 bis zum 30. April 2017 in den Nationalparks Bayerischer Wald und Sumava ermittelt werden. „Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Anzahl der beobachteten Tiere leicht erhöht.“
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 +Zur Durchführung eines guten Luchs-Monitorings gibt es jedoch noch eine weitere Vorgehensweise,​ die im vergangenen Jahr auch im Nationalpark durchgeführt wurde und mit der sich der dritte Teil der Filmreihe beschäftigt. Und hier spielt ein Vierbeiner selbst die Hauptrolle, und zwar Maple, die Hündin von Laura Hollerbach, Wissenschaftliche Projektmanagerin beim Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt. Maple ist Detektiv und spürt Luchs-Kot auf, dessen DNA dann im Labor untersucht werden kann.
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 +Am Ende der Film-Vorstellung gab es nicht nur für die beiden Hauptdarsteller Marco Heurich und Laura Hollerbach großen Applaus, sondern auch für den Filmemacher Andreas Kastiunig von Stube1 sowie für Franziska Baur, Fachreferentin der Louisoder Umweltstiftung,​ Leiterin des gesamten Projektes und Autorin der Drehbücher. Neben den einfachen, leicht verständlichen und dennoch informativen Erklärungen der Hauptdarsteller gibt es in den Filmen tolle Aufnahmen, unterlegt mit pfiffiger Musik. „Mit diesem Film können wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sicher für die Luchsforschung begeistern“,​ sagte Claus Obermeier, Vorstand der Gregor Louisoder Umweltstiftung. Die Filme sollen faszinieren und die eigene Willensbildung der Kinder und Jugendlichen unterstützen,​ anstatt zu belehren und ihnen Ideologien aufzudrängen. „Die Reihe ist zum einen als Service für die Umweltbildungsszene gedacht, zum anderen aber auch für das Onlinepublikum.“
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 +Auch Christian Binder, Leiter des Hans-Eisenmann-Hauses,​ zeigte sich von dem Ergebnis des Projekts begeistert und bat Claus Obermeier um eine Fortsetzung der Reihe. „Wir werden die Filme auch in unserer Waldwerkstatt,​ die derzeit im Bau ist, zeigen und sie ins laufende Kinoprogramm der Häuser aufnehmen“,​ so Binder. Laufen sollen die Filme auch bei den NaturVision Filmtagen, die vom 19. bis 21. Oktober in Neuschönau über die Bühne gehen. „Es ist schon eine gewisse Tradition, bei uns im Haus innovative Naturfilme vorzustellen. Von daher freut es mich besonders, dass die Premiere der Luchs-Filme ebenso hier stattfindet.“
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 +Zu sehen sind die Filme auf der Homepage der Gregor Louisoder Umweltstiftung unter www.umweltstiftung.com zu sehen.
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 +=====Ausstellungsvitrine in der DB-Lounge am Bahnhof in Nürnberg eingeweiht=====
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 +{{  https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&​t=1530177032&​tok=dcdd56&​media=miniatur_glasarche_steht_am_nuernberger_bahnhof_elke_ohland.jpg?​200|Miniatur-Glasarche steht am Nürnberger Bahnhof: Bei der Einweihung der Vitrine in Nürnberg: Teresa Schreib (v.l.) und Raphaela Holzer vom Nationalpark Bayerischer Wald, Bürgermeister Herbert Schreiner, Nationalpark-Leiter Dr. Franz Leibl, Katharina Frieg vom Landratsamt Freyung-Grafenau,​ Andreas Schneider, Leiter der DB-Lounge, und Dr. Kathrin Bürglein, Projektleiterin von Fahrtziel Natur (Foto: Elke Ohland ​ / Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald).}}
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 +**Werbung für den Bayerischen Wald und für die Glastradition:​Miniatur-Glasarche steht am Nürnberger Bahnhof**  ​
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 +Sie soll Werbung für den Bayerischen Wald als Natur-, Kultur- und Urlaubsregion machen und über die Glastradition informieren. Die Rede ist von der Vitrine, die in der DB Lounge am Bahnhof in Nürnberg aufgestellt wurde. Zu sehen sind darin drei Miniatur-Exponate,​ die als Originale in den gläsernen Gärten des [[Glasmuseum Frauenau|Glasmuseums Frauenau]] stehen, unter anderem die [[Glasarche]].
