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nationalpark_aktuell [2018/06/14 09:02]
gfreund [Sperrung der durch Unwetter beschädigten Wege im Tier-Freigelände ist aufgehoben]
nationalpark_aktuell [2018/08/14 10:30] (aktuell)
gfreund [Neue Infotheke für Waldführer]
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 ====== Nationalpark aktuell ====== ====== Nationalpark aktuell ======
  
-Geführte Wanderungen,​ Radtouren und sonstiges Aktuelles aus dem [[Nationalpark|Nationalpark Bayerischer Wald]] ​+Geführte Wanderungen,​ Radtouren und sonstiges Aktuelles aus dem [[Nationalpark|Nationalpark Bayerischer Wald]]
  
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 +=====Das Waldschmidthaus hat wieder geöffnet=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1533895432&​tok=ed5d25&​media=das_waldschmidthaus_hat_wieder_geoeffnet.jpg?​200|Viel Erfolg wünschten dem neuen Wirtspaar Siegrid Kick und Rudi Holzapfel (2.v.l.) unter anderem Bürgermeister Karlheinz Roth (von links), Vizelandrat Willi Killinger, Nationalparkleiter Franz Leibl, Landrat Sebastian Gruber und Bürgermeister Helmut Vogl. (Foto: Gregor Wolf/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}
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 +**Schlüsselübergabe an Siegrid Kick und Rudi Holzapfel – Betrieb täglich von 10 bis 17 Uhr**
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 +Der höchste Nationalparkgipfel bietet ab sofort wieder eine Einkehrmöglichkeit. Der symbolische Schlüssel für das [[Waldschmidthaus]] wurde am Donnerstag feierlich seinen neuen Pächtern Siegrid Kick und Rudi Holzapfel übergeben. Wanderer werden von nun an im Sommerhalbjahr täglich von 10 bis 17 Uhr mit kühlen Getränken und leckeren Brotzeiten versorgt.
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 +„Wer den Berg bei längeren Touren, etwa über [[Rachelsee]] und [[Rachelkapelle]],​ erobert, kann jetzt auch direkt unterhalb des Gipfels wieder einkehren“,​ freut sich Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. „Da der [[Rachel]] für unsere Besucher ein sehr anziehender Punkt ist, war uns die rasche Wiedereröffnung nach dem Erwerb des Gebäudes im Winter 2017 sehr wichtig.“ Bis der Betrieb wieder aufgenommen werden konnte, mussten zunächst einige Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, vor allem in den Bereichen Wasser- und Stromversorgung. „Das ist nun alles erledigt, so dass die neuen Wirte mit viel Elan loslegen können.“
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 +Den zeigte das Paar aus Viechtach auch gleich. „Wir freuen uns schon auf all unsere zukünftigen Gäste und eine schöne Restsaison bis Ende Oktober“, so Siegrid Kick. „Wir sind schon ganz gespannt, was uns hier oben in der wunderschönen Natur alles erwartet.“ ​
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 +Die Gäste können sich auf jeden Fall auf schmackhafte Leckereien freuen, wie ihr Partner Rudi Holzapfel versichert: „Wir planen eine wöchentlich wechselnde, kleine Karte. Unsere Gerichte sind alle frisch zubereitet, die möglichst saisonalen Zutaten kommen aus der Region.“ Viel Beifall fand bei der Eröffnung etwa der selbstgemachte Kaiserschmarrn.
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 +„Das ist heute ein ganz besonderer Tag“, sagte Willi Killinger, stellvertretender Landrat des Landkreises Regen. Diese Einschätzung teilten auch die weiteren Vertreter aus Politik und Gesellschaft,​ etwa die Bürgermeister aus Spiegelau, Karlheinz Roth, und St. Oswald-Riedlhütte,​ Helmut Vogl. Und Sebastian Gruber, Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau,​ ergänzte: „Dieses Ereignis zeigt einmal mehr, dass der Nationalpark wichtige Einrichtungen für die Bevölkerung schafft. Das bringt nicht nur den Nationalpark,​ sondern die ganze Region voran.“
  
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-=====Sperrung der durch Unwetter beschädigten Wege im Tier-Freigelände ist aufgehoben=====+=====Neue Infotheke für Waldführer=====
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=90&h=120&t=1528819405&tok=2252c9&media=weg_im_np.jpg?150|Durch das Unwetter der vergangenen Nacht wurden Wege im Tier-Freigelände des Nationalparkzentrums Lusens ausgeschwemmt ​und sind derzeit schwieriger zu begehen ​(Foto: ​Andreas Hackl Nationalparkverwaltung ​Bayerischer Wald)}}+{{  https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&h=73&t=1534242443&tok=96e414&media=neue_infotheke_fuer_waldfuehrer.jpg?200|Lukas Laux (von links), Peter Auerbeck und Marianne Melch nahmen die von den Schreinern Hans-Georg Simmet ​und Johannes Schmid gebaute Infotheke sogleich in Betrieb. ​(Foto: ​Johannes Keim/Nationalpark ​Bayerischer Wald)}} ​ 
  
 +**Bessere Infrastruktur für Besucherinformation direkt am Parkplatz**
  
-Das Unwetter in der Nacht vom 11.Juni auf 12.Juni hatte auch im Tier-Freigelände des [[Nationalparkzentrum ​Lusen|Nationalparkzentrums ​Lusen]] ​Spuren hinterlassenDurch den Starkregen wurden ​die Wege zum Teil erheblich beschädigt ​und waren daher teilweise nicht zu begehen +Das Nationalpark-Team hat jüngst einen neuen Informationsstand im [[Nationalparkzentrum Lusen]] ​in Betrieb genommenDort werden ​die Besucher gezielt über Touren und Angebote informiert. Gleich am Infopavillon steht in den Sommerferien täglich ein Waldführer den Besuchern vier Stunden lang Rede und Antwort.
  
-Nach Beendigung ​der Aufräumarbeiten ​ist die Sperrung ab sofort aufgehoben.+Darüber hinaus wollen die Waldführer bei der Orientierung helfen: „Knapp die Hälfte aller gestellten Fragen der Besucher im Gelände lautet: Wo geht’s denn hier zum [[Tier-Freigelände]],​ oder zum [[Baumwipfelpfad]]?​“,​ so einer der Führer. „Es ist gut, dass wir nun eine eigene Anlaufstelle bekommen haben und die Gäste von Anfang an in die richtige Richtung leiten können. Die Theke, die eigens von den Schreinern des Nationalparks maßgefertigt wurde, verfügt über zehn Fächer, in denen das Informationsmaterial platziert wird. So können sich die Interessierten auch dann informieren,​ wenn der Tresen einmal nicht besetzt ist. 
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 +„Ich freue mich, dass die Waldführer so engagiert arbeiten und die Besucher täglich beraten. Durch die neue Infotheke können sie noch besser auf das Programm aufmerksam machen und den Service dadurch nochmal verbessern“,​ so Lukas Laux, Umweltbildungsreferent im Nationalpark.
  
