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nationalpark_aktuell [2019/10/11 08:39]
gfreund [Mit dem Rad nach Modrava und zum Dreiseenfilz]
nationalpark_aktuell [2020/05/16 11:25] (aktuell)
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 +=====Racheldiensthütte öffnet am 18. Mai=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=75&​t=1525337878&​tok=972ebf&​media=racheldiensthuette.jpg?​200|die Racheldiensthütte}}
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 +Wirt startet Probebetrieb **ab 18. Mai** vorerst nur bei schönem Wetter
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 +Pünktlich zur bayernweiten Öffnung der Biergärten herrscht auch an der [[Racheldiensthütte]] ab 18. Mai wieder Betrieb. „Vorerst allerdings nur bei schönem Wetter von 10 bis 18 Uhr“, wie Wirt Hans Wichtl sagt. Der Gastronom plant erstmal einen einwöchigen Probebetrieb im Außenbereich,​ um danach zu entscheiden,​ ob ein weiterer Betrieb unter den aktuellen Gegebenheiten sinnvoll erscheint.
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 +Gäste müssen beachten, dass die Diensthüttenstraße aufgrund einer Baumaßnahme derzeit gesperrt ist. Eine Zufahrt mit dem Rad ist dank einer Umleitung ab Forschungsstation Taferlruck allerdings möglich. Der Igelbus fährt heuer erst ab 30. Mai.
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 +Die zweite im Besitz des Nationalparks Bayerischer Wald befindliche Hütte, das [[Waldschmidthaus]] am Großen Rachel, bleibt zunächst geschlossen. Wann der Saisonstart erfolgt, können die dortigen Pächter derzeit noch nicht sagen.
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-=====Mit dem Rad nach Modrava und zum Dreiseenfilz=====+=====Nationalparkeinrichtungen öffnen wieder===== 
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&​t=1588260872&​tok=b9c252&​media=npv_bw_-_pm_27-20_nationalparkeinrichtungen_bleiben_bis_10._mai_gesperrt.jpg?​200|Einrichtungen des Nationalparks Bayerischer Wald, wie das Tier-Freigelände in Neuschönau,​ sind seit 11. Mai wieder zugänglich. (Foto: Gregor Wolf / Nationalpark Bayerischer Wald)}} 
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 +Tier-Freigelände ab 11. Mai wieder zugänglich – Hygienekonzept und Abstandsgebot. 
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 +So läuft die Öffnung der Nationalparkeinrichtungen:​ 
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 +Aufgrund der Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen dürfen demnächst fast alle bisher gesperrten Nationalparkeinrichtungen wieder öffnen. Den Anfang macht bereits am 8. Mai das [[Waldspielgelände]] bei Spiegelau. Die [[Tier-Freigelände]] folgen am 11. Mai. Die Türen vom [[Haus zur Wildnis]] und vom [[Hans-Eisenmann-Haus]] sind ab 18. Mai geöffnet. 
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 +Für alle Einrichtungen gilt ein Hygienekonzept. In den Tier-Freigeländen bedeutet dies etwa, dass in einigen Anlagen eine Einbahnregelung gilt, Aussichtskanzeln sind nur für eine bestimmte Personenanzahl zugelassen und Stative für Kameras vorerst verboten. Zudem ist auf genügend Abstand zu achten. Auf die Regelungen wird vor Ort mittels Beschilderung hingewiesen. Daneben wird die Kapazität der Großparkplätze reduziert, um einem ungeregelten Ansturm vorzubeugen. 
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 +„Wir bitten unsere Besucher, sich an die Vorgaben zu halten. Nur so können wir gewährleisten,​ dass die vorgegebenen Anforderungen auch in den weitläufigen Tier-Freigeländen umgesetzt werden können“, sagt Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. Er appelliert vor allem daran, die Tier-Freigelände bei bereits ausgelasteten Parkplätzen nicht über andere Parkmöglichkeiten anzusteuern,​ sondern bei Erreichen der dortigen Kapazitätsgrenze andere Ausflugsziele im Nationalpark anzusteuern. 
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 +Das Haus zur Wildnis, das Hans-Eisenmann-Haus und das [[Waldgeschichtliches Museum|Waldgeschichtliche Museum]] dürften den staatlichen Vorgaben folgend ebenfalls zeitgleich mit den Tier-Freigeländen wieder öffnen. „Da wir die Nutzung des Hans-Eisenmann-Hauses und des Hauses zur Wildnis mit der Öffnung der Gastronomie in den Außenbereichen koppeln möchten, werden die beiden Einrichtungen jedoch erst am 18. Mai geöffnet“,​ so Leibl. ​ Vorerst gelten reduzierte Öffnungszeiten. Täglich ist dort von 11 bis 18 Uhr ein Besuch möglich. Das Waldgeschichtliche Museum folgt am 19. Mai und hat bis auf Weiteres dienstags bis sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. 
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 +In den Einrichtungen werden Obergrenzen für Besucher definiert, so dass sich nicht zu viele Personen gleichzeitig im Innenbereich aufhalten. Um dies überwachen zu können, müssen einige Eingänge gesperrt werden. Mögliche Zugänge werden beschildert. Ferner gilt im Innenbereich die Maskenpflicht und das Abstandsgebot. Desinfektionsmittel steht zur Verfügung. Für den Schutz der Mitarbeiter wurden an den Info-Theken Spuckschutzwände installiert. Die beiden Kinosäle sowie der Kinder-Erlebnisraum im Haus zur Wildnis sowie die Waldwerkstatt im Hans-Eisenmann-Haus stehen vorerst nicht zur Verfügung. 
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 +Weiter gesperrt bleiben die Grillplätze des Nationalparks und die Steinzeithöhle im Nationalparkzentrum Falkenstein. Außerdem ist noch nicht klar, wann die Umweltbildungseinrichtungen,​ also das Wildniscamp am Falkenstein und das Jugendwaldheim bei Schönbrunn am Lusen, wieder öffnen können. Dort müssen vor allem aufgrund der gemeinschaftlich genutzten Sanitäranlagen erst Konzepte zur weiteren Nutzung erarbeitet werden. 
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 +Die Erlebnis Akademie, Betreiber des Baumwipfelpfads im Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau,​ hat ebenfalls bereits über eine Öffnung ihrer Anlage entschieden. Dort wird der Betrieb am 15. Mai wiederaufgenommen. 
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 +=====Waldspielgelände öffnet wieder=====
    
