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gfreund [Einmal im Leben auf’n heiligen Berg]
nationalpark_aktuell [2019/03/19 11:18] (aktuell)
gfreund
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 Geführte Wanderungen,​ Radtouren und sonstiges Aktuelles rund um den [[Nationalpark|Nationalpark Bayerischer Wald]] Geführte Wanderungen,​ Radtouren und sonstiges Aktuelles rund um den [[Nationalpark|Nationalpark Bayerischer Wald]]
  
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-=====Haus zur Wildnis und Hans-Eisenmann-Haus legen eine Pause ein===== 
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 +=====Zur leuchtenden Sonnenuhr am Schwellhäusl=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1552651050&​tok=040f8c&​media=wanderung_zur_sonnenuhr.jpg?​200|Zur leuchtenden Sonnenuhr am Schwellhäusl }}
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-{{ https://www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1541757400&​tok=7e15d3&​media=pause_ein.jpg?​200|Nicht nur Kinder finden auch in der Nebensaison auf einer Entdeckertour durch die Ausstellung des Waldgeschichtlichen Museums viele spannende Geschichten. (Foto: Jo Fröhlich)}}+Tag- und Nachtgleiche sorgt **am Mittwoch, den 20März** für ein ganz besonderes Erlebnis
  
-**bis 25. Dezember**: ​ Nationalparkeinrichtungen geschlossen – Waldgeschichtliches Museum hat durchgängig geöffnet.+  
 +Nur zweimal im Jahr steht die Sonne für einige Momente zur Mittagszeit exakt so hoch am Himmel, dass ihre Strahlen eine Glaskugel an der Sonnenuhr am [[Schwellhäusl]] bei Zwieslerwaldhaus zum Leuchten bringen. Wer dieses Ereignis hautnah erleben will, kann sich am Mittwoch, 20. März, einer Führung des Nationalparks anschließen.
  
-Die vorweihnachtliche Museumslandschaft der Region wird auch heuer ein Stück lebendiger. Schließlich bleibt das [[Waldgeschichtliches Museum|Waldgeschichtliches Museum]] St. Oswald nach der geglückten Premiere im Vorjahr auch diesmal im November und Dezember durchgängig geöffnet. ​ Damit bietet ​der Nationalpark Bayerischer Wald Urlaubern und Einheimischen auch in der Nebensaison ein attraktives Angebot.+Los geht’s um 10 Uhr am [[Parkplatz Deffernik]]der kurz hinter ​der Abzweigung von der B11 auf die Straße nach Zwieslerwaldhaus liegt
  
-Die interaktive Dauerausstellung im Waldgeschichtlichen Museum kann dienstags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr erkundet werdenDer Eintritt ist freiNur montags sowie vom 23. bis 25. Dezember ist das Haus geschlossen.+Mit Nationalparkranger Manfred Schwarz wird dann entlang des Schwarzbachs zum Schwellhäusl gewandertAuf dem knapp vier Kilometer langem Weg ohne besondere Höhenunterschiede gibt’s spannende Einblicke zu Renaturierungen,​ Biberlebensräumen und zum FotofallenmonitoringPünktlich zur Mittagszeit sind die Teilnehmer schließlich am Schwellhäusl.
  
-Die anderen beiden großen Besuchereinrichtungen des Nationalparks Bayerischer Walddas [[Haus zur Wildnis]] in Ludwigsthal und das [[Hans-Eisenmann-Haus]] in Neuschönaumachen derweil wie gewohnt ​eine längere PauseVon 9November bis 25Dezember sind beide Häuser geschlossen – auchum Umbaumaßnamen realisieren zu können+Vor zwölf Jahren entstand am dortigen Wirtshaus eine in ihrer Art wohl einmalige Sonnenuhr. ​Die Konstruktion von Paul Kestel zeigt bei Sonnenschein nicht nur die Tageszeit ansondern bringt auch eine Glaskugel zum Leuchten. Jedoch nur zweimal im Jahr, zum astronomischen Frühlingsund Herbstanfang,​ wenn die Sonne sich genauso positioniertdass ihre Strahlen durch ein Bohrloch im Felsen auf eine dahinterliegende Glaskugel treffenWer dieses außergewöhnliche Ereignis erleben will, muss am 20März um Punkt 12 Uhr am Schwellhäusl seinAuch Paul Kestel wird anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen. 
 +Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung für die Führung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitigspätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Gutes Schuhwerk ist erforderlich.
  
