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Nationalpark aktuell

Geführte Wanderungen, Radtouren und sonstiges Aktuelles rund um den Nationalpark Bayerischer Wald


Mit Spiel und Spannung durch die Ferien


Mit abwechslungsreichen Spielen können die Kinder bei den Ferienaktionen des Nationalparks die Natur erkunden. (Foto: Annette Nigl /Nationalpark Bayerischer Wald)

Nationalpark bietet Pfingstferienprogramm für Abenteurer, Bastelfans und Kinoliebhaber an

Während buntes Vogelgezwitscher durch das Waldmeer hallt, trägt eine leichte Brise den Duft von frischem Baumharz aus den saftig grünen Wäldern, die von blühenden Wiesen umsäumt werden. Der Sommer hält im Nationalpark Bayerischer Wald Einzug und mit ihm auch die Zeit der großen Abenteuer in der Natur. Zwischen hohen Bäumen und knorrigen, alten Holzstämmen entsteht in der Waldwildnis ein riesiger Spielplatz für kleine Entdecker. Gerade die Pfingstferien sind für Kinder und Jugendliche die perfekte Zeit, um sich inmitten unberührter Natur zu vergnügen und dabei allerhand über Tiere und Pflanzen zu lernen. Aus diesem Grund bietet der Nationalpark Bayerischer Wald auch dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches und spannendes Pfingstferienprogramm für Kinder und Jugendliche an.

Zwischen selbstgebauten Kunstwerken aus Naturmaterialien, spannenden Spielen und einer Schatzsuche in der Wildnis können sich kleine Abenteurer bei der Veranstaltung „Waldentdecker und Waldspürnasen“ einen ganzen Nachmittag lang rund um die Nationalparkeinrichtungen austoben. Zum Schluss geht’s mit den Waldführern noch zu den kleinen und großen Tieren in den Tier-Freigeländen. Spürnasen und Entdecker können im Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau am Dienstag, 11. und 18. Juni, sowie im Nationalparkzentrum Falkenstein bei Ludwigsthal am Donnerstag, 13. und 20. Juni, jeweils um 14 Uhr auf Erkundungstour gehen.

Richtig wild geht es auch beim dreitägigen Programm „Zauberhafter Nationalparkwald“ zu. Inmitten von aufregenden Geschichten, bunten Fabelwesen und märchenhaften Abenteuern gibt es im Nationalpark viele spannende Dinge über das Leben des Wolfes, die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Bienen und den kleinsten Bewohnern des Waldes zu lernen. Knifflige Rätsel und abwechslungsreiche Spiele runden das Angebot ab, bei dem die Kinder und Jugendlichen die verwunschene Waldwildnis kennenlernen. Die Veranstaltungen finden am 11., 12., und 13. Juni am Nationalparkzentrum Lusen und am 17., 18., und 19. Juni im Nationalparkzentrum Falkenstein jeweils zwischen 10 und 15 Uhr statt und können natürlich auch an Einzeltagen besucht werden.

Für kreative Köpfe hat die Naturwerkstatt am 21. Juni im Hans-Eisenmann-Haus sowie am 14. und 21. Juni im Haus zur Wildnis jeweils von 10 bis 16 Uhr ihre Pforten geöffnet. Dort können nach Lust und Laune Kunstwerke und Gegenstände mit allem, was die Natur so hergibt, gebaut werden.

Filmfans kommen auch dieses Mal wieder auf ihre Kosten. Das lustige und spannende Kinoerlebnis für Groß und Klein beginnt im Hans-Eisenmann-Haus am Sonntag, 9. Juni, sowie Montag, 10. Juni, mit „Mama Muh und die Krähe“. Am Samstag und Sonntag, 15. und 16. Juni, läuft „Knerten traut sich“. Die Filmreihe endet mit „Hände weg von Mississippi“ am Samstag und Sonntag, 22. und 23. Juni. Im Haus zur Wildnis macht „Knerten traut sich“ am Sonntag und Montag, 9. und 10. Juni, den Auftakt. Weiter geht es mit „Mama Muh und die Krähe“ am Samstag und Sonntag, 15. und 16. Juni. Den Abschluss macht „Überflieger – kleine Vögel, großes Geplapper“ am Samstag und Sonntag, 22. und 23. Juni. Alle Filmvorführungen beginnen jeweils um 14 Uhr.

Weißt du, wer hoch oben in den Bäumen wohnt? Hast du dich schon mal wie ein Luchs an ein Reh angeschlichen oder deine Fähigkeiten als Tierforscher getestet? Diese Fragen stehen beim Aktionstag für Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren am Montag, 17. Juni, um 14 Uhr im Waldspielgelände in Spiegelau auf dem Programm. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Den Wald unter die Lupe nehmen“ steht, dauert zweieinhalb Stunden. Bei dem Aktionstag geht es darum, dass Kinder mit allen Sinnen im Wald herumstreifen und seine Bewohner und deren Lebensweise spielerisch kennenlernen. Auch Eltern können bei der Veranstaltung dabei sein.