-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=80&h=120&t=1570783043&tok=479673&media=modrava_und_zum_dreiseenfilz.jpg?200|in Böhmen}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&h=80&t=1533735519&tok=96ec2d&media=abenteuerfuehrungen_fuer_kinder.jpg?200|Kinder im Waldspielgelände}} 
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 +Am **Freitag, den 8.Mai,** Wiedereröffnung des [[https://​www.waidlerwiki.de/​doku.php?​id=waldspielgelaende_spiegelau|Waldspielgeländes im Waldspielgelände ]]
  
 +Aktuell laufen noch Installationen und Sicherheitsprüfungen
  
-**Am Sonntag, 13. Oktober** Grenzüberschreitende Tour in den Nationalpark Šumava ​ 
    
-Am Sonntag, 13. Oktober, gibt es wieder die Möglichkeit an einer der beliebten grenzüberschreitenden Radtouren in den Nationalpark Šumava teilzunehmenDie Tour mit Waldführerin Jutta Pongratz führt über die Buchwaldstraße nach Bučina (Buchwald) und von dort aus bergauf zur [[Moldauquelle]].+Die bayerische Staatsregierung hat am Dienstag weitere Lockerungen ​der Corona-Schutzmaßnahmen beschlossenDemnach dürfen Spielplätze wie das [[Waldspielgelände]] bei Spiegelau wieder öffnen
  
 +Die Nationalparkverwaltung bittet jedoch um Verständnis,​ dass das beliebte Areal erst am Freitag wieder zugänglich gemacht werden kann. Grund dafür: Aktuell wird noch ein neues Spielgerät aufgebaut. Außerdem müssen bereits bestehende Installationen angebracht werden. Am Schluss sind noch Sicherheitsprüfungen nötig.
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 +Der Grillplatz im Waldspielgelände sowie die weiteren Grillplätze des Nationalparks bleiben weiterhin gesperrt. Ferner sei darauf verwiesen, dass Besucher des Waldspielgeländes ab Freitag die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln beachten müssen.
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 +=====Kinofilm zum 50. Nationalparkgeburtstag =====
    
 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=51&​t=1589628323&​tok=2ec7b9&​media=npv_bw_-_pm_34-20_kinofilm_zum_50._nationalpark-geburtstag.jpg?​200|Imposante Einblicke in die unberührte Natur des Nationalparks Bayerischer Wald liefert der Kinofilm "DER WILDE WALD". Foto: mindjazz pictures}}
  
-Unterhalb des Stráž ([[Postberg]]) und des Černá hora ([[Schwarzer Berg]]) wird dann bis zum Maderbachtal weitergeradelt. Die folgende Abfahrt nach Modrava ​am Modravský potok (Maderbach) entlang entschädigt für die AnstrengungDurch das weite Tal des Roklanský potok (Rachelbach) geht’s zum Tříjezerní slat (Dreiseenfilz). Auf einem rund 200 Meter langen Lehrpfad erfahren die Teilnehmer Details über das 19 Hektar große Moor mit den drei kleinen Seen.  Wieder folgt eine Abfahrt nach Rokyta, wo es eine Nationalpark-Infostelle mit geologischem Freigelände gibt. Entlang des Vchynickotetovský kanal (Chinitz-Tettau-Kanal) führt die Tour anschließend zurück nach Modrava und weiter über Filipova Hut‘ (Philippshütten) und Kvilda nach Bučina und zum Ausgangspunkt am [[Wistlberg]].+Trailer zu „DER WILDE WALD“ feiert **am 17Mai** Online-Premiere
  
