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gfreund
neues_im_nationalpark_bayerischer_wald [2019/05/19 08:19] (aktuell)
gfreund
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 **Interessantes aus dem Geschehen im Nationalpark Bayerischer Wald** **Interessantes aus dem Geschehen im Nationalpark Bayerischer Wald**
  
 +=====Abschied von einem Naturfreund und Pilzliebhaber=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=74&​t=1557999121&​tok=b0ac02&​media=abschied_von_einem_naturfreund_und_pilzliebhaber.jpg?​200|Heinrich Holzer}}
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 +Nationalparkverwaltung trauert um Heinrich Holzer. ​
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 +Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald trauert um Heinrich Holzer. Über ein Jahrzehnt lang war der Naturfreund und Pilzliebhaber ehrenamtlich im Nationalpark tätig. Jetzt ist der Pilzexperte im Alter von 68 Jahren an einem Krebsleiden gestorben.
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 +Als vor knapp 15 Jahren die Pilzforschung im Nationalpark Bayerischer Wald ins Leben gerufen wurde, war Heinrich Holzer als freiwilliger Helfer von Anfang an dabei. Damals war er Mitte 50 und gerade in den Vorruhestand gegangen. Ihn hatte es von München in den Bayerischen Wald gezogen, ein Haus in Rabenstein bei Zwiesel wurde zu seiner neuen Wahlheimat. Dieser Fleck Erde war nicht nur für Heinrich Holzer selbst ein Zuhause. Die Türen standen auch immer für alle Interessierten,​ insbesondere für die Forscher des Nationalparks,​ offen. In diesem Treffpunkt wurden neue Erkenntnisse diskutiert oder Seminare abgehalten. Es war eine mykologische Begegnungsstätte,​ in deren Mitte Heinrich Holzer stand.
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 +Als ehrenamtlicher Mitarbeiter konnte er sich eine Profession aufbauen, auf deren Grundlage er sich in den vergangenen Jahren in die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit des Nationalparks wesentlich einbrachte. Egal ob dies Lehrerfortbildungen,​ die Führung von Praktikanten oder Veranstaltungen im Wildnis Camp waren – Heinrich Holzer war für alle ein gefragter Ansprechpartner. Sein großes Wissen stellte er mit dem Buch „Fadenwesen“ auch 2011 dem breiten Publikum zur Verfügung.
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 +Heinrich Holzers Passion waren jedoch nicht nur die Pilze, sondern auch der Naturschutz im Allgemeinen. So half er mit, dass die alten Bäume im Urwald Mittelsteighütte nicht gefällt werden mussten und schlug sich beim Konflikt „Naturnutzung oder Naturschutz“ immer auf die Seite des Schutzes. Er ließ keine Gelegenheit aus, die Philosophie des Nationalsparks „Natur Natur sein lassen“ zu verbreiten, ob beim Austausch mit Kollegen, bei Vorträgen oder Führungen im Nationalpark. Noch im Sommer 2018 organisierte er auf dem Baumwipfelpfad bei Neuschönau eine Pilzausstellung. Auch wenn er zu diesem Zeitpunkt bereits von seiner Krankheit schwer gezeichnet war, so merkte man immer noch, dass er sein Herz ganz der Natur geschenkt hat. Am 10. Mai hat es nun für immer aufgehört zu schlagen.
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 +Nicht nur der Nationalpark Bayerischer Wald, sondern auch die Bayerische Mykologische Gesellschaft,​ in der Heinrich Holzer 2008 zum Beauftragten für Naturschutzfragen und Jugendarbeit im Präsidium ernannt wurde, verlieren einen Aktivposten,​ einen Naturfreund und Pilzliebhaber und darüber hinaus einen humorvollen,​ liebenswerten Menschen.
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 +=====Ein Kalender für den guten Zweck=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=71&​t=1556010983&​tok=dfc1bd&​media=kalender_fuer_den_guten_zweck.jpg?​200|Über die Spende von Heinz Duschl (2.v.r.) freuten sich Nationalparkleiter Franz Leibl (r.), Nationalpark-Projektbetreuer Thomas Michler (links) und die Vertreter der Nationalpark-Schulen. (Foto: Gregor Wolf/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}
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 +**Lusenwirt spendet 1500 Euro an Schulen und Nationalpark in El Salvador**
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 +Dass sich das Team vom [[Lusenschutzhaus]] jedes Jahr darum annimmt, die besten Motive rund um ihren Berg in einen bildgewaltigen Kalender zu packen, ist schon feste Tradition. Ebenso traditionell wird der komplette Erlös Jahr für Jahr gespendet. Heuer bedachte Lusenwirt Heinz Duschl die Nationalpark Partnerschulen sowie den Nationalpark Montecristo in El Salvador, mit dem der Nationalpark Bayerischer Wald eine Partnerschaft unterhält, mit insgesamt 1500 Euro.