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 +=====Schüler gestalten Ausstellung zum Wolf=====
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 +{{  https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=114&​t=1533898704&​tok=a68ebb&​media=ausstellung_zum_wolf.jpg?​200|Stolz auf die tierische Ausstellung sind nicht nur die Schüler, sondern auch Schulleiterin Sabine Schmid (von links) und Projektleiterin Uschi Schnell. (Foto: Gregor Wolf/​Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald).}}  ​
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 +Bis **10. September** im Haus zur Wildnis: Projekt der Realschule Bad Kötzting zu sehen
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 +Im [[Haus zur Wildnis]] ist jetzt eine temporäre Ausstellung eingezogen. Die neue Attraktion hat der Nationalpark einer Biologie-Projektgruppe der Realschule Bad Kötzting (Landkreis Cham) zu verdanken. Die Schüler haben sich während des Schuljahres freiwillig am Nachmittag mit dem Thema Wolf beschäftigt. Die Ergebnisse präsentierten sie nun in der ersten Ferienwoche in der Einrichtung des Nationalparks Bayerischer Wald.
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 +Unter dem Titel „Wölfe zwischen Faszination und Alptraum“ haben sich die Kinder verschiedener Jahrgangsstufen sachlich mit den Vierbeinern auseinandergesetzt. Entstanden ist dabei ein bunt gestalteter Leinwandkreis mit spannenden Informationen zum Beutegreifer. „Die neutrale Darstellung war uns dabei besonders wichtig“, betont Projektleiterin und Biologielehrerin Uschi Schnell. Unter dieser Prämisse haben die Kinder Fakten zum Wolfsstammbaum,​ zur Verbreitung,​ zur Symbolhaftigkeit oder zur Nahrung der Tiere zusammengetragen und mit vielen Bildern, Zeichnungen und Grafiken illustriert.
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 +Für ihre Arbeit erntete die Gruppe bei der Präsentation viel Lob. „Wir sind sehr glücklich über die Ausstellung“,​ sagt Katharina Ries, stellvertretende Leiterin im Haus zur Wildnis. „Es ist wirklich alles sehr sachlich, vorurteilsfrei und anschaulich gestaltet.“ ​
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 +Zu sehen ist das Werk bis zum Ende der bayerischen Schulferien,​ täglich von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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 +=====Die entstehende Wildnis am Kolbersbach erleben=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1531130013&​tok=9ae8ab&​media=kolbersbach_erleben.jpg?​200|Wie sich der Kolbersbach nach der Renaturierung in eine Wildnis zurückverwandelt,​ können Interessierte jeden Samstag um 11 Uhr bei einer Wanderung erleben (Foto: Petra Jehl / Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald)}} ­
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 +Führung **jeden Samstag um 11 Uhr** – Treffpunkt ist in [[Ludwigsthal]]
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 +Der Nationalpark Bayerischer Wald bietet heuer erstmals eine wöchentliche Führung in die entstehende Wildnis am Kolbersbach bei Ludwigsthal an. Jeden Samstag startet die Tour, die unter dem Motto „Klima und Landschaft im Wandel“ steht, um 11 Uhr am Parkplatz vom [[Nationalparkzentrum Falkenstein]] in Ludwigsthal. ​
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 +Der Weg führt die Teilnehmer zunächst in die neu gestaltete Steinzeithöhle. Anschließend geht´s in das renaturierte Tal des Kolbersbaches,​ wo sehr eindrucksvoll die Veränderung dieser Landschaft im Laufe der vergangenen Jahre zu sehen ist. Der im 19. Jahrhundert für die Trift ausgebaute und begradigte Bergbach wurde wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt und verändert seitdem ständig durch natürliche Einflüsse, wie etwa Hochwasser, und durch einen neuen Bewohner, den Biber, sein Gesicht.
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 +Die Führung „Klima und Landschaft im Wandel“ findet bis 3. November jeden Samstag um 11 Uhr statt. ​
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 +Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice ​
 +(unter 0800 0776650 oder nationalpark@fuehrungsservice.de) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.
 +Nationalpark und Schöpfung
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-=====Unwetter sorgt auch im Nationalpark für Schäden=====+ 
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 +=====Probebeweidung auf dem Ruckowitzschachten=====
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=67&t=1528885501&tok=134d26&media=npv_bw_-_pm_46_-18_rothirschgehege_unwetter.jpg?200|Durch die starken Regenfälle entstand ​auf dem Rundweg des Hirschgeheges im Nationalparkzentrum Lusen ein Loch. Der Bereich muss gesperrt werden (Foto: Michael Lender / Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald)}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&t=1533899344&tok=d00bff&media=zur_probebeweidung_auf_dem_ruckowitzschachten.jpg?200|Probebeweidung ​auf dem Ruckowitzschachten}} 
  
-Forstweg im Reschbachtal weggeschwemmt – Rothirschgehege bei Altschönau ​  ​gesperrt 
  
-  +Wanderung zum Roten Höhenvieh unterhalb ​des Falkensteingipfels** am Samstag18August**.
-Die lokalen Unwetter der vergangenen zwei Tage haben im Nationalpark Bayerischer Wald für erhebliche Schäden gesorgt. Durch den Starkregen entstand im Rothirschgehege ​des Tier-Freigeländes bei Neuschönau ein Loch mit zirka einem halben Meter Durchmesser. „Aufgrund dieses Schadens müssen wir diesen Gehegebereich für unsere Besucher sperren“, erklärt Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks. Wie lange die Aufräumarbeiten andauernsei noch nicht abzuschätzenVoraussichtlich muss die Sperrung bis Anfang nächster Woche aufrechterhalten werden.+
  
-Ein weiterer gravierender Schaden ist im Ostteil des Nationalparks,​ im Bereich ​der Gemeinde Mauth entstandenDer Forstwegder vom Parkplatz ​[[Wistlberg]] in Finsterau hinunter in das [[Reschbachtal]] führtwurde auf einer Länge von 200 Metern abgeschwemmt. „Die Schäden sind hier beträchtlich“,​ so Leibl. Auch im Waldgebiet zwischen Weidhütte und Neuschönau sind einige kleine Schäden entstanden.+Zu einer Führung ​ zu den Weideflächen auf dem [[Ruckowitzschachten]] lädt der Nationalpark am Samstag, 18Augustalle Interessierten ein. Die erfahrene Waldführerin Gabi Kreuzer führt die Teilnehmer von [[Zwieslerwaldhaus]] hinauf zum größten ​[[Schachten]] im Nationalparkder bereits ​im fünften Jahr von Rindern beweidet wird.
  
-Derzeit seien die Mitarbeiter der Forstdienststellen des Nationalparks unterwegsum sich ein Bild der Schäden zu machen ​und einen Überblick zu erhalten„Auf absehbare Zeit werden bestimmte Wegstrecken ​im Nationalpark nicht oder nur eingeschränkt nutzbar sein.+Die als „Inseln im Waldmeer“ bezeichneten Schachten sind waldfreie Flächen, ​die durch frühere Beweidung entstanden sind. Durch die dort auftretenden spezialisierten und seltenen Artenwie beispielsweise Arnika ​und Borstgras, stellen sie schützenswerte Lebensräume von europaweiter Bedeutung darSeit Herbst 2013 wird im Rahmen eines LIFE+ Projektes eine Probebeweidung mit Rindern auf dem Ruckowitzsschachten durchgeführt. Heuer wird dieses Projekt sogar auf den Hochschachten ausgeweitet. Bei dieser Führung werden vielfältige Hintergrundinformationen dazu vermittelt.
  
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 +Treffpunkt für die etwa fünfstündige,​ kostenlose Führung ist um 13 Uhr in Zwieslerwaldhaus am [[https://​www.waidlerwiki.de/​parkplatz_p1_zwieslerwaldhaus|Parkplatz P1]] beim Infopavillon (erster Parkplatz im Ort links der Straße). Gutes Schuhwerk und eine gewisse Grundkondition sind nötig, um die rund 450 Höhenmeter bis zum Ruckowitzschachten zu überwinden. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.
  
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 +=====Wege durch Natur und Zeit=====
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-=====Zum Schutz von Mensch und Natur auf Radwegen radeln=====+ 
 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&h=90&t=1532351298&​tok=151d8c&​media=boehmen2.jpg?​200|in Böhmen}}  
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 +Grenzüberschreitende Wanderung in den Nationalpark Šumava am **Sonntag, 19. August** 
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 +Waldführer Hans Meier begleitet die nächste grenzüberschreitende Wanderung in den Nachbarnationalpark Šumava am Sonntag, 19. August. Ausgehend vom Grenzübergang [[Buchwald]] bei Finsterau führt die Tour im Wandergebiet Wege durch Natur und Zeit über Borova Lada ([[Ferchenhaid]]) nach Knižecí Pláně ([[Fürstenhut]]). 
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 +Nach einem kurzen, gemeinsamen Fußmarsch über die Grenze bei Buchwald fahren die Teilnehmer der Wanderung ​auf der tschechischen Seite mit den Grünen Bussen bis Borová Lada (Ferchenhaid). Dort angekommen geht es auf einem Waldlehrpfad in die Welt der Wälder. Hier kann der Unterschied zwischen Fichten-Monokulturen und naturnahen Wäldern deutlich nachvollzogen werden. An baulichen Zeugen aus der Zeit des Eisernen Vorhangs vorbei, führt die Wanderung weiter in Richtung Knižecí Pláně (Fürstenhut). Alte Wetterfichten,​ knorrige Ahorne und Buchen säumen den historischen Weg durch den Wald, dazwischen liegt Totholz. Nach rund drei Stunden Gehzeit öffnet sich die Landschaft und man betritt die weite Hochebene um Fürstenhut. Hier ist eine kurze Einkehr geplant. Vorbei an Zeugen von einstigen Dörfern, von denen nur noch Häuserreste und Lesesteinwälle zu entdecken sind, wird über die [[Teufelsbachklause]] zurück zum Ausgangspunkt gewandert. 
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 +Treffpunkt für die rund sechsstündige Führung ist um 9.15 Uhr am Grenzübergang Buchwald (Bushaltestelle Teufelshänge). Die Anfahrt dorthin ist aus Richtung Grafenau (8.05 Uhr), Spiegelau (7.55 Uhr), Neuschönau (8.25 Uhr) und Mauth (8.37 Uhr) mit dem Finsterau-Bus möglich. Die Führungsgebühr beträgt 5 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie bei Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Für den tschechischen Bus fallen Kosten in Höhe von etwa 50 Kronen pro Person an. 
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 +Neben einer gewissen Grundkondition für die etwa 15 Kilometer lange Strecke, bei der rund 400 Höhenmeter überwunden werden, geeignetem Schuhwerk, dem Wetter angepasster Kleidung und einer Brotzeit nebst Getränken ist unbedingt der Personalausweis mitzubringen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) spätestens einen Tag vorher erforderlich. 
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 +=====Waldspielgelände in Spiegelau wird heuer 40 Jahre alt=====
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&t=1527595216&tok=3af3f1&media=auf_radwegen_radeln.jpg?200|Nur auf deutlich gekennzeichneten Strecken ist das Radfahren ​im Nationalpark erlaubt. ​ (Foto: Annette Nigl / Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald) +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&t=1533896126&tok=156c7b&media=im_waldspielgelaende.jpg?​200|im ​Waldspielgelände in Spiegelau}} 
-}}+
  