Unter dem Motto „Waldabenteuer für Klein und Groß“ gibt es einen weiteren Programmpunkt am Mittwoch, 12. Juni, von 14 bis 16 Uhr im Waldspielgelände in Spiegelau. Mit allerlei Spielen werden die kleinen und großen Wunder des Waldes entdeckt und unter die Lupe genommen.

Bei den Erlebnisnachmittagen im Freien sollten die Kinder unbedingt wetterfeste Kleidung inklusive passendem Schuhwerk dabei haben sowie bei Bedarf eine Brotzeit und etwas zu trinken. Zudem wird um Anmeldung beim Nationalparkführungsservice unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 0776650 gebeten. Für die Naturwerkstatt und die Filmvorführungen ist keine Anmeldung erforderlich. Die Kosten für alle Veranstaltungen trägt die Nationalparkverwaltung.


30 Jahre Grenzöffnung


30 Jahre Grenzöffnung

Samstag, 15. Juni Sonderführung „Vom Ende der Welt zur Mitte Europas“

Im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“ lädt die Nationalparkverwaltung alle Interessierten am Samstag, 15. Juni, zu einer Wanderung im Gebiet des ehemaligen Eisernen Vorhangs um Bayerisch Eisenstein ein.

Im November 2019 jährt sich der Jahrestag der Grenzöffnung zum dreißigsten Mal. Auch der Grenzübergang in Bayerisch Eisenstein ist seit dieser Zeit wieder geöffnet. Waldführerin Lisa Moser begleitet alle Interessierten auf dieser Tour zu ehemaligen Bunkeranlagen und durch die „Verbotene Zone“ und wird die historischen Ereignisse, die zur „Sanften Revolution“ und anschließenden Grenzöffnung führten, an Originalschauplätzen in Erinnerung bringen. Als Abschluss der rund sieben Kilometer langen Wanderung lohnt ein Besuch der Ausstellung des ehemaligen Bundesgrenzschutzes im Nebenzimmer des Bahnhofs in Bayerisch Eisenstein.

Treffpunkt für die vier- bis fünfstündige, kostenlose Führung ist um 10:15 Uhr am Bahnhof in Bayerisch Eisenstein. Die Anfahrt ist mit der Waldbahn von Zwiesel aus im Stundentakt möglich. Von dort geht es um 10:45 Uhr gemeinsam mit dem Zug weiter nach Železná Ruda (Fahrtkosten rund ein Euro).

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.



Mit dem Waldführer zur Scheurecker Schwelle


zur Scheurecker Schwelle wandern

Sonntag, 16. Juni Grenzüberschreitende Wanderung in den Nationalpark Šumava

Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald veranstaltet am Sonntag, 16. Juni, die nächste grenzüberschreitende Wanderung in den Nachbar-Nationalpark Šumava. Waldführer Franz Uhrmann begleitet alle Interessierten zu den ehemaligen Ortschaften Bučina (Buchwald), Knížecí Pláně (Fürstenhut) und Žd‘árek (Scheureck).

Vorbei an der früheren Siedlung Chaloupky (Hüttl) führt der Weg nach Knížecí Pláně (Fürstenhut) mit seinem eindrucksvollen Friedhof. Weiter geht es nach Žd‘árek (Scheureck). Wo einst ganze Dörfer standen, zeugen heute nur noch Häuserreste und historische Wege von der vergangenen Zeit. In den von Menschen geprägten Flächen siedelten sich Tiere und Pflanzen an, die in einer geschlossenen Waldlandschaft keinen Platz finden würden. Über die Scheurecker Schwelle, eine ehemalige Triftanlage die an die beschwerlichen und gefährlichen Holztransporte früherer Zeit erinnert, wird zum ehemalige Holzhauerdorf Fürstenhut und zurück nach Buchwald gewandert. Dort besteht anschließend noch die Möglichkeit einer Einkehr.

Treffpunkt für die rund sechsstündige Führung ist um 9:15 Uhr am Grenzübergang Buchwald / Bushaltestelle Teufelshänge. Die Anfahrt dorthin ist aus Richtung Grafenau (8:05 Uhr) und Spiegelau (7:55 Uhr), St. Oswald (8:09 Uhr), Nationalparkzentrum Lusen (8:25 Uhr) und Mauth (8:37 Uhr) mit dem Finsterau-Bus möglich.

Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Neben einer gewissen Grundkondition für die etwa 18 Kilometer langen Strecke, geeignetem Schuhwerk, dem Wetter angepasster Kleidung und einer Brotzeit nebst Getränken ist unbedingt der Personalausweis mitzubringen.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) spätestens einen Tag vorher erforderlich.


Waldschmidthaus startet in die Sommersaison


Das Waldschmidthaus unterhalb des Gipfels des Grossen Rachel

Wanderer können seit 15. Mai wieder auf dem Rachel einkehren

Die Wintersaison ist nun auch auf dem Rachel vorbei. Das bedeutet für die Wanderer, dass sie ab Mittwoch, 15. Mai, wieder einkehren können. Das Waldschmidthaus öffnet dann seine Pforten und die Pächter starten in die Sommersaison. Die Schutzhütte ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Igelbus fährt ab 15. Mai täglich von 8.35 bis 18.05 Uhr halbstündlich zum Gfäll.