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 +„Es war schon immer mein Wunsch, mit dem Kalender den Nationalparkgedanken weiterzutragen“,​ sagte der Gastronom bei der Spendenübergabe in der Grafenauer Nationalparkverwaltung. „Es ist einfach wichtig, dass gerade junge Menschen erfahren, wie wichtig die Natur ist – egal ob im Bayerischen Wald oder in Mittelamerika.“ Für dieses Ziel hätten beim Kalenderprojekt viele Engagierte zusammengeholfen.
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 +Bei der Übergabe des Geldes bedankten sich die Vertreter der Schulen sowie Nationalpark-Mitarbeiter Thomas Michler, der die Partnerschulen betreut, für die Unterstützung der Schüler. Lob gab es auch von Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl: „Gerade für unsere Partner in El Salvador ist jeder Euro wichtig, denn gerade im Umweltbildungsbereich sind die dortigen Kollegen bisher nicht zufriedenstellend ausgestattet. Daher sind wir sehr dankbar und versprechen,​ dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird.“
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 +=====Rindenstreifenmesser ist jetzt im Handel erhältlich=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1555146445&​tok=25d1e5&​media=rindenstreifenmesser_ist_jetzt_im_handel_.jpg?​200| Das Rindenstreifenmesser kann als Aufsatz an eine Vielzahl von Motorsägen angebaut werden. (Foto: Firma Eder Maschinenbau)}}
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 +**Vom Nationalpark entwickelter Aufsatz für Motorsäge ermöglicht Borkenkäferbekämpfung und Erhalt der Artenvielfalt**
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 +Das Ausbreiten des [[Borkenkäfer|Borkenkäfers]] verhindern aber trotzdem die Artenvielfalt erhalten – dass dies möglich ist, zeigten die Forscher des Nationalparks Bayerischer Wald im Jahr 2016 mit einer wegweisenden Entwicklung. Nach einer dreijährigen Versuchsphase stellten sie damals das Schlitzen von befallenen Fichtenstämmen mit einem speziellen Motorsägenaufsatz vor. Anstatt einer Komplettentrindung werden dabei in den Baumstamm ein Zentimeter dicke Streifen eingeritzt. Dabei wird die Buchdruckerzahl reduziert, die Artenanzahl unter den Totholzbewohnern bleibt im Gegensatz zur Komplettentrindung jedoch weitgehend erhalten. Nun ist dieses vom Nationalpark entwickelte Rindenstreifenmesser auch im Handel erhältlich.
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 +Auch für Prof. Jörg Müller, stellvertretender Leiter des Nationalparks und Leiter der Forschungsabteilung,​ ist diese Entwicklung von großer Bedeutung. „Als Wissenschaftler wünscht man sich immer angewandte Forschung zu betreiben.“ Jonas Hagge, der das Projekt wissenschaftlich begleitet hat, ergänzt: „Dass dies mit dem Streifmesser wirklich geklappt hat und diese Innovation für den Menschen und die Umwelt einen realen Nutzen hat, freut uns ganz besonders." ​
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 +Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl sieht dies ähnlich. „Praxis und Forschungen gehen nur selten so Hand in Hand, wie es bei der Entwicklung des Rindenstreifens gelungen ist.“ Dass diese Entwicklung wegweisend in der Bekämpfung des Borkenkäfers ist, zeige sich auch darin, dass die Bayerischen Staatsforsten die Methode des Schlitzens im Jahr 2017 in ihre Richtlinien mit aufgenommen hat.
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 +=====Wenn die Schule zum Nationalpark wird=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=107&​t=1555145394&​tok=299427&​media=schule_zum_nationalpark_wird.jpg?​200|Freuten sich über die tolle Umsetzung der Nationalpark-Ecke:​ Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl (von links), Nicole Graf-Kilger vom Hans-Eisenmann-Haus,​ Stefan Vießmann vom Servicezentrum Lusen, Schulleiterin Bettina Schopf, Bürgermeister Alfons Schinabeck und Projektkoordinator Thomas Michler. (Foto: Elke Ohland/​Nationalpark Bayerischer Wald)
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 +Die Wildnis vor der Haustür zieht sich jetzt quer durch die Heinz-Theuerjahr-Schule
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 +So nah wie die Heinz-Theuerjahr-Schule liegt keine andere der zehn Nationalpark-Partnerschulen an der wilden Natur des Schutzgebiets. Und seit wenigen Tagen ist die entstehende Waldwildnis nun auch im Schulgebäude omnipräsent – und das nicht nur in der frisch eingeweihten Nationalpark-Ecke.