-**Nach Unfall am Falkenstein weist Nationalparkverwaltung auf Vorschriften hin** 
  
-Neben Wanderern kommen auch immer mehr Radfahrer in den Nationalpark Bayerischer Waldum die unberührte Natur zu genießenWie wichtig es für Mitglieder dieser Gruppierung istsich dabei an die bestehenden Regelungen zu halten, zeigt ein Unfall, der sich kürzlich ​im Gebiet ​des [[Falkenstein| Falkensteins]] ereignet hat. Ein Radfahrer, der auf einem Wanderweg unterwegs war, ist gestürzt und hat sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. Aus diesem Anlass weist Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl auf die Vorschriften im Nationalparkgebiet hin.+Spechtfest **am Sonntag19August**, im Waldspielgelände in Spiegelau. Die Einrichtung ​des Nationalparks wird heuer 40 Jahre alt – Angebot ständig ausgebaut.
  
-„Der Nationalpark Bayerischer Wald steht für sanften Tourismus“so LeiblNur auf deutlich gekennzeichneten Strecken ​ist das Radfahren im Nationalpark erlaubt. Der jüngst geschehene Unfall zeige, dass es zum einen für die Radfahrer selbst gefährlich seiWanderwege zu benutzen. Diese seien aufgrund von Wurzeln und Unebenheiten oft schwierig zu befahren. Gleiches gelte für die Benutzung von Forststraßen. Hier sind Holzlaster sowie Betriebsfahrzeuge ​des Nationalparks ​unterwegs. „Begegnungen können für Radfahrer gefährlich sein“, ​so Leibl. „Außerdem wollen wir auch Wanderer schützen und Zusammenstöße mit Radfahrern vermeiden.“ Gerade jetzt zu Beginn der Sommersaison seien im Nationalpark auch wieder viele Familien mit Kindern oder ältere Menschen unterwegs. „Hier heißt es Rücksicht nehmen. Wenn sich alle Besucher an die Trennung von Wander- und Radwegen halten, können wir Unfälle vermeiden.“ Zu beachten sei auch die Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern,​ die auf Radwegen gilt.+Im Waldspielgelände in Spiegelau kann man schaukelnwippen und kletternAber man kann in und um diesen außergewöhnlichen Spielplatz noch viel mehr: Nämlich die Natur entdecken. Und genau das ist es, was dieses Gelände ​des Nationalparks ​Bayerischer Wald seit 40 Jahren ​so außergewöhnlich macht
  
-Dass diese Regelung auch dazu dient, die Natur und die darin lebenden Tiere zu schützen, zeigt ein weiteres bestehendes Problem im Bereich ​des [[Hochschachten]] bei FrauenauSchon seit Jahren finden die Ranger des Nationalparks ​auf einem Bereich des Rundwegs mit der Markierung „Wolf“ vermehrt überfahrene Blindschleichen„Wir ​haben dort ein großes Aufkommen von diesen Reptilien“erklärt LeiblWenn Radfahrer unerlaubt und in hohem Tempo den Wanderweg benutzen, schaffen es die Tiere oft nicht zu fliehen ​und werden überfahren„Daher ist es auch aus Gründen des Natur- ​und Tierschutzes wichtigdass Radfahrer ​nur extra ausgewiesene Strecken benutzen.+Die beiden Waldführerinnen Jutta Pongratz ​und Marianne Melch sind mit einer Kindergruppe an der ersten Plattform ​des WaldspielgeländesHier gibt es Rutschen, eine Hängebrücke und eine Rampe, ​auf der man sich an Seilen hinauf hanteln kannDass die Kinder Spaß haben, ​ist zu hörenHeute bekommen ​die beiden Frauen Gesellschaft von Umweltbildungsreferent Lukas Laux und Werner Kaatz, dem Leiter der Nationalparkdienststelle RiedlhütteSie wollen durchs Spielgelände gehen und prüfenob alles auf Vordermann ist. Schließlich steht am 19. August das Spechtfest an. Eine Veranstaltung,​ die nicht nur bei Urlaubern, sondern vor allem bei einheimischen Familien beliebt ist
  
-Das Radwegnetz ​im Nationalpark ​mit vielen faszinierenden Routen ist über 200 Kilometer lang und bestens markiert. Eine Karte mit den Radwegen gibt es in allen Tourist-Infos der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald sowie in den Shops der beiden Nationalparkzentren.+Das Waldspielgelände war vor 40 Jahren schon ein Anziehungspunkt“,​ erinnert sich Werner Kaatz. Er weiß noch genau, wie im oberen Bereich ein Fußball-Bolzplatz war. Er selbst hat hier als Kind gespielt. Früher war er mit seiner Tochter hier und diese verbringt dort wiederum heute Zeit mit ihrem Nachwuchs. Zum Spielen und Picknick machen. „Ins Waldspielgelände zu gehen ist eine Tradition, die von Generation zu Generation weitergegeben wird“, sagt Kaatz. Daran hat sich in all den Jahren nichts verändert
  
 +Verändert hat sich hingegen die Ausstattung. Angefangen hat alles mit einem kleinen Spielplatz mit selbstgebauten Geräten. Heute finden sich für jede Personengruppe spezielle Angebote – angefangen von der Seilbahn über die Balancierscheibe bis hin zur Wippe, die auch Rollstuhlfahrer benutzen können. Das Angebot richtet sich eben an verschiedene Zielgruppen:​ Neben Urlaubern, Einheimischen,​ Kindergeburtstagen und Schulklassen sind es auch Senioren sowie Menschen mit Behinderung. Es geht außerdem nicht mehr nur darum, nur Informationen zu lesen. Es geht darum zu fühlen, Dinge selbst auszuprobieren oder zu riechen. Und der Nationalpark ist beständig dabei, das Areal weiterzuentwickeln.
  