-Ab 26Dezember ist dann wieder täglich bei freiem Eintritt von 9 bis 17 Uhr geöffnet+\\ 
 +=====Zum Hirsch- und Luchs-Freigelände im Nationalpark Šumava===== 
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 +{{ https://www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1552651803&​tok=018661&​media=hirsch-_und_luchs-freigelaende_im_np_sumava.jpg?​200|Hirsch- und Luchs-Freigelände im Nationalpark Šumava}}
  
-Die Außenanlagen der Nationalparkzentren Lusen und Falkensteinalso die Tier-Freigelände,​ die Steinzeithöhle sowie das Pflanzen- und Gesteinsfreigelände,​ sind auch im November und Dezember täglich zugänglich.+Václav Hřebek führt **am Samstag23März** durchs Besucherzentrum Kvilda
  
    
-=====Preisgekrönte Naturfotos in der Infostelle in Mauth ===== +Das Hirsch-Freigelände des Nationalparks Šumava wurde im August 2015 eröffnet. Mittlerweile kam auch ein Luchsgehege hinzu. Beide Anlagen können Interessierte am Samstag, 23. März, mit Václav Hřebek, Leiter des Besucherzentrums [[Kvilda]], erkunden. Pavel Bečka, ​der auch für den Nationalpark Bayerischer Wald arbeitet, steht bei der Exkursion als Übersetzer zur Verfügung.
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-{{ https://www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&​t=1539769201&​tok=2c69b9&​media=naturfotos_in_der_infostelle_in_mauth.jpg?​200|Julian Rad schaffte es mit seinem trinkenden Eichhörnchen auf Platz 10. (Foto: Julian Rad)}}+Den König der Wälder können Gäste in der Anlage dank 2,5 Kilometer langem Lehrpfad nebst Beobachtungstürmen ganz genau unter die Lupe nehmenDabei gibt’s einige Infos zur Lebensweise der RothirscheUnd auch die größte Katze Europas, der Luchs, wird thematisiert.
  
 +Treffpunkt für die kostenlose, etwa zweistündige Führung ist um 11 Uhr am Besucherzentrum in [[Kvilda]]. ​
  
-Bilder des NaturVision-Fotowettbewerbs **ab sofort bis zum 31. März 2019** in der Tourist- und Nationalpark-Infostelle in Mauth zu sehen.+Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung für die Führung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.
  
-Auch in diesem Jahr wurde von NaturVision ein internationaler Natur- und Tierfotowettbewerb unter dem Motto „Naturschätze Europas“ durchgeführt892 Fotografen aus 40 Ländern haben über 3500 Aufnahmen eingereichtDie preisgekrönten Fotos sowie weitere herausragende Aufnahmen sind ab sofort bis zum 31März 2019 in der Touristund Nationalpark-Infostelle in [[Mauth]] zu sehen.+\\ 
 +=====Die Jahreszeiten am Falkenstein erleben===== 
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 +{{ https://www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=92&​t=1552994284&​tok=2b0b91&​media=npv_bw_-_vm_30-19_falkenstein_zum_fruehlingsanfang.jpg?200|am Falkenstein}}
  
-Offiziell eröffnet wird die Ausstellung ​am Samstag, ​20. Oktober, um 19 Uhr. Die Ausstellung bespricht Ralph Thoms, Festivalleiter von NaturVision. Die musikalische Gestaltung des Abends übernimmt das Trio „Sal’in’Acoustic“.+Wanderung aus der Reihe „Nationalpark aus erster Hand“ ​am **Samstag, ​23März**
  
-Der Fotowettbewerb wird von NaturVision in Kooperation mit der Zeitschrift natur und dem Trinkwasserversorgungsunternehmen GELSENWASSER AG ausgelobtHaubentaucher,​ Bergmolch und Wasseramsel gehören zu den Stars der „Naturschätze Europas. Doch auch zahlreiche weniger wasserliebende Arten haben es unter die Siegerbilder des Fotowettbewerbs geschafft, der in diesem ​Jahr seinen 25-jährigen Geburtstag feiert. Nun zieren zwölf prämierte Aufnahmen den EuroNatur Kalender 2019 und werden im EuroNatur-Magazin,​ in der Zeitschrift „natur“ sowie auf den Internetseiten ​der Veranstalter veröffentlicht.+Den [[Falkenstein]] im Wandel ​der Jahreszeiten erleben können Interessierte am Samstag, 23März. Im Rahmen ​der Sonderführungsreihe ​Nationalpark aus erster Hand“ lädt die Nationalparkverwaltung viermal im Jahr zu dieser Wanderung ​auf den Großen Falkenstein ein. Zum Frühlingsanfang startet die Reihe mit der erfahrenen Waldführerin Gabi Kreuzer.
  
