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Nationalpark aktuell

Geführte Wanderungen, Radtouren und sonstiges Aktuelles rund um den Nationalpark Bayerischer Wald


Vogelwelt im Frühlingswald


Vogelwelt im Frühlingswald (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

Am Samstag, 13. April Vogelkundliche Wanderung mit Nationalpark-Ranger Robert Stockinger

In der Morgendämmerung beginnt im Wald täglich aufs Neue ein einmaliges Konzert: Die Vogelwelt erwacht und gleicht einem Orchester, das schließlich den ganzen Wald erfüllt. Nationalpark-Ranger Robert Stockinger lädt am Samstag, 13. April, alle Interessierten dazu ein, ihn auf einer Morgenwanderung zu begleiten, um die Stimmen der verschiedenen Sänger unterscheiden zu lernen und bei ihrem morgendlichen Gesang zu beobachten.

Treffpunkt für die kostenlose, etwa dreistündige Führung ist um 7 Uhr an der Kapelle in Waldhäuser.

Bitte ein Fernglas mitbringen! Bei starkem Wind und starkem Regen fällt die Führung aus.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

Dieselbe Führung wird am Samstag, 20. April, nochmals angeboten. Von 16. Mai bis 27. Juni besteht die Möglichkeit im Rahmen des Sommerprogramms des Nationalparks Bayerischer Wald wöchentlich jeden Donnerstag an der Führung teilzunehmen.


„Meine Zeit steht in Deinen Händen“


„Meine Zeit steht in Deinen Händen“ (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

Leichte meditative Wanderung am Mittwoch, 17. April, durch den Großen Filz

„Meine Zeit steht in Deinen Händen“ lautet das Motto der nächsten Wanderung aus der Führungsreihe Nationalpark und Schöpfung“. Diakonin Gabriela Neumann-Beiler von der Spiegelauer Martin-Luther-Kirche und Ranger Günter Sellmayer begleiten am Mittwoch, 17. April, alle Interessierten auf einer leichten, meditativen Wanderung durch den Großen Filz.

Treffpunkt für die rund zweistündige, kostenlose Führung ist um 17 Uhr am Parkplatz Diensthüttenstraße, an der Basisstraße zwischen Spiegelau und Neuschönau. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nat

Nationalpark und Schöpfung in der Passions- und Osterzeit


„Meine Zeit steht in Deinen Händen“ (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

Besinnliche Wanderungen am 17.und 24. April mit Religionspädagogin Susanne Keilhauer

Rund um Ostern ist oftmals Zeit, sich zurückzulehnen und nachzudenken. Passend dazu bietet der Nationalpark an den Mittwochen in der Kar- und Osterwoche zwei besinnliche Führungen mit meditativen Elementen an.

Am 17. April begleitet Religionspädagogin Susanne Keilhauer alle Interessierten auf einem Passionsweg von der Weißen Brücke nach Scheuereck. Die Wanderung befasst sich mit dem Thema „Wege zum Kreuz“ und wird mit Texten und Gedanken zur Passion untermalt.

Treffpunkt für die etwa zweieinhalbstündige Führung ist um 15 Uhr am Parkplatz Weisse Brücke an der Straße zwischen Lindbergmühle und Spiegelhütte.

Am 24. April sind alle Interessierten unter dem Thema „Der Stein ist weg“ zu einer Osterwanderung von der Weißen Brücke nach Scheuereck eingeladen. Die Wanderung wird mit Texten und Gedanken zu Ostern untermalt. Start für die rund zweieinhalbstündige Tour ist um 15 Uhr am Parkplatz Weisse Brücke.

Beide Führungen sind kostenlos. Um Anmeldung bei Susanne Keilhauer wird gebeten:0152 21032292.


Ferienprogramm: Spannendes Osterfest für Entdecker und Abenteurer


Allerlei Entdeckungen stehen bei den Erlebnisnachmittagen im Nationalpark auf dem Programm. (Foto: Annette Nigl/Nationalpark Bayerischer Wald)

Nationalpark bietet für Kinder an Ostern abwechslungsreiches Ferienprogramm

Wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, die ersten Blumen sprießen und die Vögel den Wald in einen Konzertsaal verwandeln, beginnt im Nationalpark Bayerischer Wald eine besonders spannende Jahreszeit. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um die Geheimnisse der Nationalparkwälder zu erkunden! Und genau deswegen lädt der Nationalpark alle Schüler wieder zu den abwechslungsreichen Aktivitäten des Ferienprogramms ein. Rund um das Hans-Eisenmann-Haus, das Haus zur Wildnis und im Waldspielgelände gibt es über Ostern viel Spannendes zu entdecken.