 +Geschehen ist dies auch 1995, als der zwei Kilometer lange Natur-Erlebnispfad mit zehn verschiedenen Stationen eingeweiht wurde. Hier kann man Natur mit allen Sinnen erleben, ganz nach dem Motto: Spielen ist lernen ohne es zu merken. Wie schaut die Wurzel einer Fichte aus? Wie fühlt es sich an, auf Zapfen zu laufen? Wie weit kann ein Fuchs springen? Welche Waldbewohner fühlen sich im Totholz wohl? Die Fragen werden spielerisch ohne viel Text beantwortet. Es geht darum, dass die Kinder Freude haben. Neben vorgegebenen Stationen gibt es auch Bereiche, die Freiräume bieten und die die Phantasie anregen. Man kann hier vieles entdecken, aber oft auch nicht beim ersten Mal. Man muss öfter hierherkommen,​ bei jedem Besuch öffnen sich andere Blickwinkel. ​
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 +Richtig Spaß macht der Weg mit dem Begleitheft,​ das in den Nationalparkzentren sowie in der Tourist-Info Spiegelau erhältlich ist. Und nur mit diesem Heft findet man auch den Schatz, der auf halber Strecke versteckt ist. Betreut wird der Pfad neben Lukas Laux unter anderem von einem Praktikanten,​ den die Commerzbank seit 28 Jahren zahlt. ​
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 +Und noch eins ist Werner Kaatz und Lukas Laux besonders wichtig: Das Waldspielgelände dient vielen anderen Institutionen als Vorbild. „Wir werden oft gefragt, wie wir bestimmte Geräte gebaut haben und welche Möglichkeiten es in der Umsetzung gibt“, so Kaatz. Ein Wissen, dass die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung gerne weitergeben. Ebenso erfreulich ist für sie die Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden oder der Gemeinde. „Wir führen zusammen oft Veranstaltungen auf dem Gelände durch, dabei profitiert jede Seite“, sagt Laux. „Die Vereine können sich präsentieren und wir vernetzten uns und tragen den Nationalparkgedanken in die Bevölkerung.“ ​
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 +Und was wünscht sich Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl und sein Team zum 40. Geburtstag? „Dass es wieder eine Gastronomie am Rande des Waldspielgeländes gibt“, so Leibl. Seit das Lokal in dem Gebäude des Sportvereins geschlossen hat, gibt es keine Möglichkeit mehr zur Einkehr. Man sei aber zuversichtlich,​ dass sich Möglichkeiten finden, damit dieses Angebot wieder auf die Beine gestellt werden kann, wenn sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen.
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 +Das Programm des Spechtfests: ​
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 +„Ein Schwarzspecht geht auf Weltreise“ lautet das Motto des diesjährigen Spechtfestes am Sonntag, 19. August, im Waldspielgelände in Spiegelau. Ab 12 Uhr versorgt das BRK Spiegelau die Gäste mit Kaffee und Kuchen, Gegrilltem und regionalen Spezialitäten,​ an der Spechtbar gibt es alkoholfreie „Spechtcocktails“. Ab 12.30 Uhr steht die „Weltreise“ mit dem Verein WaldZeit e.V., dem BRK Spiegelau, den Junior Rangern und dem Nationalparkteam auf dem Programm. Außerdem gibt’s einen Bücherflohmarkt. Um 16 Uhr wird ein weiteres Jubiläum gefeiert, und zwar das zehnjährige Bestehen des Spechtfestes. Dazu gibt es einen gemeinsamen Trommelwirbel mit Balboo, Bürgermeister Karlheinz Roth und Nationalparkmitarbeiter Lukas Laux.
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 +=====Höllbachgespreng im Rennen um Naturwunder-Titel=====
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-=====Frühmorgens ​zum Vogelkonzert in den Wald=====+ 
 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&h=75&t=1533199538&​tok=a986f3&​media=hoellbachgespreng_im_rennen_um_naturwunder-titel.jpg?​200|Das Urwaldgebiet am Höllbachgespreng ist Heimat für viele bedrohte Arten. (Foto: Rainer Simonis/​Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald)}}  
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 +Bis **2. September**:​ Online-Abstimmung über letzte Refugien bedrohter Insekten  
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 +Zum neunten Mal führen die Heinz-Sielmann-Stiftung und EUROPARC Deutschland,​ die Dachorganisation der Nationalen Naturlandschaften,​ aktuell die Wahl zum Naturwunder des Jahres durch. Bei der Online-Abstimmung,​ die sich heuer den letzten Refugien bedrohter Insekten widmet, ist auch ein Foto aus dem Nationalpark Bayerischer ​Wald mit im Rennen. Das Bild zeigt das Urwaldgebiet im [[Höllbachgespreng]] unterhalb des [[Falkenstein|Großen Falkensteins]]. 
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 +Der dort wachsende natürliche Bergmischwald,​ gelegen an steil aufragenden Felsformationen,​ ist nicht nur Heimat für mächtige Baumgiganten,​ sondern auch für ein Heer aus winzigen Keimlingen und mit Moos überzogenem Totholz. Genau deswegen zählt das Gebiet zu den Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland – gerade bei Insekten. Der unberührte Wald ist Rückzugsort für viele Urwaldrelikte,​ wie den Rindenschröter. Den Käfer, der ausschließlich in totem Holz lebt, findet man nur in Naturwaldbeständen,​ nicht jedoch in Wirtschaftsforsten. 
 + 
 +Für das Foto aus dem Höllbachgespreng kann man unter www.sielmann-stiftung.de/​naturwunder abstimmen. Das Voting läuft bis zum 2. September. 
 + 
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 +=====Grillplätze des Nationalparks gesperrt ​=====
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-{{ http://​www.waidlerwiki.de/​_media/vogelkundliche_wanderung_waldhaeuser.jpg?200w=120&h=80&t=1523276403&tok=db8bab|Die Haubenmeise ist in Mitteleuropa weit verbreitet und kann auch bei der vogelkundlichen Wanderung in Waldhäuser gehört oder gesehen werden (Foto: Rainer Simonis /Nationalpark ​Bayerischer Wald)}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/exe/fetch.php?w=120&h=89&t=1533111470&tok=1d8665&​media=lusen3.jpg?​200|im Nationalpark}}
  
-Wanderung ​**jeden Donnerstag bis 28. Juni** mit dem Nationalpark-Ranger ​in Waldhäuser+  
 +**Vorsichtsmaßnahme wegen erhöhter Waldbrandgefahr ​**  
 +  
 +Die anhaltend warme Witterung hat auch im Nationalpark ​Bayerischer Wald dafür gesorgt, dass die Waldbrandgefahr teils signifikant angestiegen ist. Daher sind die Grillplätze im Schutzgebiet mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres gesperrt. ​  
 +  
 +Außerdem werden Nationalparkbesucher darum gebeten, das seit 1. März gültige saisonale Rauchverbot ​in Wäldern zu beachten. Ferner darf keinerlei Glas oder anderer Unrat in der Natur entsorgt werden.  
 +  
 + 
  
-Welcher Singvogel beginnt ​im Morgengrauen als erster mit seinem Zwitscherkonzert?​ Wie ruft der Gartenrotschwanz,​ wie die Haubenmeise?​ Das sind Fragen, die der Nationalpark-Ranger Robert Stockinger bei der vogelkundlichen Wanderung am Samstag, 14. April, beantworten kann. +\\ 
 +=====In den Ferien ​im Nationalpark ​spannende Abenteuer erleben===== 
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-Treffpunk für die kostenlose, zirka dreistündige Führung, die im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“ stattfindet,​ ist um 7 Uhr in [[Waldhäuser]] an der KapelleMitzubringen ist ein Fernglas, bei starkem Wind und Regen fällt ​die Führung aus+{{ https://www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=89&​h=120&​t=1533202918&​tok=68c949&​media=ferien_im_nationalpark_spannende_abenteuer_erleben.jpg?​200|Spannende Spiele inmitten des Nationalparks Bayerischer Wald und vieles mehr erwarten ​die Kinder bei den Aktionen des Ferienprogramms (Foto: Anna Herrmann ​ / Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald).}} 
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 +Buntes Ferienprogramm in Neuschönau und Ludwigsthal – Naturwerkstatt,​ Schatzsuche und GPS-Schnitzeljagd ​
  
-Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. 
    