-Geöffnet ist die Infostelle in Mauth montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. +Von [[Zwieslerwaldhaus]] aus geht es durch die Mittelsteighütte ​und über den [[Ruckowitzschachten]] zum Gipfel des Großen Falkensteins und anschließend über den Adamsteig zurück nach Zwieslerwaldhaus
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 +Wie reagiert die Natur auf Veränderungen?​ Wie stellt sich das Ökosystem Wald mit seiner Tier- und Pflanzenwelt auf den Wandel ein? Diese und weitere Fragen werden auf dieser Wanderung beantwortet.
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 +Treffpunkt für die etwa sechsstündige,​ kostenlose Führung ist um 9.30 Uhr in [[Zwieslerwaldhaus]] am P1 Infopavillon. ​
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 +Der Treffpunkt ist auch mit dem Falkensteinbus erreichbar, ab Zwiesel um 8.50 Uhr, ab Lindberg um 9.05 Uhr und ab dem Nationalparkzentrum Falkenstein in Ludwigsthal um 9.13 Uhr.
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 +Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.
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-===== Baustelle am Wistlberg: Igelbus fährt nicht bis zum Grenzübergang Buchwald=====+=====Sperrungen im Waldspielgelände=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&​t=1533735519&​tok=96ec2d&​media=abenteuerfuehrungen_fuer_kinder.jpg?​200|Beim Kinderprogramm des Nationalparks im Waldspielgelände (Foto: Thomas Michler/​Nationalpark Bayerischer Wald­) }}
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1537347816&​tok=2c2879&​media=finsterau_vonnorden.jpg?​200|Finsterau}}+Sicherung der Spielbereiche erst nach Schneeabgang möglich
  
-Igelbus nur bis „Hotel Bärnriegel“Umleitung für Privat-Pkw eingerichtet+Der Schneebruch der vergangenen Wochen wirkt sich nun auch im [[https://​www.waidlerwiki.de/​doku.php?​id=waldspielgelaende_spiegelau|Waldspielgelände]] deutlich aus. Im beliebten Freizeitareal bei Spiegelau schauen zwar mittlerweile einige der Spielgeräte wieder aus dem Schnee hervordie angrenzenden Waldflächen konnten jedoch noch nicht gesichert werden. Deswegen müssen diese Bereiche aktuell noch gesperrt bleiben. Die markierten Wege durch das Waldspielgelände sind allerdings wie gewohnt nutzbar
  
-Der Finsterauer-Igelbus der RBO fährt ab sofort nicht mehr bis zum Grenzübergang Buchwald, Haltestelle „Teufelshäng“Aufgrund einer Baustelle ​in Finsterau musste die Straße hinauf zum Wistlberg gesperrt ​werden. Igelbus-Mitfahrendendie zum Parkplatz [[Wistlberg]] möchten, wird empfohlen, in [[Finsterau]] bei der Haltstelle „Hotel Bärnriegel“ auszusteigen.  +In vielen Flächen des Waldspielgeländes hängen noch abgebrochene Gipfel und Äste in den BaumkronenDiese Gefahren können ​in der Fläche erst dann entfernt ​werden, ​wenn der Schnee komplett geschmolzen ​ist, da erst dann die nötigen Maschinen eingesetzt werden ​können. ​Sobald es die Wetterbedingungen zulassen, werden Nationalparkmitarbeiter so schnell wie möglich mit den Sicherungsarbeiten beginnen. Bis dahin bittet die Nationalparkverwaltung um Verständnis für die Vorsichtsmaßnahme.
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-Für Privat-PKW ​ist eine Umleitung über eine Forststraße bis zum Parkplatz am Wistlberg eingerichtet. Wanderer und Radfahrer ​können ​von dort aus ihre Touren startenDie Regelung gilt voraussichtlich zwei Wochen.+
  