    
 +Nachdem wegen der Corona-Pandemie bis dato alle zum 50. Jubiläum geplanten Veranstaltungen des Nationalparks Bayerischer Wald abgesagt werden mussten, kann sich das Schutzgebiet nun trotzdem über ein besonders Geburtstagsgeschenk freuen: Der im Laufe der vergangenen zwei Jahre erarbeitete Dokumentarfilm „DER WILDE WALD“ ist nahezu fertiggestellt. ​
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 +Regisseurin und Produzentin Lisa Eder hat zeitgleich mit vier Kamerateams und aufwendiger Technik einen Kinofilm realisiert, der mehr ist als eine Liebeserklärung an eine grandiose Landschaft und ihre Bewohner. „Der Nationalpark Bayerischer Wald ist ein unvergleichliches Aushängeschild des Freistaats“,​ sagt Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber. „Die außergewöhnliche Schönheit des Nationalparks bringen wir mit dem Kinofilm ‚DER WILDE WALD‘ auf Leinwand. Mit UN-Friedensbotschafterin Jane Goodall haben wir ein internationales Gesicht des Naturschutzes für das Projekt gewonnen. Das zeigt die große Bedeutung dieses Urwalds in der Mitte Europas.“
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 +In der Dokumentation wird neben poetischen, großen Bildern auch Stellung zu hochaktuellen Themen bezogen: Wie viel wilde Natur braucht der Mensch, um zu überleben? Was können wir gegen das Artensterben tun? Und was können wir von unberührter Natur lernen, um Wälder in Zeiten des Klimawandels auch für künftige Generationen zu erhalten?
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 +Entstanden ist der Film in Koproduktion mit dem Nationalpark Bayerischer Wald, mit Unterstützung des FilmFernsehFonds Bayern, des DeutschenFilmFörderFonds,​ der Leir Foundation sowie in Zusammenarbeit mit SWR und arte. „DER WILDE WALD“ wird seine Deutschlandpremiere coronabedingt ein Jahr später als geplant auf dem renommierten DOK.fest München im Mai 2021 feiern. Im Anschluss ist der Kinostart geplant, bevor der Film dann auch im Fernsehen zu sehen sein wird.
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 +Als kleinen Vorgeschmack präsentiert der Nationalpark aber bereits demnächst einen sechsminütigen Trailer, der imposante Einblicke in den Kinofilm gibt. Der Clip feiert am Sonntag, 17. Mai, um 19.45 Uhr Premiere auf den Social-Media-Kanälen des Schutzgebiets:​ Auf YouTube unter www.youtube.com/​nationalparkbayerischerwald und auf Facebook unter www.facebook.com/​nationalpark.bayerischer.wald. ​
  
-Start der rund sechsstündigen,​ mittelschweren Radtour mit 52 Kilometern Länge und rund 950 Höhenmetern ist um 9 Uhr in Finsterau am Parkplatz Wistlberg. Die Anfahrt ist mit dem Finsteraubus möglich. Er fährt ab Spiegelau (7:55 Uhr) über Riedlhütte (8:02 Uhr) und St. Oswald (8:09 Uhr), vorbei am Nationalparkzentrum Lusen (8:25 Uhr) und erreicht um 8:53 Uhr den Parkplatz Wistlberg. 
  
  
-Die Führungsgebühr beträgt 5 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit der Waldbahn sowie bei Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Neben wetterfester Kleidung und einer Brotzeit nebst Getränk sind auch unbedingt ein Fahrradhelm und der Personalausweis mitzubringen. ​ 
  
-Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich 
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-=====Über den Guntherfelsen und Frauenthal nach Prašily=====+=====Den Kreuzottern auf der Spur ===== 
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=84&​h=120&​t=1588591569&​tok=5fe17c&​media=npv_bw_-_pm_29-20_den_kreuzottern_auf_der_spur.jpg?​200|Kreuzottern an den verschiedensten Plätzen mit den verschiedensten Zeichnungen konnten im Rahmen des Forschungsprojektes schon fotografiert werden. (Fotos: Pauli Hien/​Nationalpark Bayerischer Wald)}} 
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 +**Neues Forschungsprojekt will Vorkommen im Nationalpark erheben  
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 +Egal ob Rothirsch, Luchs oder Wolf – wenn Forscher diese Tiere draußen in der Natur aufspüren wollen, ist dies nicht leicht und gelingt oft nur mittels Kotproben oder Fotofallen. Aber doppelt so schwer ist es, wenn es um Kreuzottern geht. „Das ist wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen“, sagt Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald. Mit Hilfe eines Forschungsprojektes sollen nun die Bestände dieses gefährdeten Reptils ermittelt werden. 
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 +„Die Kreuzotter ist laut der Roten Liste Bayern 2019 stark gefährdet und die Bestände nehmen weiter ab“, so Leibl. Außerhalb der Alpen gibt es die größten Kreuzottervorkommen in den Ostbayerischen Grenzgebirgen,​ vor allem im Fichtelgebirge und im Bayerischen Wald. „Zusammen mit den tschechischen Vorkommen im Böhmerwald bildet unser Vorkommen das vermutlich größte, zusammenhängende in Mitteleuropa.“ Bis jetzt sind dies aber nur Vermutungen und viele Fragen sind offen. „Wie groß ist der Bestand? Geht er zurück? Oder profitiert die Kreuzotter von der Walddynamik im Nationalpark?​“ 
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 +Um das herauszufinden wurde bereits im vergangenen Jahr ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen. „Mit den Feldarbeiten haben wir im März begonnen“,​ erklärt Dr. Christoph Heibl, der im Nationalpark für das Projekt zuständig ist. Dann verlassen die Männchen ihre Winterquartiere und sonnen sich erst mal ausgiebig, bevor sie sich auf die Suche nach einer Partnerin machen. „In einem ersten Schritt haben wir Sonnen- und Paarungsplätze kartiert, denn dort lassen sich die Tiere verhältnismäßig leicht zählen und auch fotografieren.“ Über eine Fang-Wiederfang-Statistik und längere Zeitreihen kann dann der Bestandstrend abgeschätzt werden. Generell kann man einzelne Individuen gut unterscheiden,​ und zwar an ihrer individuellen Kopfbeschuppung. Bis jetzt konnten bereits 36 verschiedene Exemplare gezählt werden, was vermutlich aber nur einen kleinen Teil des Gesamtbestandes ausmacht. 
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 +Neben den Beobachtungen nehmen die Forscher auch genetische Proben. „So können wir beurteilen, wie stark der Austausch zwischen einzelnen Populationen ist“, erklärt Heibl. Wenn Populationen klein und isoliert sind, verarmen sie genetisch – „und können dann Krankheiten sowie anderen Stressfaktoren wenig entgegensetzen und sterben aus.“ 
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 +Unterstützung erhält der Nationalpark bei diesem Projekt von Kreuzotterspezialist Pauli Hien. „Er war zu einer unserer wissenschaftlichen Vortragsreihen eingeladen“,​ erinnert sich Heibl. „Dort wurde schnell klar, dass er ein besonderes Gespür für die Kreuzottern und ihre Lebensräume hat.“ Über diese Kooperation freut sich Heibl ganz besonders – vor allem, weil er im Rahmen des Projektes noch viel vorhat. „Für 2021 ist eine Studie geplant, die Daten sammelt, wie genau Kreuzottern Windwurfflächen als Lebensräume nutzen.“ 
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 +Im Rahmen des Projektes wollen die Forscher aber auch über das Reptil aufklären. „Schlangen sind sehr scheue Tiere und Begegnungen mit Menschen sind selten“, so Heibl. Sobald sie Erschütterungen – zum Beispiel durch Schritte – wahrnehmen, verkriechen sich Kreuzottern. Daher sind Bissunfälle,​ die in der Regel nicht lebensgefährlich sind, auch sehr selten. „Wichtig ist es, den Tieren mit Respekt gegenüberzutreten,​ was eigentlich – auch für ungiftige Tiere – selbstverständlich sein sollte.“ 
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 +=====Racheldiensthüttenstraße wegen Bauarbeiten gesperrt ​ =====
    
-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=67&t=1570781337&tok=62ee44&media=guntherfelsen_und_frauenthal.jpg?200|in Böhmen}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=75&t=1525337878&tok=972ebf&media=racheldiensthuette.jpg?200|die Racheldiensthütte}}
  
  
-**Am Sonntag, 13. Oktober** Grenzüberschreitende Wanderung in den Nationalpark Šumava  ​+**Landeskriminalamt errichtet Funkturm - Schwerlastverkehr gefährlich für Radfahrer** 
  
    
-Waldführer Steffen Krieger begleitet am Sonntag, 13. Oktober, eine Wanderung ​von Rovina zum Guntherfelsen und über Frauenthal und Formberg nach Prašily.+Aufgrund ​von Bauarbeiten bleibt die Racheldiensthüttenstraße hinauf zur [[Racheldiensthütte]] weiterhin komplett für den Verkehr gesperrt. Der Grund sind Bauarbeiten im Bereich der Forschungsstation [[Taferlruck]]
  
-Ausgehend vom Bahnhof in [[Bayerisch Eisenstein]] fahren die Teilnehmer der Führung zusammen mit dem Waldführer mit dem Bus nach Rovina (Ebene). Schon am Start der Wanderung kann man den Blick auf den Nationalpark Šumava und die Ausläufer des Böhmerwaldes genießen. Ein kleiner Abstecher führt die Gruppe zum Guntherfelsen. Über Wiesenund Waldwege geht es anschließend ins „Frauenthal“. Hier befand sich bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg auch das gleichnamige Dorf. Der Weg führt ​ein kleines Stück entlang ​der malerischen Křemelna (Kieslingbach),​ bevor nach einer kurzen Straßenpassage in Richtung [[Prašily]] abgebogen ​wird. Hier trifft man noch einmal auf Reste der ehemaligen Siedlung Formberg.+Das Landeskriminalamt errichtet dort für das neue BOS-Funksystem – ein nichtöffentlicher Funkdienst, ​der von Behörden verwendet ​wird – einen Sendemast.
  
 +Ab Montag, 4. Mai, wird auf der Straße vermehrt Schwerlastverkehr unterwegs sein, was insbesondere für Radfahrer lebensgefährlich sein kann. Daher ist eine Durchfahrt bis zum Abschluss der Bauarbeiten nicht erlaubt.
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 +=====Nationalparkeinrichtungen bleiben bis 10. Mai gesperrt =====
    
 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&​t=1588260872&​tok=b9c252&​media=npv_bw_-_pm_27-20_nationalparkeinrichtungen_bleiben_bis_10._mai_gesperrt.jpg?​200|Die Einrichtungen des Nationalparks Bayerischer Wald, wie das Tier-Freigelände in Neuschönau,​ bleiben vorerst bis 10. Mai geschlossen. (Foto: Gregor Wolf / Nationalpark Bayerischer Wald)}}
  