Auf in die Wildnis – fertig – los! Das ist das Motto für alle kleinen Abenteurer bei den Erlebnisnachmittagen an der frischen Luft. Waldspürnasen und Waldentdecker begeben sich gemeinsam mit ihren Nationalparkführern auf die Suche nach den geheimen Schätzen des Nationalparkwaldes. Bei lustigen Spielen und Aktionen gibt es einiges über die Natur und die Tiere im Nationalpark zu lernen. Danach folgt vielleicht noch ein Besuch bei den kleinen und großen Tieren in den Tier-Freigeländen. Es riecht nach Abenteuer im Nationalpark!

Im Nationalparkzentrum Lusen findet der etwa zweieinhalbstündige Ausflug für Kinder von fünf bis zehn Jahren jeweils dienstags, 16. und 23. April, statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Infotheke im Hans-Eisenmann-Haus. Im Nationalparkzentrum Falkenstein, rund um das Haus zur Wildnis, steht selbiges an den Donnerstagen, 18. und 25. April, auf dem Programm. Treffpunkt ist dort um 14 Uhr am Eisenbahntunnel beim Parkplatz. Jeweils mittwochs, 17. und 24. April, kommen junge Naturfans im Waldspielgelände auf ihre Kosten. Los geht’s um 14 Uhr am Haupteingang.

Für Bastelbegeisterte und kreative Köpfe öffnet von Montag, 15. April, bis Freitag, 19. April, und von Montag, 22. April, bis Mittwoch, 24. April, jeweils von 10 bis 16 Uhr die Naturwerkstatt im Hans-Eisenmann-Haus ihre Tore. Passend zum Frühling und zum Osterfest wird mit Naturmaterialien Kreatives und Spannendes gebastelt. Im Haus zur Wildnis findet die Naturwerkstatt jeweils freitags, 19. und 26. April, ebenfalls von 10 bis 16 Uhr statt.

Wer sich einfach mal zurücklehnen will, der besucht in den Ferien einfach die Nationalpark-Kinosäle. Los geht es im Hans-Eisenmann-Haus am 13. und 14. April mit „Knut und seine Freunde“. Am 20. April läuft „Ferien auf Saltkrokan: Der verwunschene Prinz“, am 21. und 22. April „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab – Ostergeschichten“. Die Filmreihe endet mit „Der Fuchs und das Mädchen“ am 27. und 28. April. Im Haus zur Wildnis bildet „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab – Ostergeschichten“ am 13. und 14. April den Auftakt. Weiter geht es mit „Knut und seine Freunde“ am 20. und 21. April. Mit „Der Fuchs und das Mädchen“ geht es am 22. April weiter. Zuletzt gibt‘s „Die wilde Farm“ am 27. und 28. April. Alle Filmvorführungen beginnen jeweils um 14 Uhr.

Bei den Erlebnisnachmittagen im Freien sollten die Kinder unbedingt wetterfeste Kleidung inklusive passendem Schuhwerk dabeihaben, sowie bei Bedarf eine Brotzeit und etwas zu trinken. Zudem wird um Anmeldung beim Nationalparkführungsservice unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 0776650 gebeten. Für die Naturwerkstatt und die Filmvorführungen ist keine Anmeldung erforderlich. Die Kosten für alle Veranstaltungen trägt die Nationalparkverwaltung.


Ferienprogramm Haus zur Wildnis


Haus zur Wildnis

Für die Kleinen gibt es in den Osterferien im Haus zur Wildnis wieder ein tolles Programm:

Ferienprogramm Haus zur Wildnis


Waldspielgelände ist wieder geöffnet


Beim Kinderprogramm des Nationalparks im Waldspielgelände Ab sofort können Kinder das Waldspielgelände in Spiegelau wieder entdecken. Die Verkehrssicherung durch die Forstmitarbeiter der Nationalparkverwaltung ist abgeschlossen. (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

Sicherung des Geländes ist abgeschlossen – Nun steht Kontrolle der Wanderwege an

Das Waldspielgelände in Spiegelau ist ab sofort wieder geöffnet. Nach dem starken Schneebruch des vergangenen Winters haben die Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald das Gelände in den vergangenen Tagen gesichert und die Gefahr umstürzender Bäume oder herabfallender Äste gebannt.

Nach dem Waldspielgelände in Spiegelau werden nun auch die restlichen Wanderwege kontrolliert und Bäume, die über die Wege gefallen sind, abtransportiert.