Racheldiensthütte ist wieder geöffnet


Die Racheldiensthütte

Wanderer und Radfahrer können ab Freitag, 26. April, täglich von 9.30 bis 18 Uhr einkehren

Auf den Gipfeln des Nationalparks Bayerischer Wald liegt vereinzelt immer noch Schnee. Doch in den tieferen Lagen ist der Winter nun endgültig vorbei. Ab Freitag, 26. April, öffnet daher die Racheldiensthütte wieder ihre Pforten. Wanderer und Radfahrer können laut Auskunft von Pächter Hans Wichtl täglich von 9.30 bis 18 Uhr einkehren.




Waldspielgelände ist wieder geöffnet


Beim Kinderprogramm des Nationalparks im Waldspielgelände Ab sofort können Kinder das Waldspielgelände in Spiegelau wieder entdecken. Die Verkehrssicherung durch die Forstmitarbeiter der Nationalparkverwaltung ist abgeschlossen. (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

Sicherung des Geländes ist abgeschlossen – Nun steht Kontrolle der Wanderwege an

Das Waldspielgelände in Spiegelau ist ab sofort wieder geöffnet. Nach dem starken Schneebruch des vergangenen Winters haben die Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald das Gelände in den vergangenen Tagen gesichert und die Gefahr umstürzender Bäume oder herabfallender Äste gebannt.

Nach dem Waldspielgelände in Spiegelau werden nun auch die restlichen Wanderwege kontrolliert und Bäume, die über die Wege gefallen sind, abtransportiert.


Weg durchs Höllbachgespreng auf den Falkenstein bleibt bis Ende Juni gesperrt


Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor

Wanderfalken haben mit der Brut begonnen

Der Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig hinauf auf den Großen Falkenstein bleibt weiterhin gesperrt. Der Grund ist ein erfreulicher: Die dort lebenden Wanderfalken haben mit der Brut begonnen. Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald und des Landesbundes für Vogelschutz konnten dies nun bestätigen.

„Nur durch die Sperrung des Weges können wir gewährleisten, dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört werden“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. Schließlich richten die Tiere ihr Nest meist in der Nähe der Felsen entlang des Weges ein. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Ende Juni dauern.

Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.



Auf Rädern durch den Nationalpark


Freuen sich über die neuen Hilfsmittel für Nationalpark-Besucher mit Handicap: Nationalparkleiter Franz Leibl (von links), Christian Kremer von der Erlebnis Akademie und Umweltbildungsreferent Lukas Laux vor einem Elektro- und einem Wanderrollstuhl. (Foto: Elke Ohland/Nationalpark Bayerischer Wald) 
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Besucher mit Handicap können sich ab sofort Elektro-, Wander- und Klapprollstuhl ausleihen

Es ist wieder ein Schritt mehr dafür getan, die wilde Natur des ersten deutschen Nationalparks für Besucher mit Handicap erlebbar zu machen. Denn ab sofort stehen im Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau ein Elektro-, ein Wander- und ein Klapprollstuhl sowie ein Bollerwagen zum kostenlosen Ausleihen zur Verfügung. Das ist eine weiter Maßnahme im Rahmen der Initiative Nationalpark für alle.

„Die Hilfsmittel sind hier gut aufgehoben“, sagte Nationalparkleiter Franz Leibl. „Schließlich haben wir die Wege in den Tier-, Pflanzen- und Gesteins-Freigeländen derart umgestaltet, dass sie auch mit Rollstühlen zu bewältigen sind. So ist es auch körperlich eingeschränkten Naturfreunden möglich, unsere Einrichtungen zu nutzen.“

Finanziert wurden die Neuanschaffungen von der Erlebnis Akademie, die im Nationalparkzentrum Lusen den Baumwipfelpfad betreibt. „Wir konzipieren unsere Angeboten ebenfalls so, dass sie von allen Besuchergruppen genutzt werden können“, betonte Christian Kremer. „Daher unterstützen wir den Nationalpark gern bei Maßnahmen, die die Barrierefreiheit verbessern.“

Wer von den neuen Hilfsmitteln Gebrauch machen möchte, kann einfach beim Parkplatzservice auf dem P1 des Nationalparkzentrums Lusens vorbeischauen. Eine vorherige telefonische Reservierung via 08558/9729823 ist ratsam. Kosten fallen nicht an. „Natürlich können die Rollstühle auch für Touren an anderen Orten des Nationalparks ausgeliehen werden“, so Umweltbildungsreferent Lukas Laux. „Dabei ist lediglich der Transport der Gerätschaften selbst zu organisieren.“


nationalpark_aktuell.1560155330.txt · Zuletzt geändert: 2019/06/10 08:28 von gfreund

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