-Immer wieder wird Steffen Krieger auf dieser Tour Einblicke in die bewegte Geschichte dieser faszinierenden Landschaft geben. Von Prašily aus geht es dann um 14:47 Uhr mit dem Bus zurück nach Böhmisch Eisenstein und mit dem Zug oder zu Fuß weiter zum Ausgangspunkt.+Betroffen sind unter anderem Besucherzentren inklusive Tier-Freigelände
  
    
 +Aufgrund der Corona-Pandemie bleiben die Besuchereinrichtungen des Nationalparks Bayerischer Wald vorerst bis zum 10. Mai geschlossen. Diese Entscheidung hat die Verwaltung in enger Absprache mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz basierend auf den aktuell geltenden Regelungen im Freistaat Bayern getroffen.
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 +Zu den Einrichtungen zählen das [[Hans-Eisenmann-Haus]] bei Neuschönau und das [[Haus zur Wildnis]] bei Ludwigsthal inklusive der [[Tier-Freigelände]],​ das [[Waldgeschichtliches Museum|Waldgeschichtliche Museum]] in St. Oswald, das Waldspielgelände bei Spiegelau, das [[Jugendwaldheim]] bei Schönbrunn am Lusen, das Wildniscamp am Falkenstein,​ die Nationalparkverwaltung in Grafenau, die Nationalpark-Infostellen sowie Spiel- und Grillplätze des Nationalparks. Auch der allgemeine Führungsbetrieb bleibt bis auf Weiteres eingestellt.
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 +Wanderwege, die nicht durchs Waldspielgelände in Spiegelau oder durch eines der beiden Tier-Freigelände in den Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein führen, können prinzipiell genutzt werden. Allerdings gilt es, das vom Freistaat Bayern verfügte Regelwerk zu beachten.
  
-Auf der rund 12 Kilometer langen Strecken müssen in etwa 370 Höhenmeter überwunden werden. ​Die reine Gehzeit beträgt vier Stunden. Treffpunkt ​ist um 9:15 Uhr an der Gleisseite des Bahnhofes Bayerisch Eisenstein bei den SitzgelegenheitenDie Anreise ist mit der Waldbahn im Stundentakt möglich, ab Regen 8:48 Uhr, ab Zwiesel 9 Uhr, ab Bodenmais 8:29 Uhr, ab Langdorf 8:40 Uhr und ab Grafenau um 8:05 Uhr.  Auf Bahnreisende wird gewartet.+Die Nationalparkverwaltung ​ist telefonisch unter der Nummer 08552/​9600-0,​ via Mail an poststelle@npv-bw.bayern.de oder mit Hilfe unseres Kontaktformulars erreichbar.
  
    
  
-Die Führungsgebühr beträgt fünf EuroKinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind freiBei Anreise mit dem Igelbus sowie bei Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTI-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhobenWenn möglich bitte für die Busfahrt in Tschechien Kronen im Wert von ca. 10 Euro bereithalten. Neben einer gewissen Grundkondition,​ geeignetem Schuhwerk, dem Wetter angepasster Kleidung und einer Brotzeit nebst Getränken ​ist unbedingt der Personalausweis mitzubringen.+\\ 
 +=====Wanderfalken brüten im Höllbachgespreng===== 
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 +{{ https://www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1588089017&​tok=ce22b4&​media=npv_bw_-_pm_26-20_wanderfalken_brueten_im_hoellbachgespreng.jpg?​200|Wegen den brütenden Wanderfalken ​wird die Sperrung des Wanderwegs durchs Höllbachgespreng verlängert(Foto: Michael Göggelmann/​Nationalpark Bayerischer Wald)}} 
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 +Weg hinauf zum Falkenstein bleibt bis Ende Juni gesperrt – Umleitung ​ist ausgeschildert
  
    
 +Der Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig auf den Großen Falkenstein bleibt weiterhin gesperrt. Denn erfreulicherweise brütet im  [[Höllbachgespreng]] auch dieses Jahr ein Wanderfalkenpaar. Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald und des Landesbundes für Vogelschutz konnten dies nun bestätigen.
  
-                                             +Deshalb wird die Sperrung voraussichtlich bis Ende Juni verlängert. „Nur so haben die Falken eine Chance auf eine erfolgreiche Brut“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Natur-, Arten- und Biotopschutz zuständig ist. Störungen durch Menschen sorgen schließlich dafür, dass die Elterntiere die Aufzucht der Jungtiere vernachlässigen,​ was meist zum Tod des Nachwuchses führt. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher.“
  
-Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650 – werktags ​bis 17 Uhr, am Wochenenden und Feiertagen bis 13 Uhr) möglichst frühzeitig,​ spätestens jedoch einen Tag vorher erforderlich.+Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von [[Scheuereck]] zum Großen [[Falkenstein]] möglich. 
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-=====Wanderung im Schatten des Lusen=====+=====Coronavirus:​ Nationalpark-Einrichtungen weiterhin geschlossen===== 
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=59&​t=1480080848&​tok=3579f6&​media=nationalpark.jpg?​200|der Nationalpark}} 
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 +**Tier-Freigelände bleiben gesperrt – Führungsbetrieb noch nicht möglich** 
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 +Weiterhin herrscht aufgrund der Coronavirus-Pandemie in Bayern eine Ausnahmesituation. Deswegen müssen auch die Einschränkungen im Nationalpark Bayerischer Wald aufrechterhalten werden. Konkret bedeutet dies, dass alle Einrichtungen mit Publikumsverkehr bis mindestens 3. Mai geschlossen bleiben. 
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 +Von den Sperrungen betroffen sind unter anderen die beiden Tier-Freigelände inklusive der dortigen Parkplätze,​ das Hans-Eisenmann-Haus,​ das Haus zur Wildnis, das Waldgeschichtliche Museum und das Waldspielgelände. Zudem fallen ebenfalls mindestens bis 3. Mai alle Führungen und Veranstaltungen des Großschutzgebiets aus. 
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 +=====Anzeige:​ Unbekannte schneiden Bäume im Nationalpark um=====
    
-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&h=89&t=1480080848&tok=1043d3&media=lusen.jpg?200|der Lusen}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=89&h=120&t=1524676253&tok=292a7d&media=atem_wind_und_hauch_des_schoepfers.jpg?200|im Nationalpark}}
  
  
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 +Ranger entdeckt 50 gefällte Jungfichten im Kerngebiet – „Kein Einzelfall“**
  
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 + ​„Das ist kein Bagatelldelikt“,​ bringt es Prof. Jörg Müller, stellvertretender Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, auf den Punkt. Gemeint ist eine Entdeckung, die ein Mitarbeiter der Nationalparkwacht in der Karwoche gemacht hat. Mitten im Kerngebiet, wo derzeit zum Schutz bedrohter Tierarten absolutes Wegegebot gilt, haben Unbekannte rund 50 Jungfichten umgeschnitten. Die Nationalparkverwaltung hat deswegen Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.
  
    
  
-Am **Sonntag20Oktober** Grenzüberschreitende Tour über den Siebensteinkopf zur Moldauquelle+An selber Stellejedoch in geringerem Umfang, wurde bereits 2019 ein Eingriff registriert. „Leider ist das kein Einzelfall“,​ so Müller. Immer wieder kommt es vor, dass Bewuchs auf aufgelassene Wegen von unbekannten Dritten entfernt wird. „Aber gerade hier sollte die Natur wieder das Zepter übernehmen,​ um unter anderem für Arten wie dem störungsempfindlichen Auerhuhn genügend Rückzugsräume zu schaffen.
  
    
  
-Am Sonntag20Oktoberveranstaltet ​die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald die nächste grenzüberschreitende Wanderung in den Nachbar-Nationalpark ŠumavaWaldführer Ludwig Breitenfellner begleitet seine Gäste von Finsterau über den [[Siebensteinkopf]] zur [[Moldauquelle]].+Müller versteht die Baumfällaktion vor allem deswegen nichtweil neben dem rund 500 Kilometer großen Wegenetz des Parks, das ganzjährig genutzt werden darf, viele in der Nationalparkverordnung definierte sonstige Wege und Steige sowieso von der Nationalparkverwaltung freigehalten werden„Diese dürfen von 15. Juli bis 15. November von allen Naturfreunden begangen werdenalso nachdem etwa die Auerhühner ​die harte Winterzeit und die Aufzucht ihrer Küken gemeistert haben.“ Dieses Wegekonzept ist mit den umliegenden Kommunen und Verbänden abgestimmt  ​
  
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-Vom Parkplatz Wistlberg geht es zunächst zur Rechbachklause ​und weiter hinauf zum Siebensteinkopf auf 1263 MeterAuf Grund seiner exponierten Lage bietet sich hier ein schöner RundumblickBergab geht es weiter zur Quelle der Warmen Moldau, die sich später mit der Kalten Moldau vereinigt ​und den längsten Fluss Tschechiens bildet. Wieder bergauf führt die Strecke nach Bučina (Buchwald), hier ist eine Einkehr möglich. Über die Teufelsbachklause gelangt die Gruppe anschließend wieder zurück zum Ausgangspunkt.+Der Vize-Nationalparkchef bittet eindringlich um Verständnis,​ dass in einem Großschutzgebiet immer Kompromisse zwischen Naturschutz ​und Erholungsnutzung gemacht werden müssenDazu gehört, dass nicht alle Teile des Gebiets zugänglich sein könnenUm vergleichbare Freischneideaktionen in Zukunft möglichst zu unterbindenwird die Nationalparkwacht an den neuralgischen Punkten noch stärker kontrollieren ​und konsequent Anzeige erstatten.
  
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 +=====Programm zum Nationalparkjubiläum entfällt bis Mitte Juli=====
    
 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1562422386&​tok=aaec5c&​media=krimiwanderung_durch_den_nationalpark.jpg?​200|im Nationalpark )}}
  
-Treffpunkt für die etwa 13,5 Kilometer lange Führung ist um 9 Uhr am Parkplatz [[Wistlberg]] bei FinsterauDie Führung kann gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werdenDie Anfahrt ist zum Beispiel aus Grafenau ab 8:05 Uhr, Nationalparkzentrum Lusen ab 8:25 Uhr und Mauth ab 8:37 Uhr mit dem Finsterau-Bus möglich.+ 
 +**Corona-Pandemie:​ Fest der Region sowie weitere Events und Führungen abgesagt** 
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 +Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Verwaltung des Nationalparks Bayerischer Wald die demnächst anstehenden Jubiläumsveranstaltungen anlässlich des 50Geburtstages des Schutzgebietes absagenBetroffen davon sind unter anderem das Fest der Region mit dem offiziellen Festaktdas vom 22. bis 24. Mai im Nationalparkzentrum Lusen stattgefunden hätte, sowie die im Haus zur Wildnis für 20. und 21. Juni geplanten Aufführungen von Ballett und Wildnis.
  