Am Plöckenstein und Dreisesselberg verstoßen Skialpinisten in vielen Fällen gegen das Gesetz


Winter am Dreisesselberg

Die hervorragenden Schneeverhältnisse dieses Winters versprechen allen Wintersportlern ein tolles Erlebnis. Im Böhmerwald nutzen Skilangläufer, Skifahrer und - Dank des zugefrorenen Lipno-Stausees - sogar Eislaufbegeisterte die hervorragenden Bedingungen. Jede Woche machen sich auch hunderte Skialpinisten auf den Weg ins Grenzgebiet des Böhmerwaldes, beliebte Ziele sind der Plöckenstein, der Dreisesselberg und der Plöckensteinsee.

Viele halten sich jedoch nicht an das Gesetz, auf den markierten Wegen zu bleiben, und betreten unerlaubterweise die Ruhegebiete. Wer sich so verhält, dem droht nicht nur eine Geldstrafe. Das Fahren in diesem Gebiet ist auch gefährlich und birgt ein hohes Verletzungsrisiko.

„Unsere Nationalparkranger sind in diesem Gebiet jeden Tag bis in die Abendstunden im Einsatz“, sagt der Pressesprecher des Nationalparks Šumava, Jan Dvořák. „Fast täglich treffen sie Skialpinisten aus Tschechien, Bayern und auch aus Österreich an, die Orte betreten, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.“

Der Grund für die Beschränkung sind die sogenannten Ruhegebiete, die zum Schutz störungsanfälliger Ökosysteme und Arten, wie Auerhuhn oder Luchs, eingerichtet worden sind. Diese Tiere sind sehr störanfällig, vor allem im Winter, wenn sie nicht genügend Nahrung haben. Daher versuchen sie viel Energie zu sparen, jede Störung kann zu ihrem Tod führen.

„Einige der Skialpinisten betreten diese Orte unwissentlich“, erklärt Luděk Švejda, Leiter der Nationalparkwacht im Gebiet Plöckensteinsee. „Wenn wir sie darauf hinweisen, zeigen sie Verständnis und kehren auf den markierten Pfad zurück. Das ist die beste Lösung, bei der wir nicht einmal Geldstrafen vergeben müssen.“ Allerdings gebe es auch Sportler, die uneinsichtig sind. „Immer öfter begegnen wir Skifahrern, denen unsere Hinweise egal sind und die es nicht scheuen, uns zu beschimpfen oder gar körperlich anzugreifen.“ Erst Anfang Februar kam es zu einem solchen Vorfall mit österreichischen Skialpinisten, die die Nationalparkranger angegriffen haben. In so einem Fall ist eine erhebliche Geldstrafe unumgänglich.

Und diese kann durchaus im vierstelligen Bereich liegen. „Wir Ranger können vor Ort eine Geldstrafe von bis zu 400 Euro verordnen“, so Švejda. „Wird der Verstoß an die Naturschutzbehörde weitergeleitet, ist ein Bußgeld in Höhe von bis zu 4000 Euro möglich.“

Neben der Gefahr, eine Geldstrafe zu erhalten, weist Švejda auf einen weiteren Punkt hin. „Das fahren in diesen Ruhegebieten kann lebensbedrohlich sein. Gerade im Bereich des Berges Plöckenstein bilden sich gefährliche Überhänge über den Felshängen oberhalb des Plöckensteinsees, die abreißen können. Deshalb gefährdet jeder, der einen markierten Weg verlässt, seine Gesundheit und sogar sein Leben.“


Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor


Damit die Wanderfalken unterhalb des Großen Falkensteins ungestört ihre Jungen aufziehen können, wir der Weg durchs Höllbachgespreng vorläufig gesperrt. (Foto: Rainer Simonis/Nationalpark Bayerischer Wald)-

Weg durch das Höllbachgespreng vorerst gesperrt – Umleitung über den Sulzschachten ausgeschildert

Damit sich die im Höllbachgespreng lebenden Wanderfalken ungefährdet auf ihren Nachwuchs vorbereiten können, haben die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und das Landratsamt Regen gemeinsam beschlossen, den dort vorbeiführenden Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig ab 15. Februar zu sperren. Eine Umleitung zum Großen Falkenstein ist ausgeschildert.

„Nur so können wir gewährleisten, dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört werden“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. Schließlich richten die Tiere ihr Nest meist direkt auf den Felsen entlang des Weges ein. Sollten die Experten schließlich einen Bruterfolg beobachten, könnte die Sperrung bis maximal Ende Juni verlängert werden.

Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.