 +In den Einrichtungen des Nationalparks Bayerischer Wald riecht es in den Sommerferien wieder nach jeder Menge Abenteuer. Bei unterschiedlichen Programmpunkten ist für Kinder ab fünf Jahren ein buntes Programm geboten.
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 +Unter dem Motto „Waldspürnasen unterwegs“ sind Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren immer dienstags um 14 Uhr ins [[Hans-Eisenmann-Haus]] im Nationalparkzentrum Lusen eingeladen. Es geht darum, den Nationalparkwald zu entdecken und zu erforschen. Die Kinder bauen außerdem Kunstwerke in die Natur und besuchen die Tiere im Tier-Freigelände Neuschönau. Die Veranstaltung dauert zweieinhalb Stunden und findet vom 30. Juli bis 31. August immer dienstags statt.
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 +Das Hans-Eisenmann-Haus ist auch Ausgangspunkt für die Ferienaktion „GPS-Wald-Gangster-Forscherbande unterwegs“ für Kinder ab zehn Jahren an den Montagen 6. und 13. August. Die Kinder sind dabei auf der Suche nach gestohlenen Forschungsergebnissen,​ dabei ist Zusammenhalt gefordert. Die Forscherbande geht quer durch den Nationalparkwald auf die Suche nach verdeckten Spuren, muss viele knifflige Aufgaben lösen und auch Mutproben bewältigen. Ein GPS-Gerät weist den Weg durch den geheimnisvollen Wald. Am Ende wartet eine würdige Belohnung für die mutige Detektivbande. Die Aktion dauert von 11 bis 14 Uhr.
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 +Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren spricht der Programmpunkt „Tierisch wild – Wo die Wölfe heulen“ am Montag, 20. August, Dienstag, 21. August, und Mittwoch, 22. August im [[Nationalparkzentrum Lusen]] an. Von 10 bis 15 Uhr erfahren Kinder viel Wissenswertes über den Wolf und über Wolfsforschung. Außerdem versuchen sie, selbst gute Rudeltiere zu sein, markieren ihr Revier und schärfen ihre Sinne, um auf Beutefang zu gehen. Treffpunkt ist das Hans-Eisenmann-Haus. Bei der Veranstaltung handelt es sich um ein zusammenhangendes dreitägiges Programm, es kann aber auch nur an einzelnen Tagen teilgenommen werden. Angeboten wird dieser Programmpunkt auch im [[Nationalparkzentrum Falkenstein]],​ und zwar am Montag, 6. August, Dienstag, 7. August, und Mittwoch, 8. August ebenfalls von 10 bis 15 Uhr. Der Treffpunkt ist der [[Eisenbahntunnel]].
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 +Spannendes und Kreatives mit und aus Naturmaterialien gestalten heißt es montags bis freitags jeweils von 11 bis 16 Uhr in der Naturwerkstatt. Diese findet vom 30. Juli bis zum 31. August im Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau statt und vom 27. August bis zum 7. September im Haus zur Wildnis in Ludwigsthal.
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 +Mit dem Schratzl auf Schatzsuche gehen können Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren an den Mittwochen 1. August, 15. August und 22. August im Nationalparkzentrum Falkenstein in Ludwigsthal. Von 13.30 bis 16.30 Uhr machen sich die Kinder gemeinsam mit der Schratzlfamilie,​ die verborgen in den Wäldern des Nationalparks in einer tiefen Höhle lebt, auf die abenteuerliche Suche nach einem verschwundenen Bergkristall. Ein spannender Nachmittag mit vielen Spielen und kniffligen Aufgaben erwartet die Kinder sowie eine Belohnung am Ende des Tages. Treffpunkt ist am Eisenbahntunnel des Nationalparkzentrums Falkenstein.
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 +Für Familien und Kinder ab zehn Jahren gibt es an den Samstagen 4. August und 1. September eine digitale Schnitzeljagd mit GPS-Geräten,​ die querfeldein durch den Nationalpark führt. Mit tatkräftiger Unterstützung der Junior Ranger navigieren die Kinder mithilfe von Koordinaten durch die Wälder. Nebenbei erfahren sie bei spannenden Spielen jede Menge über den ältesten deutschen Nationalpark. Am Ende der Tour gibt es einen Schatz zu entdecken. Treffpunkt für diese knapp vierstündige Führung ist um 13.05 Uhr am Eisenbahntunnel des Nationalparkzentrums Falkenstein. Aus Bayerisch Eisenstein und Zwiesel ist der Treffpunkt im Stundentakt mit der Waldbahn zu erreichen.
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 +Alle Aktionen im Rahmen des Ferienprogramms sind kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. Für die Naturwerkstatt ist keine Anmeldung erforderlich. Brotzeit, etwas zu trinken und dem Wetter angepasste Kleidung sind mitzubringen.
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-=====Auf dem Eiszeitlehrpfad zum Rachelsee wandern=====+=====Abenteuerführungen für Kinder=====
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&t=1525338156&tok=f11faa&media=p1010054.jpg?​200|der ​Rachelsee}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&t=1533735519&tok=96ec2d&media=abenteuerfuehrungen_fuer_kinder.jpg?200|Beim Kinderprogramm des Nationalparks kann gemeinsam ​der Wald erkundet werden. (Foto: Thomas Michler/​Nationalpark Bayerischer Wald­) ​}} 
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 +In den Sommerferien gibt’s spannende Programme im Waldspielgelände und am Kolbersbach 
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 +Nicht nur in den Nationalparkzentren ist in den Sommerferien einiges geboten für die jüngsten Naturentdecker. Spannenden Führungen gibt’s auch im Waldspielgelände bei Spiegelau und am Kolbersbach ab Lindbergmühle. 
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 +So gibt es jeden Mittwoch bis einschließlich 5. September Waldabenteuer für Groß und Klein zu erleben. Bei Spielen werden die kleinen und großen Wunder des Waldes gesucht und unter die Lupe genommen. Wer bereit ist, sich für die einfachsten und wundervollsten Dinge der Tier- und Pflanzenwelt begeistern zu lassen, ist hier genau richtig. Treffpunkt für dieses rund zweistündige Abenteuer ist um 14 Uhr am Eingang des Waldspielgeländes in Spiegelau.
  
-**Am Samstag, 16. Juni** Wanderung auf dem Eiszeitlehrpfad ​ von der Racheldiensthütte zum Rachelsee ​ 
    
  
-Im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“ lädt die Nationalparkverwaltung alle Interessierten ​am Samstag16Juni, zu einer Wanderung auf dem Eiszeitlehrpfad einAuf dem Weg von der [[Racheldiensthütte]] zum [[Rachelsee]] und zurück geht der langjährige ​Waldführer ​Thomas Zipp der Frage nachwie sich unsere heimische Landschaft in den letzten Jahrmillionen verändert hat. Gletscher haben Karseen, wie den Rachelsee, entstehen ​lassen. ​Aber auch die Tier- und Pflanzenwelt hat sich verändert und die Landschaft mitgeprägt.+Einen besonderen Aktionstag gibt’s an selber Stelle ​am Freitag24AugustAlle Kinder ​von 5 bis 10 Jahren sind dazu eingeladen, den Wald im [[Waldspielgelände Spiegelau]] zu erkunden. Was versteckt sich so alles im Tümpel? Wer wohnt hoch oben in den Bäumen? Wie schleicht sich ein Luchs an ein Reh an? Oder gibt es Pilze, die nach Rosen duften? Wer die Antworten darauf spielerisch herausfinden will, muss nur vorbeischauen und mitmachen – auch Eltern sind willkommen. Treffpunkt für diese knapp dreistündige Führung ist um 14 Uhr am Eingang des Waldspielgeländes. 
 + 
 +Wer lieber am kühlen Nass unterwegs ist, kann jeden Freitag im August am Kolbersbache bei [[Lindbergmühle]] viel Spannendes ​und Interessantes sehen. Zusammen mit einem Waldführer ​beobachten die Kinder das vielfältige Leben im und am Wasserentdecken Spuren des Bibers und lassen ​ihre selbst gebastelten Schiffe mit der Strömung schwimmenTreffpunkt für dieses knapp dreistündige Kinderabenteuer,​ das auch Eltern begeistern wird, ist um 10 Uhr am Parkplatz Lindbergmühle zwischen Lindbergmühle ​und Kreuzstraßl an der Brücke über den Kolbersbach. Falls vorhanden sollten Gummistiefel mitgebracht werden.
  
    
  
-Treffpunkt für die etwa vierstündige,​ kostenlose Führung ​ist um 10.30 Uhr am [[Parkplatz Diensthüttenstraße]]an der Straße zwischen Spiegelau und Neuschönau. Von dort geht es um 10.48 Uhr gemeinsam mit dem Rachelbus zur [[Racheldiensthütte]]+Alle Kinderveranstaltungen sind kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ​ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitigspätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.
  