    
  
-Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro, Kinder ​und Jugendliche bis 18 Jahre sind freiBei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ​sowie bei Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte ​mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhobenNeben einer gewissen Grundkondition,​ geeignetem Schuhwerkdem Wetter angepasster Kleidung ​und einer Brotzeit und Getränken ist unbedingt der Personalausweis mitzubringen+Die Nacht der Biodiversität sowie der Tag der offenen Tür im Wildniscamp am Falkenstein am 27. und 28Juni sowie der Tag der offenen Tür im Servicezentrum Lusen am 11. Juli entfallen ebenfalls. Auch die Jubiläumsführungen unter dem Titel „Nationalpark ​exklusiv“ werden bis inklusive 15. Juli nicht durchgeführt. An diesem Stichtag hätte auch der Aktionstag für Menschen ​mit Handicap im Waldspielgelände stattgefundenIn Absprache mit den Mitveranstalternden Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau,​ wird diese Veranstaltung ebenfalls abgesagt.
  
-Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) spätestens einen Tag vorher erforderlich.+  
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 +„Wir bedauern diese Schritte sehr – aber aufgrund der aktuellen Lage, in der sich der Coronavirus immer noch ausbreitet, können wir nicht anders handeln“, erklärt DrFranz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald. „Alles andere wäre allen Beteiligten gegenüber unverantwortlich.“ Die Absagen wurden in enger Absprache mit dem Bayerischen Umweltministerium getroffen. Ob die ab 16. Juli geplanten Veranstaltungen stattfinden können, sei derzeit offen. „Wir bewerten die Lage ständig neu und orientieren uns natürlich an den Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung.“
  
    
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-=====Seelensteig wegen Baumaßnahmen gesperrt=====+=====Bei Nationalparkläden online bestellen===== 
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1586190227&​tok=3a47b8&​media=npv_bw_-_pm_22-20_bei_nationalpark-laeden_online_bestellen.jpg?​200|Zum Sortiment der Läden gehören unter anderem Plüschtiere – aber auch Bücher, Wanderkarten oder T-Shirts. (Foto: Gregor Wolf/​Nationalpark Bayerischer Wald)}} 
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 +**Betreiberinnen der Shops im Hans-Eisenmann-Haus und im Haus zur Wildnis von Schließung massiv betroffen** 
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 +Seit Mitte März sind die Nationalparkzentren Falkenstein bei Ludwigsthal und Lusen bei Neuschönau gesperrt. Dadurch haben auch das [[Haus zur Wildnis]] und das [[Hans-Eisenmann-Haus]] geschlossen. Für die beiden privaten Betreiberinnen der jeweiligen Souvenirläden ein harter Schlag – gerade jetzt in der sonst besucherstarken Ferienzeit. Nun bieten Sabine König und Theresia Weber ihren Kunden die Möglichkeit,​ Produkte per E-Mail zu bestellen. 
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 +Zum Sortiment der Shops gehört vor allem ein kindgerechtes Angebot – von Plüschtieren über Entdeckerbücher,​ Spiele und T-Shirts. Aber auch erwachsene Naturfans finden ein breites Sortiment an Literatur, Wanderkarten oder regionalen Produkten. Eine Auswahl der bestellbaren Ware hat der Nationalpark Bayerischer Wald auf seiner Facebookseite in ein Online-Schaufenster gestellt. Für weitere Angebote können die Betreiberinnen unkompliziert kontaktiert werden.  
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 +Theresia Weber, die den Laden im Hans-Eisenmann-Haus gepachtet hat, erreicht man via theresiaweber04@web.de.  
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 +Sabine König vom Laden im Haus zur Wildnis kann man unter ladenhauszurwildnis@gmx.de kontaktieren. Zumindest bei Sabine König gibt’s auch schon konkrete Ideen, einen eigenen Online-Shop einzurichten,​ der in Kürze unter www.ladenhauszurwildnis.de online geht. 
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 +Bernhard Bachl, Pächter der Gastronomie im Haus zur Wildnis, ist da schon einen Schritt weiter. Seine handgemachten Pralinen kann man im Netz unter www.bayerwaldpraline.de ordern. 
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 +=====Rätsel und Basteltipps für kleine Forscher=====
    
-{{ seelensteig_1.jpg?200|der Seelensteig}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=81&​t=1586019542&​tok=3a543e&​media=npv_bw_-_pm_21-20_raetsel_und_basteltipps_fuer_kleine_forscher.jpg?200|Beim Rätsel rund um die Frühlingsblumen gilt es auch eine Wörterkiste zu lösen. (Foto: Annette Nigl/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}
  
  
-Bohlensteige am Erlebnisweg werden verlegt und erneuert+Auf neuer Unterseite der Nationalpark-Homepage gibt’s spannende Inhalte für Kinder
  