  
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-=====Weg durchs Hirschgehege Scheuereck wird geschlossen=====+=====Am Plöckenstein und Dreisesselberg verstoßen Skialpinisten in vielen Fällen gegen das Gesetz=====
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=89&t=1536917342&tok=9948ab&media=kahlwildrudel_mit_hirsch.jpg?200|Kahlwildrudel mit Hirsch}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&t=1550231887&tok=2dcf6c&media=040101dreisesselbaeume.jpg?200|Winter am Dreisesselberg}}
  
-Sperrung **ab Samstag, 15September bis zum 1. Mai 2019** ​Aussichtsplattformen ​sind geöffnet+Die hervorragenden Schneeverhältnisse dieses Winters versprechen allen Wintersportlern ein tolles ErlebnisIm Böhmerwald nutzen Skilangläufer,​ Skifahrer und Dank des zugefrorenen Lipno-Stausees - sogar Eislaufbegeisterte die hervorragenden Bedingungen. Jede Woche machen sich auch hunderte Skialpinisten auf den Weg ins Grenzgebiet des Böhmerwaldes,​ beliebte Ziele sind der [[Plöckenstein]],​ der [[Dreisesselberg]] und der [[Plöckensteinsee]]. ​
  
-Der Weg durch das Hirschgehege [[Scheuereck]] des Nationalparks Bayerischer Wald wird ab Samstag15. Septembergeschlossen. Der Grund ist die Hirschbrunft ​und der anschließende WinterbetriebGeöffnet wird der Weg wieder ab dem 2Mai 2019+Viele halten sich jedoch nicht an das Gesetzauf den markierten Wegen zu bleiben, und betreten unerlaubterweise die RuhegebieteWer sich so verhält, ​dem droht nicht nur eine GeldstrafeDas Fahren in diesem Gebiet ist auch gefährlich und birgt ein hohes Verletzungsrisiko
  
-Besucher können das Rotwild ​in dem Gehege dennoch beobachten. Die Aussichtsplattformen oben an der Straße ​und unten bei der Futterhütte ​sind geöffnet.+„Unsere Nationalparkranger sind in diesem Gebiet jeden Tag bis in die Abendstunden im Einsatz“, sagt der Pressesprecher des Nationalparks Šumava, Jan Dvořák. „Fast täglich treffen sie Skialpinisten aus Tschechien, Bayern ​und auch aus Österreich an, die Orte betreten, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ​sind.
  
 +Der Grund für die Beschränkung sind die sogenannten Ruhegebiete,​ die zum Schutz störungsanfälliger Ökosysteme und Arten, wie Auerhuhn oder Luchs, eingerichtet worden sind. Diese Tiere sind sehr störanfällig,​ vor allem im Winter, wenn sie nicht genügend Nahrung haben. Daher versuchen sie viel Energie zu sparen, jede Störung kann zu ihrem Tod führen.
  
-  +„Einige der Skialpinisten betreten diese Orte unwissentlich“,​ erklärt Luděk Švejda, Leiter der Nationalparkwacht im Gebiet Plöckensteinsee. „Wenn wir sie darauf hinweisen, zeigen sie Verständnis und kehren auf den markierten Pfad zurück. Das ist die beste Lösung, bei der wir nicht einmal Geldstrafen vergeben müssen.“ Allerdings gebe es auch Sportler, die uneinsichtig sind. „Immer öfter begegnen wir Skifahrern, denen unsere Hinweise egal sind und die es nicht scheuen, uns zu beschimpfen oder gar körperlich anzugreifen.“ Erst Anfang Februar kam es zu einem solchen Vorfall mit österreichischen Skialpinisten,​ die die Nationalparkranger angegriffen haben. In so einem Fall ist eine erhebliche Geldstrafe unumgänglich.
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-=====Radwege am Falkenstein gesperrt=====+Und diese kann durchaus im vierstelligen Bereich liegen. „Wir Ranger können vor Ort eine Geldstrafe von bis zu 400 Euro verordnen“,​ so Švejda. „Wird der Verstoß an die Naturschutzbehörde weitergeleitet,​ ist ein Bußgeld in Höhe von bis zu 4000 Euro möglich.“  
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 +Neben der Gefahr, eine Geldstrafe zu erhalten, weist Švejda auf einen weiteren Punkt hin. „Das fahren in diesen Ruhegebieten kann lebensbedrohlich sein.  Gerade im Bereich des Berges Plöckenstein bilden sich gefährliche Überhänge über den Felshängen oberhalb des Plöckensteinsees,​ die abreißen können. Deshalb gefährdet jeder, der einen markierten Weg verlässt, seine Gesundheit und sogar sein Leben.“  
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 +=====Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor =====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1517906328&​tok=c7f6cb&​media=wanderfalken_bereiten_sich_auf_nachwuchs_vor.jpg?​200|Damit die Wanderfalken unterhalb des Großen Falkensteins ungestört ihre Jungen aufziehen können, wir der Weg durchs Höllbachgespreng vorläufig gesperrt. (Foto: Rainer Simonis/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}-
  