-Der Treffpunkt ist auch mit dem Lusenbus erreichbar (ab Grafenau 10.15 Uhr, ab Neuschönau 10.31 Uhrab Nationalparkzentrum Lusen 13.38 Uhr)an der Diensthüttenstraße muss dann in den Rachelbus umgestiegen werdenAb Spiegelau fährt ​der Rachelbus ​um 10.35 Uhr, die Busreisenden können im Bus sitzen bleiben ​und gleich bis zur Racheldiensthütte weiter fahren.+\\ 
 +=====Hier können Kinder den Nationalpark entdecken===== 
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1530537637&​tok=dee3d0&​media=kinder_den_nationalpark_entdecken_irene_gianordoli.jpg?​200|Kinder entdecken den Nationalpark }} 
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 +Geocaching ​mit den Junior Rangern sowie Abenteuer im Waldspielgelände oder am Kolbersbach 
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 +Auch außerhalb des Ferienprogramms lädt der Nationalpark Bayerischer Wald Kinder dazu ein, die besonders wilde Natur auf spannenden Führungen kennenzulernenSo gibt es **jeden Mittwoch bis zum 5. September** im [[Waldspielgelände]] bei Spiegelau Waldabenteuer für Groß und Klein zu erleben. Bei Spielen werden die Wunder des Waldes entdeckt und unter die Lupe genommen. Treffpunkt für diese zirka zweistündige Veranstaltung ist um 14 Uhr am Eingang des Waldspielgeländes. 
 + 
 +**Jeden Freitag im Juli und August** gibt es entlang des Kolbersbaches bei [[Lindbergmühle]] viel Spannendes und Interessantes zu sehen. Zusammen mit einem Waldführer beobachten die Kinder das vielfältige Leben im und am Wasserentdecken Spuren des Bibers und lassen ihre selbst gebastelten Schiffe mit der Strömung schwimmenGerne können auch die Eltern mitkommen. ​  
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 +Treffpunkt für dieses zirka zweieinhalbstündige Kinderabenteuer am Bach ist um 10 Uhr am Parkplatz Lindbergmühle zwischen [[Lindbergmühle]] und [[Kreuzstraßl]] – an der Brücke über den Kolbersbach. Bitte unbedingt Gummistiefel mitbringen! 
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 +Für Familien und Kinder ​ab zehn Jahren gibt es **am Samstag, 7Juli**eine digitale Schnitzeljagd mit GPS-Geräten,​ die querfeldein durch den Nationalpark führt. Mit tatkräftiger Unterstützung ​der Junior Ranger navigieren die Kinder mithilfe von Koordinaten durch die Wälder. Nebenbei erfahren sie bei spannenden Spielen jede Menge über den ältesten deutschen NationalparkAm Ende der Tour gibt es einen Schatz zu entdecken. ​ Treffpunkt für diese knapp vierstündige Führung ist um 13.05 Uhr am [[Eisenbahntunnel]] des Nationalparkzentrums Falkenstein. Aus Bayerisch Eisenstein ​und Zwiesel ist der Treffpunkt im Stundentakt mit der Waldbahn zu erreichen. 
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 +Alle Kinderveranstaltungen sind kostenlos
  
 Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.
  
  
-=====Auf Glasmacherwegen im Hurkenthal unterwegs=====+\\ 
 +=====Rückzug in die Wildnis des Nationalparks ​=====
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&t=1528802333&tok=def2d6&media=hurkenthal.jpg?200|Grenzüberschreitende Wanderung}}+{{  https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&t=1531903844&tok=45cd59&media=hirschbrunft.jpg?200|Ein einmaliges Erlebnis ist die Hirschbrunft im Nationalpark. Die Tiere sind nicht nur zu hören, sondern manchmal auch zu sehen (Foto: Rainer Simonis/ Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald)}}
  
  
-**Am Sonntag, 17. Juni** Grenzüberschreitende Wanderung zum Lakasee und nach Hůrka ​ +**im August und September** mehrtägige Wanderungen ​ in Zusammenarbeit mit WaldZeit
  
-  +Eintauchen in die Wildnis heißt es bei den mehrtägigen Wanderungendie von der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald in Kooperation mit WaldZeit auch in diesem Jahr angeboten werdenInteressierte haben an drei Terminen die Möglichkeit dazueine Anmeldung für die Wanderungen ist telefonisch unter 08553/​920652 oder per Mail an info@waldzeit.de möglich.
-Grenzüberschreitend wird am Sonntag17Junimit Nationalpark-Waldführerin Christina Frank gewandertIm Nachbar-Nationalpark Šumava geht’s von Nová Hůrka ([[Neuhurkenthal]]) zum Lakasee und weiter zur ehemaligen Ortschaft Hůrka (Hurkenthal).+
  
-Vom Bahnhof Bayerisch Eisenstein fahren die Teilnehmer gemeinsam ​mit der Waldführerin zuerst mit dem Bus nach Nová Hůrka (Neuhurkenthal). Von dort aus führt ​die Wanderung auf einem kleinen Pfad, dem Drosselbach folgend, in die höheren Lagen. Vorbei an malerischen Ausblicken wird der [[Lakasee]] erreichtAn diesem beschaulichen See wird die Mittagspause eingelegt. Auf bequemen Wegen geht es dann weiter ​zu der ehemaligen Ortschaft HůrkaHier wird die Geschichte ​der Glasmacher wieder lebendigAnschließend führt ​die Wanderung ​zurück ​zum AusgangspunktDie Rückfahrt nach Bayerisch Eisenstein ist um 15.02 Uhr geplant, dort besteht Anschluss an die Waldbahn. Neben einer gewissen Grundkondition,​ geeignetem Schuhwerk, dem Wetter angepasster Kleidung und einer Brotzeit nebst Getränken ist unbedingt der Personalausweis mitzubringen.+Los geht es vom 8. bis 12. August ​mit der viertägigen Rucksacktour „Wildnis erleben“ inmitten des Nationalparks. Übernachtet wird dabei in den ersten beiden Nächten auf einer einfachen Selbstversorgerhütte,​ idyllisch gelegen auf einer Waldlichtung. Von dort aus können ​die [[Schachten]] und Filze entdeckt werdenAb dem dritten Tag geht es weiter ​auf wenig begangenen Pfaden durch die Waldwildnis,​ wo die Teilnehmer das natürliche Werden, Wachsen und Vergehen unmittelbar erlebenÜbernachtet ​wird dann in einer bewirtschafteten Berghütte in der GipfelregionDie Kosten für die Wanderung ​betragen inklusive Übernachtung und Verpflegung 240 Euro, eine Anmeldung ist bis zum 27Juli notwendig.
  
-Treffpunkt für die etwa sechsstündige Führung ist um 9.15 Uhr an der Gleisseite des Bahnhofes ​[[Bayerisch Eisenstein]] bei den Sitzgelegenheiten+Bei der zweiten mehrtägigen Wanderung unter dem Motto „Drei Tage – drei Nächte“ wird es richtig ursprünglich und wildSie findet vom 15. bis 18. August statt. Dabei sind die Teilnehmer mit Rucksack und Zelt unterwegs durch die Waldwildnis ​der Nationalparks Bayerischer Wald und Sumava. Windwürfe und [[Borkenkäfer]] haben die Landschaft verändert und geben Raum für eine gewaltige Walddynamik,​ die ohne die lenkende Hand des Menschen abläuft. Die Teilnehmer werden ​den ganzen Tag draußen unterwegs sein, Wind und Wetter auf der Haut spüren und sich als Teil der Natur fühlen. Abends wird das Lager auf Zeltplätzen unter freiem Himmel aufgeschlagen,​ die Teilnehmer bereiten auch selbst ihr Essen zu. Die Kosten betragen 120 Euro, eine Anmeldung ist bis zum 1. August notwendig.
  
-Die Anreise dahin ist mit der Waldbahn ab Regen (8.49 Uhr)ab Zwiesel (9 Uhr)ab Bodenmais (8.29 Uhr)ab Langdorf (8.40 Uhr) und ab Grafenau (8.05 Uhr) möglich. Auf Bahnreisende wird gewartet.+„Auf zur Hirschbrunft“ heißt die letzte mehrtägige Wanderung, die vom 20. bis 22. September stattfindet. Bevor der Winter sich langsam über die Wälder des Nationalparks senkt, wartet der Herbst noch mit einem ganz besonderen Naturschauspiel auf: der HirschbrunftDie Teilnehmer erfahren während dieser Tage nicht nurwas es mit der Hirschbrunft auf sich hatsondern auch mehr über das Leben und die Rolle von Rothirschen im Nationalpark und ihre Wechselwirkungen mit anderen Säugetieren des ParksAußerdem wird nach Spuren weiterer Säugetiere Ausschau gehalten und erklärt, welche Strategien sie habenden nahenden Winter zu überstehenFür einige Stunden begleitet der Nationalparkförster Rainer Simonis die Gruppe. Die Kosten betragen 140 Euro inklusive Übernachtung ​und Verpflegung,​ eine Anmeldung ist bis zum 6September notwendig.
  