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 +„Das Thema Glas ist für die Region Bayerischer Wald sehr bedeutend, bis heute gibt es in Frauenau eine kunstvolle Glasproduktion“,​ sagte Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, bei der Einweihung der Vitrine in Nürnberg. Die Exponate stünden stellvertretend für die beiden großen Themen Holz und Glas, die die Geschichte des Bayerischen Waldes prägten. „Und die Glasarche stellt die Verbindung von Glas und Nationalpark her.“
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 +Herbert Schreiner, Bürgermeister der Gemeinde Frauenau, erklärte, dass die Gläsernen Gärten rund um das Glasmuseum in Frauenau monumentale Glaskunst im Freien bieten. „Wir sind sehr stolz darauf, dass Miniaturen dieser Glasskulpturen in der DB Lounge präsentiert werden.“
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 +Andreas Schneider, Leiter der DB Lounge in Nürnberg, freute sich sehr, dass die Lounge mit Elementen aus dem Fahrziel-Natur-Gebiet Nationalpark und Naturpark Bayerischer Wald gestaltet werden konnte. „Wir haben zirka 800 Gäste täglich, das Interesse an den Ausstellungsstücken ist sehr groß.“ Wie Dr. Kathrin Bürglein, Projektleiterin von Fahrtziel Natur, erklärte, wolle man in der Lounge in erster Linie Bahnreisende,​ die aus städtischen Zentren kommen, darauf aufmerksam machen, wie schnell und bequem Schutzgebiete,​ wie zum Beispiel der Nationalpark Bayerischer Wald, mit dem ÖPNV erreichbar sind. Für Renate Cerny, stellvertretende Landrätin aus Freyung-Grafenau,​ sei das GUTi-Ticket das I-Tüpfelchen der Urlaubsregion Bayerischer Wald, das der Gast inzwischen sehr zu schätzen weiß.
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 +Konzipiert wurde die Glasvitrine von der Nationalpark-Mitarbeiterin Raphaela Holzer, die praktische Umsetzung haben Gabi Zechmann und Karl Friedrich vom Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau übernommen.
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 +=====Luchsnachwuchs im Nationalparkzentrum Falkenstein=====
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 +{{  https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&​t=1529662576&​tok=04878f&​media=luchsnachwuchs_im_nationalparkzentrum_falkenstein_ral....jpg?​200|Das erste Foto vom Luchs-Nachwuchs im Nationalparkzentrum Falkenstein ist einem Besucher in der Abenddämmerung gelungen (Foto: Ralf Lange).}}
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 +**Anzahl der Jungtiere steht noch nicht fest**  ​
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 +Das Luchspaar im Gehege des [[Nationalparkzentrum Falkenstein|Nationalparkzentrums Falkenstein]] hat Nachwuchs. „Ein Jungtier konnte schon von Besuchern und auch von einem Mitarbeiter gesichtet werden“, erklärt Susanne Klett, Tierärztin im Nationalpark. Ob es nur ein Junges oder doch mehrere sind, könne man zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht sagen. „Die Mutter versteckt den Nachwuchs noch gut.“
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 +Die Nachricht über den Luchs-Nachwuchs sorgt in der Nationalparkverwaltung für Freude. Die beiden Luchse sind reine Karpatenluchse und „genetisch wertvoll“,​ so Klett. Die Zucht im Nationalparkzentrum Falkenstein erfolgt im Rahmen des Europäischen Zuchtbuches (ESB).