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 +Schon seit Beginn, also seit 2011, ist die Neuschönauer Schule Teil des umweltpädagogischen Partnernetzwerks. „Neben den vielen Aktionen im Wald, soll der Nationalpark auch in den Schulgebäuden lebendig werden“, sagte Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl bei der Vorstellung des neuen Bereichs in der Schulaula. Nachdem in den Vorjahren viele Bautätigkeiten im Schulgebäude durchgeführt wurden, konnte die Nationalpark-Ecke erst nun installiert werden. Im Zentrum stehen dabei ein wuchtiger Buchenstamm sowie die zahlreichen Bewohner von Totholz.
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 +Bei der Gestaltung haben die Schüler fleißig mitangepackt. So sind etwa zahlreiche Tierzeichnungen entstanden. Die Schulfamilie wollte es dann auch nicht bei einem kleinen Bereich bleiben lassen. Deswegen durchziehen jetzt Tierspuren das komplette Schulgebäude. Jede Fährte endet an einem Klassenzimmer,​ an dessen Eingang aufgelöst wird, welcher wilde Waldbewohner für die Spur verantwortlich ist.
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 +=====Nationalpark-Tierpfleger hat ein Leben gerettet=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&​t=1554627059&​tok=20e997&​media=tierpfleger_hat_ein_leben_gerettet.jpg?​200|Tierpfleger Andreas Hackl hat im vergangenem Jahr einem unbekannten Leukämiepatienten Stammzellen gespendet. Jetzt hat er einen Dankesbrief erhalten mit der Nachricht, dass der Empfänger auf dem Weg der Besserung ist.  (Foto: Annette Nigl/​Nationalpark Bayerischer Wald))}}
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 +Andreas Hackl spendete 2018 Stammzellen – Empfänger ist auf dem Weg der Besserung**
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 +Im Mai vergangenen Jahres hat Andreas Hackl, Tierpfleger beim Nationalpark Bayerischer Wald, etwas getan, das ihn wohl sein ganzes Leben begleiten wird: Er hat einem unbekannten Leukämiepatienten Stammzellen gespendet. Dass diese Entscheidung richtig war, daran hat der 39-Jährige nie gezweifelt. Seit drei Wochen weiß er darüber hinaus, dass seine Spende tatsächlich ein Leben gerettet hat – und der Empfänger auf dem Weg der Besserung ist.
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 +Als Andreas Hackl Mitte März von seinem Dienst im Tier-Freigelände heimgekommen ist, wusste er schon, dass er Post von der „Aktion Knochenmarkspende Bayern“ (AKB) bekommen hat. „Meine Frau hat mir telefonisch Bescheid gegeben – und ich habe dann den ganzen Nachmittag darauf hin gefiebert, was wohl drinsteht.“ Fast ein Jahr war seit der Stammzellen-Spende vergangen. Und Hackl wusste, dass es zu diesem Zeitpunkt bereits erlaubt war, dass Spender und Empfänger anonym über die AKB Kontakt aufnehmen. „Ich habe selbst oft nachgedacht,​ dem Empfänger als erster zu schreiben.“ Gewagt hat er diesen Schritt jedoch nicht. „Ich wusste ja nicht, wie es ihm geht.“
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 +Umso mehr hat es den Tierpfleger gefreut, als er im Umschlag der AKB den handgeschriebenen Brief des Empfängers gefunden hat. „Darin steht, dass die Transplantation erfolgreich war und sie oder er dankbar ist, dass ich dies möglich gemacht habe“, erzählt Hackl. „Wenn man diese Zeilen das erste Mal liest, ist dies unbeschreiblich.“ Das Gefühl, jemandem tatsächlich das Leben gerettet zu haben, kann Hackl gar nicht in Worte fassen. „Da hatten sowohl ich als auch meine Frau Tränen in den Augen.“
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 +Und noch etwas stand in dem Brief, das für den 39-Jährigen besonders wichtig ist: Der Empfänger möchte ihn nach Ablauf der Sperrfrist im nächsten Jahr gern näher kennenlernen. „Und das will ich natürlich auch. Vielleicht kann sie oder er mich sogar irgendwann hier im Tier-Freigelände besuchen.“ Bis es so weit ist, kann aber noch viel Zeit vergehen. „Ich hoffe, dass wir mit Briefen den Kontakt halten.“ Zurückgeschrieben hat Andreas Hackl natürlich auch schon – und nun wartet er darauf, dass er bald einen zweiten Brief bekommt.