Um die Wanderfalken und andere Tierarten nicht bei Paarung und Nachwuchsaufzucht aufzuschrecken, bittet die Nationalparkverwaltung außerdem, in den Kerngebieten des Nationalparks weiterhin das Wegegebot einzuhalten und die markierten Wege und Loipen bis Mitte Juli nicht zu verlassen. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher“, sagt Naturschutzbeauftragter Linner. Schließlich dienen die saisonal begrenzten Wegeeinschränkungen insbesondere dem Schutz bedrohter und gefährdeter Tierarten, etwa dem Auerhuhn.


Vom Leiterwagen bis zur Modelleisenbahn


Womit spielen und spielten Kinder der Grenzregion? Diese Frage haben Raphaela Holzer (vorne von links) und Tanja Reindl mit ihrer Ausstellung beantwortet. Glückwünsche erhielten sie von Dr. Martin Ortmeier (v.l.), Leiter des Freilichtmuseums Finsterau, Christian Binder, Leiter des Waldgeschichtlichen Museums, und Bürgermeister Ernst Kandlbinder. (Foto: Annette Nigl/Nationalpark Bayerischer Wald)

Ausstellungen im März und April im Waldgeschichtlichen Museum und Freilichtmuseum Finsterau zeigen Spielsachen der bayerisch-tschechischen Grenzregion

Womit spielen Kinder? Wo spielen Kinder? Wie ist dies heute? Und wie war es früher? Diese Fragen haben sich Raphaela Holzer und Tanja Reindl, die Museums-Volontärinnen im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald und im Freilichtmuseum Finsterau, gestellt. Auf welche Arten von Spielzeug sie bei ihrer Recherche in der bayerischen und tschechischen Grenzregion gestoßen sind, haben sie nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Und zwar in einer Partnerausstellung, die bis zum 12. Mai im Waldgeschichtlichen Museum und im Freilichtmuseum zu sehen ist.

„Was zum Spielen!?“ lautet der Titel der Ausstellung. Warum ein Ausrufezeichen und ein Fragezeichen? „Unsere Ausstellung lädt zum einen zum Spielen ein“, erklärte Tanja Reindl bei der Vernissage im Freilichtmuseum und richtete ihren Blick auf den Spielteppich in der Mitte des Raums. „Zum anderen fragt die Ausstellung nach den Gegenständen, mit denen man spielt oder gespielt hat“, ergänzte Raphaela Holzer und bat die über 60 Gäste, sich an ihre Kindheit zu erinnern: „Welche Gegenstände kommen Ihnen in den Sinn?“ Hochwertige und teure Spielzeuge, wie Stofftiere oder eine Spielzeugeisenbahn? Oder sind es einfache Dinge, wie Zapfen oder Murmeln?

Jeder Besucher wird unter den Exponaten, die bei der Partnerausstellung zu sehen sind, ihm bekannte Spielsachen finden. Zu sehen sind nicht nur Spielsachen, die Mitte des 20. Jahrhunderts in mühevoller Handarbeit aus Holz hergestellt wurden, sondern auch industriell gefertigtes Spielzeug. Die gezeigten Objekte stammen aus dem Bestand des Freilichtmuseums als auch von institutionellen und privaten Leihgebern diesseits und jenseits der Grenze.

Mauths Bürgermeister Ernst Kandlbinder beglückwünschte Raphaela Holzer und Tanja Reindl zu der gelungenen Ausstellung und bedankte sich bei Christian Binder, dem Leiter des Waldgeschichtlichen Museums, und Dr. Martin Ortmeier, dem Leiter des Freilichtmuseums Finsterau, für die sehr gute Zusammenarbeit im Kreis der Nationalparkgemeinden. Allen Gästen riet Kandlbinder, auch das Waldgeschichtliche Museum und damit den zweiten Teil der Ausstellung zu besuchen. „Nur so können Sie alles, was die beiden jungen Museumspädagoginnen auf die Beine gestellt haben, sehen.“

Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von dem Musiker-Duo „Mone und Flo“. Die Ausstellung im Freilichtmuseum Finsterau ist im März und April täglich von 11 bis 16 Uhr zu sehen und im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 9 bis 17 Uhr. Die Finissage findet am Donnerstag, 23. Mai, um 18 Uhr im Waldgeschichtlichen Museum statt.


Preisgekrönte Naturfotos in der Infostelle in Mauth


Julian Rad schaffte es mit seinem trinkenden Eichhörnchen auf Platz 10. (Foto: Julian Rad)

Bilder des NaturVision-Fotowettbewerbs bis zum 31. März 2019 in der Tourist- und Nationalpark-Infostelle in Mauth zu sehen.