-{{  https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=90&​h=120&​t=1530080925&​tok=f3dfad&​media=radwege_am_falkenstein_gesperrt_.jpg?​200|Um auf die gesperrten Wege aufmerksam zu machen, wurden an den Radwegen rund um den Falkenstein Schilder aufgestellt. (Foto: Reinhold Gaisbauer/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}+Weg durch das Höllbachgespreng vorerst gesperrt – Umleitung über den Sulzschachten ausgeschildert
  
-**Grund ist der Schwerlastverkehr aufgrund des Neubaus des Schutzhauses **+Damit sich die im [[Höllbachgespreng]] lebenden Wanderfalken ungefährdet auf ihren Nachwuchs vorbereiten können, haben die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und das Landratsamt Regen gemeinsam beschlossen,​ den dort vorbeiführenden Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig ab 15. Februar zu sperren. Eine Umleitung zum Großen Falkenstein ist ausgeschildert.
  
 +„Nur so können wir gewährleisten,​ dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört werden“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. Schließlich richten die Tiere ihr Nest meist direkt auf den Felsen entlang des Weges ein. Sollten die Experten schließlich einen Bruterfolg beobachten, könnte die Sperrung bis maximal Ende Juni verlängert werden.
  
-Aufgrund der Arbeiten zum Neubau des Falkensteinschutzhauses werden ​bis auf Weiteres unter der Woche die Radwege rund um den [[Falkenstein]] gesperrt. Derzeit ist in diesem Bereich Schwerlastverkehr unterwegs, um Unfälle mit Baumaschinen und Lastwagen zu vermeiden, werden die Radfahrer daher zu ihrer eigenen Sicherheit gebeten, die Sperrung zu beachtenAuch an den Wochenenden wird um erhöhte Vorsicht gebeten, da die Radwege durch den Baustellenverkehr beeinträchtigt sein könnenDie Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und der Bayerische Wald-Verein bitten um Verständnis für die Sperrung.+Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglichVon den Wasserfällen aus führt ​die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum GipfelSo bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.
  