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 +In diesem Zusammenhang möchte der Tierpfleger noch etwas loswerden: „Jeden kann Leukämie treffen. Dann ist man um einen Spender froh. Daher sollte sich auch jeder typisieren lassen.“
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 +===== 550 Fotofallen für Hirsch, Reh und Wildschwein=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1554626768&​tok=3d4d8c&​media=fotofallen_hirsch_reh_und_wildschwein.jpg?​200|Zum Auftaktworkshop des Forschungsprojekts trafen sich Nationalparkvertreter und Forscher aus vier Ländern im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald. (Foto: Gregor Wolf/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}
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-   +**Deutsche Nationalparks arbeiten beim Wildtiermonitoring zusammen – „Im Umfang bislang einzigartig“** 
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 +Wie viele Rehe streifen eigentlich im Wald umher? Wie sieht’s beim restlichen Schalenwild,​ also Rothirsch, Wildschwein,​ Gams und Co., aus? Und welchen Einfluss haben die Tiere auf die Waldentwicklung?​ Diese Fragen wollen die deutschen Großschutzgebiete jetzt gemeinsam beantworten – im Rahmen eines vom Bundesamt für Naturschutz finanzierten Forschungs- und Entwicklungsvorhabens. Der Startschuss dafür fiel bei einem zweitägigen Workshop im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald am Rand vom Nationalpark Bayerischer Wald. 
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 +Dabei diskutierten Vertreter aus neun der 13 terrestrischen Nationalparks Deutschlands sowie knapp 20 Forscher aus Deutschland,​ Österreich,​ der Schweiz und Polen über ein standardisiertes Monitoring der Huftiere. So soll es in Zukunft möglich sein, nationalparkübergreifend Zusammenhänge zwischen den Populationsgrößen und der Wirkung der verschiedenen Tierarten auf ihr Ökosystem erkennen zu können. Nur so kann schließlich ein sinnvolles Management der Bestände erfolgen.  
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 +Konkret wurde bereits ein einjähriger Testlauf beschlossen. „Ab Herbst sind bundesweit über 550 Fotofallen – also automatische Wildtierkameras – im Einsatz, um die Bestände von Hirschen, Rehen oder Wildschweinen zu erfassen“,​ erklärt Christian Fiderer, Projektkoordinator der Universität Freiburg. „In diesem Umfang ist das Projekt zumindest in Deutschland bislang einzigartig“,​ fügt Privatdozent Dr. Marco Heurich, für Monitoring zuständiger Sachgebietsleiter im Nationalpark Bayerischer Wald, hinzu. Am Probebetrieb nehmen neben dem Nationalpark Bayerischer Wald die Nationalparks Berchtesgaden,​ Schwarzwald,​ Hainich, Kellerwald-Edersee,​ Hunsrück-Hochwald und Müritz sowie das Naturschutzgebiet Königsbrücker Heide teil. 
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 +„Alle Nationalparks mit Schalenwild stehen vor den gleichen Herausforderungen und müssen ähnliche Aufgaben erfüllen“,​ erklärt Projektleiterin Professorin Ilse Storch von der Universität Freiburg. „Die Chancen dafür optimierte Methoden zu finden, sind gemeinsam natürlich größer. Und dann muss auch nicht jeder das Rad neu erfinden.“ ​  
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 +Auch in Nationalparks wird zumindest in Teilbereichen mittels Jagd regulatorisch in Wildbestände eingegriffen. Zum einen sind die deutschen Schutzgebiete in Anbetracht teils sehr großer Streifgebiete der Tiere oft zu klein, um dem Wild ganzjährig genügend Lebensraum zu bieten. Zum anderen können hohe Wildschäden in der umgebenden Kulturlandschaft,​ die Gefährdung des Schutzzwecks sowie das Risiko von Tierseuchen einen Eingriff in die Population nötig machen. 
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 =====Das Waldgeschichtliche Museum bekommt ein Café===== =====Das Waldgeschichtliche Museum bekommt ein Café=====
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neues_im_nationalpark_bayerischer_wald.1551779930.txt · Zuletzt geändert: 2019/03/05 09:58 von gfreund

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