Auch in diesem Jahr wurde von NaturVision ein internationaler Natur- und Tierfotowettbewerb unter dem Motto „Naturschätze Europas“ durchgeführt. 892 Fotografen aus 40 Ländern haben über 3500 Aufnahmen eingereicht. Die preisgekrönten Fotos sowie weitere herausragende Aufnahmen sind ab sofort bis zum 31. März 2019 in der Tourist- und Nationalpark-Infostelle in Mauth zu sehen.

Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 20. Oktober, um 19 Uhr. Die Ausstellung bespricht Ralph Thoms, Festivalleiter von NaturVision. Die musikalische Gestaltung des Abends übernimmt das Trio „Sal’in’Acoustic“.

Der Fotowettbewerb wird von NaturVision in Kooperation mit der Zeitschrift natur und dem Trinkwasserversorgungsunternehmen GELSENWASSER AG ausgelobt. Haubentaucher, Bergmolch und Wasseramsel gehören zu den Stars der „Naturschätze Europas“. Doch auch zahlreiche weniger wasserliebende Arten haben es unter die Siegerbilder des Fotowettbewerbs geschafft, der in diesem Jahr seinen 25-jährigen Geburtstag feiert. Nun zieren zwölf prämierte Aufnahmen den EuroNatur Kalender 2019 und werden im EuroNatur-Magazin, in der Zeitschrift „natur“ sowie auf den Internetseiten der Veranstalter veröffentlicht.

Geöffnet ist die Infostelle in Mauth montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Weg durchs Hirschgehege Scheuereck geschlossen


Kahlwildrudel mit Hirsch

Sperrung bis zum 1. Mai 2019 - Aussichtsplattformen sind geöffnet

Der Weg durch das Hirschgehege Scheuereck des Nationalparks Bayerischer Wald wird ab Samstag, 15. September, geschlossen. Der Grund ist die Hirschbrunft und der anschließende Winterbetrieb. Geöffnet wird der Weg wieder ab dem 2. Mai 2019.

Besucher können das Rotwild in dem Gehege dennoch beobachten. Die Aussichtsplattformen oben an der Straße und unten bei der Futterhütte sind geöffnet.



Auf Rädern durch den Nationalpark


Freuen sich über die neuen Hilfsmittel für Nationalpark-Besucher mit Handicap: Nationalparkleiter Franz Leibl (von links), Christian Kremer von der Erlebnis Akademie und Umweltbildungsreferent Lukas Laux vor einem Elektro- und einem Wanderrollstuhl. (Foto: Elke Ohland/Nationalpark Bayerischer Wald) 
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Besucher mit Handicap können sich ab sofort Elektro-, Wander- und Klapprollstuhl ausleihen

Es ist wieder ein Schritt mehr dafür getan, die wilde Natur des ersten deutschen Nationalparks für Besucher mit Handicap erlebbar zu machen. Denn ab sofort stehen im Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau ein Elektro-, ein Wander- und ein Klapprollstuhl sowie ein Bollerwagen zum kostenlosen Ausleihen zur Verfügung. Das ist eine weiter Maßnahme im Rahmen der Initiative Nationalpark für alle.

„Die Hilfsmittel sind hier gut aufgehoben“, sagte Nationalparkleiter Franz Leibl. „Schließlich haben wir die Wege in den Tier-, Pflanzen- und Gesteins-Freigeländen derart umgestaltet, dass sie auch mit Rollstühlen zu bewältigen sind. So ist es auch körperlich eingeschränkten Naturfreunden möglich, unsere Einrichtungen zu nutzen.“

Finanziert wurden die Neuanschaffungen von der Erlebnis Akademie, die im Nationalparkzentrum Lusen den Baumwipfelpfad betreibt. „Wir konzipieren unsere Angeboten ebenfalls so, dass sie von allen Besuchergruppen genutzt werden können“, betonte Christian Kremer. „Daher unterstützen wir den Nationalpark gern bei Maßnahmen, die die Barrierefreiheit verbessern.“

Wer von den neuen Hilfsmitteln Gebrauch machen möchte, kann einfach beim Parkplatzservice auf dem P1 des Nationalparkzentrums Lusens vorbeischauen. Eine vorherige telefonische Reservierung via 08558/9729823 ist ratsam. Kosten fallen nicht an. „Natürlich können die Rollstühle auch für Touren an anderen Orten des Nationalparks ausgeliehen werden“, so Umweltbildungsreferent Lukas Laux. „Dabei ist lediglich der Transport der Gerätschaften selbst zu organisieren.“


nationalpark_aktuell.1555145117.txt · Zuletzt geändert: 2019/04/13 08:45 von gfreund

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