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 +=====Baumaßnahmen im Tier-Freigelände=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1530535233&​tok=499d46&​media=baumassnahmen_im_tier-freigelaende.jpg?​200|Im Luchsgehege müssen schadhafte Zaunelemente repariert werden. (Foto: Gregor Wolf/​Nationalpark Bayerischer Wald)}} ­
    
  
-Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit dem Igelbus sowie dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Für die Busfahrt bitte Kronen ​im Wert von vier Euro bereithalten oder bei der Waldführerin tauschen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.+Reparaturen ​im Luchsgehege und erste Arbeiten für Aufzuchtvoliere
  
 +Besucher des [[Tier-Freigelände|Tier-Freigeländes]] bei Neuschönau müssen in den kommenden Wochen mit leichten Beeinträchtigungen rechnen. Grund dafür sind zwei Baumaßnahmen,​ die aktuell durchgeführt werden. Daher ist mit erhöhtem Maschinenverkehr auf den Wegen zu rechnen.
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 +Zum einen ist das Nationalparkpersonal des Servicezentrums Lusen damit beschäftigt,​ Schäden am Luchsgehege zu reparieren. Dort haben nicht nur jüngste Sturmereignisse Spuren hinterlassen,​ sondern auch der Urin der Tiere. „Über die Jahre greift der auch Stahlträger massiv an“, erklärt Servicezentrumsleiter Stefan Vießmann. Deswegen werden die stark angerosteten Zaunelemente nun erneuert.
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 +Die zweite Maßnahme spielt sich größtenteils hinter den Kulissen ab. Gegenüber dem Versorgungsgebäude am Elchgehege entsteht ein neuer Bau – eine Aufzucht- und Auswilderungsvoliere. Vergangene Woche wurde zunächst ein stabiles Fundament erstellt. Der Rohbau soll mit externer Hilfe noch im Sommerhalbjahr abgeschlossen werden. Der Innenausbau soll im Winterhalbjahr beginnen und wird vom Nationalparkpersonal durchgeführt.
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-=====Meditative Wanderung zur Martinsklause=====+=====Radwege am Falkenstein gesperrt=====
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-{{  https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&h=89&t=1528887381&tok=4735e4&media=martinsklause.jpg?​200| ​Die idyllisch gelegene Martinsklause ist am Freitag, 22. JuniZiel der Wanderung aus der Reihe „Nationalpark und Schöpfung“. (Foto: ​Sandra Schrönghammer/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}+{{  https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=90&h=120&t=1530080925&tok=f3dfad&media=radwege_am_falkenstein_gesperrt_.jpg?200|Um auf die gesperrten Wege aufmerksam zu machenwurden an den Radwegen rund um den Falkenstein Schilder aufgestellt. (Foto: ​Reinhold Gaisbauer/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}
  
 +**Grund ist der Schwerlastverkehr aufgrund des Neubaus des Schutzhauses **
  
-„Zwischen Wasser und Feuer – reicht Euch die Hand“ lautet das Motto einer meditativen Wanderung **am Freitag, 22. Juni**. ​ 
  
-Diakonin Gabriela Neumann-Beiler von der Spiegelauer Martin-Luther-Kirche und Nationalpark-Ranger Günter Sellmayer begleiten die Teilnehmer von der [[Fredenbrücke]] zur [[Martinsklause]] und zurückIm Anschluss gibt es die Möglichkeitgemütlich am Lagerfeuer zusammenzusitzenBitte Brotzeit mitbringen.+Aufgrund ​der Arbeiten zum Neubau des Falkensteinschutzhauses werden bis auf Weiteres unter der Woche die Radwege rund um den [[Falkenstein]] gesperrtDerzeit ist in diesem Bereich Schwerlastverkehr unterwegs, um Unfälle mit Baumaschinen und Lastwagen zu vermeiden, werden ​die Radfahrer daher zu ihrer eigenen Sicherheit gebetendie Sperrung zu beachtenAuch an den Wochenenden wird um erhöhte Vorsicht gebeten, da die Radwege durch den Baustellenverkehr beeinträchtigt sein können. Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und der Bayerische Wald-Verein bitten um Verständnis für die Sperrung.
  
-Treffpunkt für die etwa zweieinhalbstündige,​ kostenlose Führung ist um 17 Uhr am [[Fredenbrücke|Parkplatz Fredenbrücke]] an der Straße nach [[Waldhäuser]]. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.+\\ 
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 +=====Drei junge Falken fliegen im Höllbachgespreng aus===== 
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-Die Kombination von Naturerlebnis und fachlichen Hintergründen von Seiten des begleitenden Nationalparkpersonals sowie die meditativen,​ nachdenklichen und spirituellen Impulse, die von den Theologen eingebracht werden, ​sind das Besondere an den Führungen ​aus der Reihe „Nationalpark und Schöpfung“.+{{  https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=94&​t=1529661872&​tok=4d848f&​media=drei_junge_falken.jpg?​200|Die Wanderfalken im Höllbachgespreng waren mit ihrer Brut erfolgreich. Vor knapp zwei Wochen ​sind drei Jungvögel erstmals ​aus dem Horst geflogen (Foto: Michael Pscheidl / Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald).}}
  
 +**Brut war erfolgreich – Sperrung des Wanderweges im [[Höllbachgespreng]] ab 23. Juni aufgehoben**
 + 
 +Schon Anfang Mai war die Freude in der Nationalparkverwaltung groß, als feststand, dass ein Wanderfalkenpaar im Höllbachgespreng brütet. Nun gibt es eine weitere gute Nachricht zu vermelden. „Mitarbeiter von der Wacht konnten beobachten, dass drei junge Falken aus dem Nest ausgeflogen sind“, berichtet Jochen Linner, Naturschutzbeauftragter des Nationalparks Bayerischer Wald. „Das ist eine tolle Nachricht, gerade vor dem Hintergrund,​ dass die Bruten am Kleinen Falkenstein und am Rachel höchstwahrscheinlich ausgefallen sind.“
  
 +Wem Linner in diesem Zusammenhang ganz besonders danken möchte, sind die Wanderer. „Um den Falken die Chance auf eine erfolgreiche Brut zu geben, haben wir den Wanderweg durch das Höllbachgespreng in diesem Jahr deutlich länger gesperrt.“ Dies war nötig, denn anders als in den Vorjahren haben sich die Vögel in diesem Jahr in einem Horst niedergelassen,​ der in unmittelbarer Nähe des Wanderwegs liegt. „Das Risiko, dass die Falken durch Störungen von Menschen die Aufzucht der Jungtiere vernachlässigen und diese dadurch sterben, war zu groß“, so Linner. Letztendlich habe die Sperrung etwas Positives hervorgebracht,​ und zwar die drei jungen Falken. „Möglich wurde das unter anderem auch durch das Verständnis der Wanderer, die sich an die Betretungsregelung gehalten haben.“
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 +Um die Falken und den Bruterfolg verfolgen zu können, haben Ranger der Wacht den Horst in regelmäßigen Abständen beobachtet. Auch Mitarbeiter des Landesbundes für Vogelschutz sind immer mit eingebunden. „Allerdings sind sie dabei sehr vorsichtig vorgegangen,​ um die Vögel nicht zu stören“, sagt Linner. Letztendlich konnte vor knapp zwei Wochen beobachtet werden, wie drei Jungvögel ausgeflogen sind. Daher kann **die Sperrung des Wanderwegs durch das [[Höllbachgespreng]] am Samstag, 23. Juni, aufgehoben werden**. Wanderer können dann auch wieder über diesen Abschnitt den Falkenstein erreichen.
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 +In diesem Zusammenhang weist Linner noch einmal auf das Wegegebot hin, das in Teilen des Nationalparks gilt. „Zum Schutz gefährdeter Arten ist ein Verlassen der markierten Wege im Kerngebiet nicht gestattet.“ Auch in anderen Bereichen des Nationalparks gebe es Brutplätze. Hier handle es sich vor allem um die Lebensräume des Auerhuhns oder um Moore. „Die Wanderer können durch ihr Verhalten dazu beitragen, dass wir den Tieren eine Chance geben, ihren Nachwuchs groß zu ziehen.“ Knapp 60 Prozent der Nationalparkfläche sind allerdings ganzjährig betretbar.
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-=====Behinderungen am Falkenstein=====+=====Luchsnachwuchs im Nationalparkzentrum ​Falkenstein=====
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-{{  https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&t=1525681788&tok=08a490&media=falkenstein_vom_wildniscamp.jpg?200|der Falkenstein}}+{{  https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&t=1529662576&tok=04878f&media=luchsnachwuchs_im_nationalparkzentrum_falkenstein_ral....jpg?200|Das erste Foto vom Luchs-Nachwuchs im Nationalparkzentrum ​Falkenstein ​ist einem Besucher in der Abenddämmerung gelungen (Foto: Ralf Lange).}}
  
-In der Nationalpark-Entwicklungszone wird Sturmholz aufgearbeitet.+**Anzahl ​der Jungtiere steht noch nicht fest**  ​
  