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 +=====Drei junge Falken fliegen im Höllbachgespreng aus=====
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 +{{  https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=94&​t=1529661872&​tok=4d848f&​media=drei_junge_falken.jpg?​200|Die Wanderfalken im Höllbachgespreng waren mit ihrer Brut erfolgreich. Vor knapp zwei Wochen sind drei Jungvögel erstmals aus dem Horst geflogen (Foto: Michael Pscheidl / Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald).}}
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 +**Brut war erfolgreich – Sperrung des Wanderweges im [[Höllbachgespreng]] ab 23. Juni aufgehoben**
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 +Schon Anfang Mai war die Freude in der Nationalparkverwaltung groß, als feststand, dass ein Wanderfalkenpaar im Höllbachgespreng brütet. Nun gibt es eine weitere gute Nachricht zu vermelden. „Mitarbeiter von der Wacht konnten beobachten, dass drei junge Falken aus dem Nest ausgeflogen sind“, berichtet Jochen Linner, Naturschutzbeauftragter des Nationalparks Bayerischer Wald. „Das ist eine tolle Nachricht, gerade vor dem Hintergrund,​ dass die Bruten am Kleinen Falkenstein und am Rachel höchstwahrscheinlich ausgefallen sind.“
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 +Wem Linner in diesem Zusammenhang ganz besonders danken möchte, sind die Wanderer. „Um den Falken die Chance auf eine erfolgreiche Brut zu geben, haben wir den Wanderweg durch das Höllbachgespreng in diesem Jahr deutlich länger gesperrt.“ Dies war nötig, denn anders als in den Vorjahren haben sich die Vögel in diesem Jahr in einem Horst niedergelassen,​ der in unmittelbarer Nähe des Wanderwegs liegt. „Das Risiko, dass die Falken durch Störungen von Menschen die Aufzucht der Jungtiere vernachlässigen und diese dadurch sterben, war zu groß“, so Linner. Letztendlich habe die Sperrung etwas Positives hervorgebracht,​ und zwar die drei jungen Falken. „Möglich wurde das unter anderem auch durch das Verständnis der Wanderer, die sich an die Betretungsregelung gehalten haben.“
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 +Um die Falken und den Bruterfolg verfolgen zu können, haben Ranger der Wacht den Horst in regelmäßigen Abständen beobachtet. Auch Mitarbeiter des Landesbundes für Vogelschutz sind immer mit eingebunden. „Allerdings sind sie dabei sehr vorsichtig vorgegangen,​ um die Vögel nicht zu stören“, sagt Linner. Letztendlich konnte vor knapp zwei Wochen beobachtet werden, wie drei Jungvögel ausgeflogen sind. Daher kann **die Sperrung des Wanderwegs durch das [[Höllbachgespreng]] am Samstag, 23. Juni, aufgehoben werden**. Wanderer können dann auch wieder über diesen Abschnitt den Falkenstein erreichen.
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 +In diesem Zusammenhang weist Linner noch einmal auf das Wegegebot hin, das in Teilen des Nationalparks gilt. „Zum Schutz gefährdeter Arten ist ein Verlassen der markierten Wege im Kerngebiet nicht gestattet.“ Auch in anderen Bereichen des Nationalparks gebe es Brutplätze. Hier handle es sich vor allem um die Lebensräume des Auerhuhns oder um Moore. „Die Wanderer können durch ihr Verhalten dazu beitragen, dass wir den Tieren eine Chance geben, ihren Nachwuchs groß zu ziehen.“ Knapp 60 Prozent der Nationalparkfläche sind allerdings ganzjährig betretbar.