 +Um die Wanderfalken und andere Tierarten nicht bei Paarung und Nachwuchsaufzucht aufzuschrecken,​ bittet die Nationalparkverwaltung außerdem, in den Kerngebieten des Nationalparks weiterhin das Wegegebot einzuhalten und die markierten Wege und Loipen bis Mitte Juli nicht zu verlassen. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher“,​ sagt Naturschutzbeauftragter Linner. Schließlich dienen die saisonal begrenzten Wegeeinschränkungen insbesondere dem Schutz bedrohter und gefährdeter Tierarten, etwa dem Auerhuhn.
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-\\+=====Vom Leiterwagen bis zur Modelleisenbahn=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1550230350&​tok=f40d46&​media=vom_leiterwagen_bis_zur_modelleisenbahn.jpg?​200|Womit spielen und spielten Kinder der Grenzregion?​ Diese Frage haben Raphaela Holzer (vorne von links) und Tanja Reindl mit ihrer Ausstellung beantwortet. Glückwünsche erhielten sie von Dr. Martin Ortmeier (v.l.), Leiter des Freilichtmuseums Finsterau, Christian Binder, Leiter des Waldgeschichtlichen Museums, und Bürgermeister Ernst Kandlbinder. (Foto: Annette Nigl/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}
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 +Ausstellungen **im März und April** im [[ Waldgeschichtliches Museum|Waldgeschichtlichen Museum]] und [[Freilichtmuseum Finsterau]] zeigen Spielsachen der bayerisch-tschechischen Grenzregion
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 +Womit spielen Kinder? Wo spielen Kinder? Wie ist dies heute? Und wie war es früher? Diese Fragen haben sich Raphaela Holzer und Tanja Reindl, die Museums-Volontärinnen im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald und im Freilichtmuseum Finsterau, gestellt. Auf welche Arten von Spielzeug sie bei ihrer Recherche in der bayerischen und tschechischen Grenzregion gestoßen sind, haben sie nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Und zwar in einer Partnerausstellung,​ die bis zum 12. Mai im Waldgeschichtlichen Museum und im Freilichtmuseum zu sehen ist.
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 +„Was zum Spielen!?​“ lautet der Titel der Ausstellung. Warum ein Ausrufezeichen und ein Fragezeichen?​ „Unsere Ausstellung lädt zum einen zum Spielen ein“, erklärte Tanja Reindl bei der Vernissage im Freilichtmuseum und richtete ihren Blick auf den Spielteppich in der Mitte des Raums. „Zum anderen fragt die Ausstellung nach den Gegenständen,​ mit denen man spielt oder gespielt hat“, ergänzte Raphaela Holzer und bat die über 60 Gäste, sich an ihre Kindheit zu erinnern: „Welche Gegenstände kommen Ihnen in den Sinn?“ Hochwertige und teure Spielzeuge, wie Stofftiere oder eine Spielzeugeisenbahn?​ Oder sind es einfache Dinge, wie Zapfen oder Murmeln?
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 +Jeder Besucher wird unter den Exponaten, die bei der Partnerausstellung zu sehen sind, ihm bekannte Spielsachen finden. Zu sehen sind nicht nur Spielsachen,​ die Mitte des 20. Jahrhunderts in mühevoller Handarbeit aus Holz hergestellt wurden, sondern auch industriell gefertigtes Spielzeug. Die gezeigten Objekte stammen aus dem Bestand des Freilichtmuseums als auch von institutionellen und privaten Leihgebern diesseits und jenseits der Grenze.
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 +Mauths Bürgermeister Ernst Kandlbinder beglückwünschte Raphaela Holzer und Tanja Reindl zu der gelungenen Ausstellung und bedankte sich bei Christian Binder, dem Leiter des Waldgeschichtlichen Museums, und Dr. Martin Ortmeier, dem Leiter des Freilichtmuseums Finsterau, für die sehr gute Zusammenarbeit im Kreis der Nationalparkgemeinden. Allen Gästen riet Kandlbinder,​ auch das Waldgeschichtliche Museum und damit den zweiten Teil der Ausstellung zu besuchen. „Nur so können Sie alles, was die beiden jungen Museumspädagoginnen auf die Beine gestellt haben, sehen.“
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 +Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von dem Musiker-Duo „Mone und Flo“. ​
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 +Die Ausstellung im]] Freilichtmuseum Finsterau ist im März und April täglich von 11 bis 16 Uhr zu sehen und im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 9 bis 17 Uhr. Die **Finissage findet am Donnerstag, 23. Mai**, um 18 Uhr im Waldgeschichtlichen Museum statt.
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-=====Hoamad ​in 52 Schwarzweißbildern=====+=====Preisgekrönte Naturfotos ​in der Infostelle in Mauth =====
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=59&t=1525517949&tok=e743c6&media=hoamad_in_52_schwarzweissfotos.jpg?200|Freuten sich über regen Zuspruch bei der Vernissage zur neuen Ausstellung im Waldgeschichtlichen Museum: Künstler Martin Waldbauer (von links), Laudator Martin Ortmeier und Museumsleiter Christian Binder (Foto: ​Gregor Wolf/​Nationalpark Bayerischer Wald) }}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&t=1539769201&tok=2c69b9&media=naturfotos_in_der_infostelle_in_mauth.jpg?200|Julian Rad schaffte es mit seinem trinkenden Eichhörnchen auf Platz 10. (Foto: ​Julian Rad)}}
  
-Ausstellung von Fotograf Martin Waldbauer **bis 7. November** im [[Waldgeschichtliches Museum|Waldgeschichtlichen Museum]]. 
  