-Im Gipfelbereich ​des [[Falkenstein]] ​kommt es ab Dienstag, 8Mai, zu Behinderungen für Wanderer ​und Radfahrer. Grund dafür istdass in den dortigen ​Nationalpark-Entwicklungszonen Sturmholz aufgearbeitet wirdDie dabei eingesetzten Maschinen ​sind zum Teil auch auf dem Wanderweg zwischen Falkenstein-Schutzhaus und Sulzschachten sowie auf dem Radweg vom Gipfel gen Tal unterwegs. Deswegen wird um erhöhte Vorsicht gebeten. Die Arbeiten werden etwa eine Woche andauern. +Das Luchspaar im Gehege ​des [[Nationalparkzentrum Falkenstein|Nationalparkzentrums ​Falkenstein]] ​hat Nachwuchs„Ein Jungtier konnte schon von Besuchern ​und auch von einem Mitarbeiter gesichtet werden“erklärt Susanne Klett, Tierärztin im Nationalpark. ​Ob es nur ein Junges oder doch mehrere ​sind, könne man zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht sagenDie Mutter versteckt ​den Nachwuchs ​noch gut.
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-Bei den Entwicklungszonen des Nationalparks handelt es sich um Flächen, auf denen insbesondere zum Borkenkäfer-Management ​noch in den Wald eingegriffen wird. Bis 2027 werden diese Areale in die Naturzonen überführt,​ in denen keinerlei menschlicher Eingriff mehr erfolgt.+
  
 +Die Nachricht über den Luchs-Nachwuchs sorgt in der Nationalparkverwaltung für Freude. Die beiden Luchse sind reine Karpatenluchse und „genetisch wertvoll“,​ so Klett. Die Zucht im Nationalparkzentrum Falkenstein erfolgt im Rahmen des Europäischen Zuchtbuches (ESB).
  
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-=====Wanderfalken bereiten sich im Höllbachgespreng auf Nachwuchs vor=====+=====Zur Sicherheit: Bäume werden ​im Waldspielgelände gefällt=====
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-{{ http://​www.waidlerwiki.de/​_media/wanderfalken_bereiten_sich_auf_nachwuchs_vor.jpg?200w=120&h=79&t=1517906328&tok=265d0b|Damit die Wanderfalken unterhalb des Großen Falkensteins ungestört ihre Jungen aufziehen könnenwir der Weg durchs Höllbachgespreng vorläufig gesperrt. (Foto: ​Michael Göggelmann)}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/exe/fetch.php?w=120&h=82&t=1529405171&tok=e44f50&​media=baeume_werden_im_waldspielgelaende_gefaellt.jpg?​200|Werner KaatzLeiter ​der Nationalparkdienststelle Riedlhütte (links), und Forstwirtschaftsmeister Michael Lender besichtigen die Schnittstelle einer Tanne, die aufgrund von Fäulnis gefällt werden musste. (Foto: ​Annette Nigl/​Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald)}}
  
 +Arbeiten dauern die gesamte Woche an -  Besucher müssen mit Einschränkungen rechnen
  
-Weg durch das [[Höllbachgespreng]] **weiter gesperrt** – Umleitung ​ für Wanderer über den [[Sulzschachten]] wird bis maximal Ende Juni aufrechterhalten+Damit alle Wege und Plätze im Bereich des [[Waldspielgelände Spiegelau|Waldspielgeländes bei Spiegelau]] wieder sicher sind, finden in dieser Woche Baumfäll-Arbeiten statt. „Nach der jährlichen Begehung haben wir bis zu 20 Bäume festgestellt,​ die Anzeichen von Fäulnis aufweisen“,​ erklärt Werner Kaatz, Leiter der Nationalparkdienststelle Riedlhütte. Betroffen sind in erster Linie Tannen. Damit der Spielbereich wieder sicher und die Gefahr umstürzender Bäume oder herabfallender Äste gebannt ist, sind die Nationalpark-Forstmitarbeiter derzeit im Einsatz.
  
-Der Wanderweg ​mit der Markierung Heidelbeere ​zwischen ​den Höllbachfällen ​und dem Hüttensteig ist seit 15Februar gesperrtEine Umleitung zum [[Falkenstein|Großen Falkenstein]] ist ausgeschildert.+Gefällt wird der Großteil der Bäume nicht mit der klassischen Methode. Forstwirtschaftsmeister Michael Lender klettert auf die Bäume, sägt sie in einer Höhe zwischen ​fünf bis zehn Metern an und befestigt am Baum eine SeilwindeMit Hilfe einer Forstmaschine wird der Baum anschließend umgezogen und brichtSo können die verbleibenden Hochstümpfe noch Lebensraum für waldtypische Tier- und Insektenarten sein.
  
-Erfreuliche Nachrichten von der Falkenstein-Ostwand: ​Unsere aktuellen Beobachtungen lassen darauf schließen, dass sich im Höllbachgespreng ein Wanderfalkenpaar zur Brut aufhält“, berichtet Jochen LinnerNaturschutzbeauftragter des Nationalparks Bayerischer Wald. „Anders als in den Vorjahren haben sich die Vögel dieses Jahr in einem Horst niedergelassender in unmittelbarer Nähe des Wanderwegs liegt.+Im Laufe der Woche sollen auch Totholzäste abgeschnitten und entfernt werden. Zum Teil erledigt dies Michael Lender mit der Klettermethode, ​außerdem wird eine Hubbühne zum Einsatz kommen“, so Kaatzder die Besucher bittetauf Warnschilder zu achten
  
-Daher muss die temporäre Sperrung des Wanderwegs durch das Höllbachgespreng vorerst aufrechterhalten werden. ​Nur so haben die Falken die Chance auf eine erfolgreiche Brut“erklärt LinnerStörungen durch Menschen sorgen schließlich dafür, dass die Elterntiere die Aufzucht der Jungtiere vernachlässigen,​ was meist zum Tod des Nachwuchses führt. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher“,​ sagt der Nationalparkmitarbeiter.+Die Arbeiten dauern bis zum Ende der Wochebis dahin wird im gesamten Waldspielgelände immer wieder mit Einschränkungen zu rechnen sein.“ 
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 +=====Unwetter sorgt auch im Nationalpark für Schäden===== 
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=67&​t=1528885501&​tok=134d26&​media=npv_bw_-_pm_46_-18_rothirschgehege_unwetter.jpg?​200|Durch ​die starken Regenfälle entstand auf dem Rundweg ​des Hirschgeheges im Nationalparkzentrum Lusen ein LochDer Bereich muss gesperrt werden (Foto: Michael Lender / Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald)}} 
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 +Forstweg im Reschbachtal weggeschwemmt – Rothirschgehege bei Altschönau ​  ​gesperrt
  
    
 +Die lokalen Unwetter der vergangenen zwei Tage haben im Nationalpark Bayerischer Wald für erhebliche Schäden gesorgt. Durch den Starkregen entstand im Rothirschgehege des Tier-Freigeländes bei Neuschönau ein Loch mit zirka einem halben Meter Durchmesser. „Aufgrund dieses Schadens müssen wir diesen Gehegebereich für unsere Besucher sperren“, erklärt Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks. Wie lange die Aufräumarbeiten andauern, sei noch nicht abzuschätzen. Voraussichtlich muss die Sperrung bis Anfang nächster Woche aufrechterhalten werden.
  
-Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn der Wanderweg dorthin ​ist frei zugänglichVon den Wasserfällen aus führt ​bis maximal Ende Juni eine ausgeschilderte Umleitung ​auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg ​von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.+Ein weiterer gravierender Schaden ​ist im Ostteil des Nationalparks,​ im Bereich der Gemeinde Mauth entstandenDer Forstweg, der vom Parkplatz [[Wistlberg]] in Finsterau hinunter in das [[Reschbachtal]] ​führt, wurde auf einer Länge ​von 200 Metern abgeschwemmt. „Die Schäden sind hier beträchtlich“,​ so Leibl. Auch im Waldgebiet zwischen Weidhütte und Neuschönau sind einige kleine Schäden entstanden.
  
 +Derzeit seien die Mitarbeiter der Forstdienststellen des Nationalparks unterwegs, um sich ein Bild der Schäden zu machen und einen Überblick zu erhalten. „Auf absehbare Zeit werden bestimmte Wegstrecken im Nationalpark nicht oder nur eingeschränkt nutzbar sein.“
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 =====Hoamad in 52 Schwarzweißbildern===== =====Hoamad in 52 Schwarzweißbildern=====

nationalpark_aktuell.1528966922.txt · Zuletzt geändert: 2018/06/14 09:02 von gfreund

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