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 =====Nationalpark-Tierpfleger wird zum Lebensretter===== =====Nationalpark-Tierpfleger wird zum Lebensretter=====
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 Abgerundet wird der Film von einem emotionalen Sprechertext nebst fließender Klaviermusik. Diese stammt von der Österreicherin Julia Reschenhofer,​ die die bewegten Bilder bei der Premiere live am Piano begleitete. Der fertige Film wird demnächst in den Kinos vom [[Haus zur Wildnis]] sowie vom [[Hans-Eisenmann-Haus]] zu sehen sein. In wenigen Wochen wird er zudem im Internet veröffentlicht. Anschauen lohnt auf jeden Fall, wie LIFE+ Projektbetreuerin Claudia Schmidt findet: „Man bekommt richtig Lust, das tolle Wasser draußen selbst zu erleben.“ Abgerundet wird der Film von einem emotionalen Sprechertext nebst fließender Klaviermusik. Diese stammt von der Österreicherin Julia Reschenhofer,​ die die bewegten Bilder bei der Premiere live am Piano begleitete. Der fertige Film wird demnächst in den Kinos vom [[Haus zur Wildnis]] sowie vom [[Hans-Eisenmann-Haus]] zu sehen sein. In wenigen Wochen wird er zudem im Internet veröffentlicht. Anschauen lohnt auf jeden Fall, wie LIFE+ Projektbetreuerin Claudia Schmidt findet: „Man bekommt richtig Lust, das tolle Wasser draußen selbst zu erleben.“
  
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-=====Neue Waldführer für den Nationalpark===== 
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=80&​h=120&​t=1527090456&​tok=8a0719&​media=abenteuer_und_wilde_natur_1_.jpg?​200|Das Wissen über den Nationalpark wurde den neuen Waldführern unter anderem bei Exkursionen im wilden Wald näher gebracht, wie hier mit Forschungsleiter Jörg Müller. ​ (Foto: Thomas Michler/​Nationalpark Bayerischer Wald)}} 
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-**25 Frauen und Männer aus der Region schließen Ausbildung erfolgreich ab – „Wichtiges Standbein der Umweltbildung“** 
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-„Nach der Schulung sehe ich nicht nur den Nationalpark,​ sondern den ganzen Bayerischen Wald mit neuen Augen“, sagt Herta Ranftl aus Grafenau kurz nachdem sie aus den Händen von Nationalparkleiter Franz Leibl ihre Urkunde zur bestandenen Waldführerausbildung erhalten hat. Zusammen mit 24 anderen naturinteressierten Menschen aus den Landkreisen Freyung-Grafenau,​ Regen und Cham wagte sie einen intensiven Blick auf ihre Heimat. Ranftls Fazit: „Um wilde Natur zu erleben, braucht man nicht in die Ferne schweifen und verreisen – man findet sie hier vor der Haustür.“ 
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-Ab sofort werden die neuen Waldführer genau diese Erkenntnis auch an Besucher des Großschutzgebiets weitergeben. Schließlich wird der Führungsbetrieb zum Großteil von den Ehrenamtlichen,​ die in Pro-Nationalpark-Vereinen organisiert sind, getragen. „Sie als frisch gebackene Waldführer sind ein wichtiges Standbein der Umweltbildung im Park und eine große Unterstützung der Nationalparkverwaltung in der Region“, betont daher Leibl. 
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-Ein fundiertes Wissen haben sich die Absolventen seit September 2017 bei sechs mehrere Tage andauernden Unterrichtsblöcken angeeignet. Viele der Einheiten wurden in Begleitung kundigen Nationalparkpersonals im Freien durchgeführt. Unterstützung erhielt das Referenten-Team des Nationalparks dabei auch von der Universität Regensburg. Schwerpunkte waren etwa Biodiversität und Naturethik. Aber auch Nationalparkgeschichte,​ Naturausstattung,​ Walddynamik,​ Verkehrssicherheit oder Umweltbildung standen auf dem Stundenplan. Am Ende galt es neben einer praktischen auch eine umfangreiche schriftliche Prüfung zu absolvieren,​ die alle mit Bravour bestanden. 