 +Bilder des NaturVision-Fotowettbewerbs **bis zum 31. März 2019** in der Tourist- und Nationalpark-Infostelle in Mauth zu sehen.
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 +Auch in diesem Jahr wurde von NaturVision ein internationaler Natur- und Tierfotowettbewerb unter dem Motto „Naturschätze Europas“ durchgeführt. 892 Fotografen aus 40 Ländern haben über 3500 Aufnahmen eingereicht. Die preisgekrönten Fotos sowie weitere herausragende Aufnahmen sind ab sofort bis zum 31. März 2019 in der Tourist- und Nationalpark-Infostelle in [[Mauth]] zu sehen.
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 +Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 20. Oktober, um 19 Uhr. Die Ausstellung bespricht Ralph Thoms, Festivalleiter von NaturVision. Die musikalische Gestaltung des Abends übernimmt das Trio „Sal’in’Acoustic“.
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 +Der Fotowettbewerb wird von NaturVision in Kooperation mit der Zeitschrift natur und dem Trinkwasserversorgungsunternehmen GELSENWASSER AG ausgelobt. Haubentaucher,​ Bergmolch und Wasseramsel gehören zu den Stars der „Naturschätze Europas“. Doch auch zahlreiche weniger wasserliebende Arten haben es unter die Siegerbilder des Fotowettbewerbs geschafft, der in diesem Jahr seinen 25-jährigen Geburtstag feiert. Nun zieren zwölf prämierte Aufnahmen den EuroNatur Kalender 2019 und werden im EuroNatur-Magazin,​ in der Zeitschrift „natur“ sowie auf den Internetseiten der Veranstalter veröffentlicht.
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 +Geöffnet ist die Infostelle in Mauth montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
    
-„Wir setzen unsere Tradition außerordentlicher Lichtbildausstellungen fort“, so Museumsleiter Christian Binder am Donnerstagabend bei der Vernissage zur Fotoschau von Martin Waldbauer unter dem Titel Hoamad/​Heimat. ​ Bis November werden in der Nationalpark-Einrichtung 52 besondere Schwarzweißmomente präsentiert.+\\ 
  
-Der Künstler zeigt uns die ganze Zeitspanne der Existenz“,​ sagte Martin Ortmeier, Leiter ​des Freilichtmuseums Finsterauin seiner LaudatioViele Charakterköpfe ​ werden „voller Würde“ dargestellt. „Man sieht KälteDunkelheit, Einsamkeit – aber auch selbstbewusste Menschen, die in ihrer Arbeit aufgehen.“ Der Künstler ​ist darauf bedacht, ​die unverfälschte Wirklichkeit ​in Szene zu setzen – ganz handwerklich mit analoger Fotografie. Die Negative entwickelt Waldbauer selbst in der Dunkelkammer. Die so entstehenden Handabzüge auf Barytpapier ​sind wahre Unikate.+=====Weg durchs Hirschgehege Scheuereck geschlossen===== 
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=89&​t=1536917342&​tok=9948ab&​media=kahlwildrudel_mit_hirsch.jpg?​200|Kahlwildrudel mit Hirsch}} 
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 +Sperrung **bis zum 1. Mai 2019** - Aussichtsplattformen sind geöffnet 
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 +Der Weg durch das Hirschgehege [[Scheuereck]] ​des Nationalparks Bayerischer Wald wird ab Samstag15Septembergeschlossen. Der Grund ist die Hirschbrunft und der anschließende Winterbetrieb. Geöffnet wird der Weg wieder ab dem 2. Mai 2019.  
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 +Besucher können das Rotwild ​in dem Gehege dennoch beobachten. Die Aussichtsplattformen oben an der Straße und unten bei der Futterhütte ​sind geöffnet.
  
-„Ich wollte mit der Ausstellung erreichen, dass man sich unter dem Begriff Heimat etwas vorstellen kann“, erklärte Waldbauer. Dafür hat er alltägliche Situationen abgelichtet,​ nicht nur Menschen sondern auch Landschaften und Dinge, „die man beim ersten Mal hinschauen nicht gleich wahrnimmt.“ 
  
-Interessierte können die Ausstellung bis 7. November bei freiem Eintritt besuchen. Geöffnet ist das Museum dafür dienstags bis sonntags je von 9 bis 17 Uhr. An Montagen ist geschlossen,​ Feiertage ausgenommen. 
    
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nationalpark_aktuell.1541757418.txt · Zuletzt geändert: 2018/11/09 09:56 von gfreund

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