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-„Nachdem wir in den letzten Monaten so eine intensive Zeit miteinander verbracht haben, macht’s ein bisschen wehmütig, dass diese besondere Zeit nun vorbeigeht“,​ so Nationalparkpädagoge Thomas Michler, der die Ausbildung koordinierte,​ bei der Abschlussfeier im Schloss [[Ludwigsthal]]. „Aber wir freuen uns umso mehr, die neuen Waldführer im Nationalpark wiederzusehen,​ bei Fortbildungen,​ bei Veranstaltungen und vor allem bei Führungen.“ 
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-Die nächste Ausbildungsrunde startet voraussichtlich im April 2019. Bewerbungen werden ab Herbst möglich sein. Den Stellenwert der Schulung zeigt auch die Nationalparkverordnung. Laut der Rechtsvorschrift dürfen Führungen und andere Veranstaltungen im Nationalpark nur von ausgebildeten Waldführern geleitet werden. 
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 =====Den Urwald-Käfer in der Badewanne gefunden===== =====Den Urwald-Käfer in der Badewanne gefunden=====
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 Um Besucher für die Müllproblematik zu sensibilisieren,​ plant der Nationalpark spezielle Aktionen zu einzelnen Abfallarten durchzuführen. Offiziell gestartet ist die Kampagne derweil aber mit einem internen Termin. Diese Woche nahmen rund 80 Nationalparkmitarbeiter an einem Ramadama-Tag teil. Dabei wurde nicht nur entlang von Wanderwegen,​ sondern auch entlang von öffentlichen Straßen, die durch den Nationalpark führen, Müll gesammelt. Die Helfer tüteten allein hunderte Papiertaschentücher ein.  Zu den ungewöhnlicheren Funden gehörten Autobatterien,​ Benzinkanister,​ Bauschutt oder Scheinwerfer. „Es ist erstaunlich,​ wie viel Abfall bei so einer Aktion zusammenkommt“,​ resümiert Leibl. „Wir hoffen, dass wir aufgrund der startenden Kampagne das nächste Mal deutlich weniger Müll finden werden.“ Um Besucher für die Müllproblematik zu sensibilisieren,​ plant der Nationalpark spezielle Aktionen zu einzelnen Abfallarten durchzuführen. Offiziell gestartet ist die Kampagne derweil aber mit einem internen Termin. Diese Woche nahmen rund 80 Nationalparkmitarbeiter an einem Ramadama-Tag teil. Dabei wurde nicht nur entlang von Wanderwegen,​ sondern auch entlang von öffentlichen Straßen, die durch den Nationalpark führen, Müll gesammelt. Die Helfer tüteten allein hunderte Papiertaschentücher ein.  Zu den ungewöhnlicheren Funden gehörten Autobatterien,​ Benzinkanister,​ Bauschutt oder Scheinwerfer. „Es ist erstaunlich,​ wie viel Abfall bei so einer Aktion zusammenkommt“,​ resümiert Leibl. „Wir hoffen, dass wir aufgrund der startenden Kampagne das nächste Mal deutlich weniger Müll finden werden.“
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-=====Das Waldschmidthaus am Rachel hat neue Pächter===== 
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=72&​t=1524406982&​tok=5479f9&​media=waldschmidthaus_paechter.jpg?​200|Freuen sich über die Unterzeichnung des Pachtvertrages:​ Nationalpark-Leiter Dr. Franz Leibl (v.r.), Siegrid Kick, Roland Holzapfel und Sachgebietsleiter Hubert Wachter. ​ Foto: Gregor Wolf}} 
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-**Siegrid Kick und Roland Holzapfel aus Viechtach bewirten ab Juni die Hütte** 
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-Fünf Monate, nachdem der Nationalpark Bayerischer Wald das [[Waldschmidthaus]] am Rachel gekauft hat, stehen jetzt die neuen Pächter fest: Siegrid Kick und Rudi Holzapfel aus Viechtach. Das Paar hat zuletzt im Sommer 2017 in Kärnten das Fraganter Schutzhaus betrieben. Und mit der Pacht des Waldschmidthauses hat sich vor allem Rudi Holzapfel einen Traum erfüllt. 
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-Den Gedanken, einmal als Hüttenwirt zu arbeiten, hatte der Viechtacher schon immer. Auch wenn er aus einer ganz anderen beruflichen Schiene kommt. Rudi Holzapfel ist eigentlich Elektroingenieur. ​ „In meiner Familie gibt es viele Gastronomen“,​ erzählt Rudi Holzapfel. Spaß gemacht habe ihm diese Arbeit schon immer. „Aber meine Eltern haben gesagt, ich soll was Gescheites lernen.“ In der Gastronomie gebe es nur harte Arbeit für wenig Lohn, bekam er oft zu hören. „Also habe ich sozusagen als Hobby in der Gastronomie der Familie mitgeholfen und hauptberuflich als Ingenieur gearbeitet.“ Die Realisierung des Traumes, als Hüttenwirt zu arbeiten, rückte erst wieder in greifbare Nähe, als er vor zwei Jahren seine jetzige Lebensgefährtin Siegrid Kick kennenlernte. Sie ist Sozialpädagogin,​ hat sich ihre Ausbildung und ihr Studium in der Gastronomie verdient. „Vor zwei Jahren habe ich bei Freunden auf einer Hütte in Garmisch ausgeholfen und dort mitgearbeitet“,​ erzählt Siegrid Kick. „Jedes Mal, wenn ich vom Berg runter bin, wurde mein Herz schwer.“ In dieser Zeit lernte sie auch Rudi Holzapfel kennen. Den Traum vom Hüttenwirt träumten sie ab sofort zu zweit. „Und dann hat Siegrid gesagt, das machen wir jetzt einfach“, erinnert sich Rudi Holzapfel. Die beiden sind aus ihren Berufen ausgestiegen und als Hüttenwirte nach Kärnten. „Schon damals hat mir Rudi erzählt, dass es sein Traum wäre, das Waldschmidthaus am Rachel zu betreiben“,​ sagt Siegrid Kick. Als der Nationalpark im vergangenen Jahr schließlich nach einem Pächter suchte, war für die beiden klar, dass sie sich um die Pacht bewerben. „Und es hat geklappt“,​ freuen sie sich nun. 
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-Doch bis der Hüttenbetrieb voraussichtlich im Juni losgehen kann, ist noch einiges zu erledigen. Die Nationalparkverwaltung hat noch Reparaturmaßnahmen im Bereich der Wasserversorgung und Elektroinfrastruktur in Auftrag gegeben. „Wir bekommen jetzt dann eine Inventarliste um zu sehen, was in der Hütte vorhanden ist und was wir noch benötigen. Dann planen wir weiter“, erklärt Rudi Holzapfel. Was die Bewirtung im Waldschmidthaus angeht, haben die beiden aber schon eine ganz klare Vorstellung:​ „Es wird sicherlich Brennnessel-Knödl mit zerlassener Thymianbutter geben“, sagt Siegrid Kick. „Das ist eine Spezialität,​ die wir in Kärnten selbst kreiert haben.“ Generell werde immer frisch gekocht, „Tiefkühlkost gibt es bei uns nicht“, sagt Rudi Holzapfel. Und wöchentlich soll sich auch die kleine Speisekarte ändern. „Wir wollen einen Wechsel bei dem Essensangebot haben.“ Nur ein Gericht, für das die beiden schon in Kärnten bekannt waren, wird es täglich geben: Und zwar Kaiserschmarrn. 
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-Dr. Franz Leibl, der Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, freute sich bei der Unterzeichnung des Pachtvertrages,​ dass die Wanderer auf dem Rachel bald wieder verpflegt werden können und wünschte dem Pächterpaar einen guten Start. „Langfristig ist es auch erwünscht, im Waldschmidthaus wieder Übernachtungen zu ermöglichen“,​ sagt Leibl. Hierfür müsse geprüft werden, wann es möglich ist, Brandschutzauflagen zu erfüllen. 
  
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 „Gemeinsame Kontrollgänge unserer Ranger sind ein weiterer Beleg dafür, dass beide Nationalparks gleiche Zielsetzungen verfolgen und die Zusammenarbeit immer enger wird“, betont Nationalparkleiter Franz Leibl. „Mein großer Wunsch ist es, dass in den Augen der Besucher die Nationalparks Šumava und Bayerischer Wald zu einem Gebiet werden. Ich weiß, dass es dahin noch ein langer Weg ist, aber jede solche Maßnahme, wie die gemeinsamen Streifen unserer Ranger, hilft beim Erreichen dieses Ziels“, ergänzt Pavel Hubený, Direktor des Nationalparks Šumava. „Gemeinsame Kontrollgänge unserer Ranger sind ein weiterer Beleg dafür, dass beide Nationalparks gleiche Zielsetzungen verfolgen und die Zusammenarbeit immer enger wird“, betont Nationalparkleiter Franz Leibl. „Mein großer Wunsch ist es, dass in den Augen der Besucher die Nationalparks Šumava und Bayerischer Wald zu einem Gebiet werden. Ich weiß, dass es dahin noch ein langer Weg ist, aber jede solche Maßnahme, wie die gemeinsamen Streifen unserer Ranger, hilft beim Erreichen dieses Ziels“, ergänzt Pavel Hubený, Direktor des Nationalparks Šumava.
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-=====Einblicke in Moore, Schachten und Bäche===== 
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-{{ http://​www.waidlerwiki.de/​_media/​einblicke_in_moore_schachten_und_baeche.jpg?​200w=120&​h=90&​t=1521538937&​tok=c7ad89|Beim Sparkassenbesuch in Freyung können sich Kunden nun auch über wertvolle Lebensräume des Nationalparks Bayerischer Wald informieren. (Foto: Claudia Schmidt/​Nationalpark Bayerischer Wald) }} 
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-**Wanderausstellung zum LIFE+ Projekt des Nationalparks ist in der Freyunger Sparkasse zu bestaunen** 
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-Seit dieser Woche gibt es einen neuen Blickfang für die Kunden in der Sparkasse [[Freyung]]. Denn dort präsentiert sich nun die Wanderausstellung zum LIFE+ Projekt des Nationalparks Bayerischer Wald. Multimedial gibt’s dabei spannende Einblicke in besonders schützenswerte Lebensräume. 
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-Nach dem Landratsamt in Regen und der Sparkasse in Grafenau ist es der dritte Schauplatz der Ausstellung. Die vier Säulen mit spannend aufbereiteten Infos zu Mooren, Schachten und Bächen geben nicht nur Erwachsenen tolle Einblicke, sondern sind auch für kleine Besucher ausgelegt. Schließlich kann bei einer Kinder-Rallye mitgemacht werden. „Jeder, der unsere Fragen richtig beantwortet,​ kann sich am Schalter der Sparkasse eine kleine Belohnung abholen“, so Claudia Schmidt, die das LIFE+ Projekt beim Nationalpark betreut. 
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-Seit Oktober 2013 werden dabei mit Unterstützung der Europäischen Union und des Bayerischen Naturschutzfonds seltene Natura-2000-Lebensräume gefördert. Der Wasserhaushalt von Mooren wird verbessert, die Durchgängigkeit von Fließgewässern wiederhergestellt und der Ruckowitzschachten am Falkenstein probehaft beweidet, um Arten wie das Borstgras zu unterstützen. „Mit der Ausstellung wollen wir diese wichtige Naturschutzarbeit zu den Leuten bringen“, sagt Schmidt. 
  
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neues_im_nationalpark_bayerischer_wald.1528969183.txt · Zuletzt geändert: 2018/06/14 09:39 von gfreund

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