-Die Sanierung des [[Seelensteig|Seelensteigs]] in der Nähe von Spiegelau geht in die zweite Runde. Daher muss der Erlebnisweg ab sofort bis auf Weiteres gesperrt werden.+ 
  
-Grund für die Baumaßnahme:​ Die Bohlensteige waren schon etwas in die Jahre gekommenZudem hat die natürliche Waldentwicklung dafür gesorgtdass sich der Pfad nicht mehr durch die interessantesten Gebiete des Waldstücks schlängeltDeswegen wurde bereits ​in den Sommermonaten der nördliche Teil des Weges verlegtNun werden ​im zweiten Schritt ​Bänke errichtet sowie die alte Nordtrasse rückgebautAußerdem geht’s danach an die komplette Erneuerung des südlichen Teils des WegesInsgesamt wird darauf geachtet, den Seelensteig möglichst leicht begehbar zu gestalten, so dass es auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen möglich ist, den Pfad zu absolvieren.+Grafenau. Während der Ausnahmesituation rund um das Coronavirus kann es vielen Kindern schnell ein wenig langweilig werden. Für etwas Abhilfe hierbei will jetzt auch der Nationalpark Bayerischer Wald sorgenAuf seiner Homepage ist daher die neue Rubrik „Für kleine Forscher“ online gegangenunter der ab sofort regelmäßig Rätsel und Basteltipps veröffentlicht werden. 
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 +Zwei abwechslungsreiche Arbeitsblätter sind bereits ​online. Mit Wörterkisten,​ Fehlerbildern oder Rechenaufgaben können sich Kinder dabei mit den Frühlingsblumen im Wald und dem Luchs beschäftigenKindgerechte Lesetipps geben Hilfe beim Rätseln. Mit etwas Abstand ​werden ​auch die Lösungen bereitgestellt. Im zweiten ​Bereich der Rubrik präsentiert der Nationalpark jede Woche einen neuen Basteltipp. In Form von kurzen YouTube-Videos kann man sich bereits ​Schritt ​für Schritt anschauen, wie man ein Insektenhotel baut oder wie auf einer Wäscheklammer ein Küken aus einem Osterei blicken kann. 
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 +Die Rätsel und Tipps landen auf der Homepage ​des Schutzgebiets – www.nationalpark-bayerischer-wald.de – im Navigationsbereich „Lernort Wald“. Daneben erscheinen sie auch stets unter „Aktuelles“ sowie auf dem Facebookkanal des Nationalparks 
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-=====Grenzübergang Ferdinandsthal gesperrt=====+=====So reagiert der Nationalpark auf das Coronavirus===== 
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1585586182&​tok=89799e&​media=npv_bw_-_pm_20-20_so_reagiert_der_nationalpark_auf_das_coronavirus.jpg?​200|Beim Nationalpark wird aktuell verstärkt auch aus dem Homeoffice gearbeitet. (Foto: Gregor Wolf/​Nationalpark Bayerischer Wald)}} 
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 +**Vermehrte Heimarbeit und Schichtbetrieb – Abordnungen an Gesundheitsämter** 
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 +Die Ausnahmesituation rund um das Coronavirus hat auch den Nationalpark Bayerischer Wald voll erfasst. Besuchereinrichtungen sind geschlossen,​ Führungen abgesagt. Der laufende Betrieb der Verwaltung geht freilich trotzdem weiter. Um dem Infektionsschutz gerecht zu werden, wurden jedoch Maßnahmen zur Minimierung der persönlichen Kontakte umgesetzt. 
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 +„In der aktuellen Lage gilt es pragmatische Lösungen zu finden, die der Gesundheit aller dienen“, sagt Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. „Das vermeiden persönlicher Kontakte steht dabei an oberster Stelle.“ Daher wurde die Möglichkeit,​ Homeoffice in Anspruch zu nehmen, jüngst noch einmal verstärkt. Aktuell können 47 Mitarbeiter der rund 200-köpfigen Mannschaft ihre Dienstgeschäfte von daheim erledigen – vorwiegend betrifft das die Angestellten in der Verwaltung in Grafenau. „Dadurch haben wir es geschafft, dass kein Büro mehr von zwei Personen benutzt wird.“ 
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 +Doch nicht alle Aufgaben lassen sich aus der Ferne erledigen. Die Bewohner der beiden Tier-Freigelände müssen zum Beispiel auch versorgt werden, wenn die Gehege für Besucher gesperrt sind. „Bei den Tierpflegern haben wir jedoch auf Schichtbetrieb umgestellt, so dass so wenig Kontakt wie möglich entsteht.“ Dasselbe gilt für die Mitarbeiter im Wald-Management oder bei der Nationalparkwacht. Nur wenn der Arbeitsschutz den Einsatz von zwei Personen zwingend notwendig macht, zum Beispiel bei der Borkenkäferbekämpfung oder bei Maßnahmen der Verkehrssicherung,​ wird noch in Duos gearbeitet – dann jedoch mit möglichst viel Abstand zueinander. 
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 +Derweil haben die Landratsämter Regen und Freyung-Grafenau um Unterstützung gebeten. Daher verstärkt Nationalparkpersonal bereits seit vergangener Woche die Gesundheitsämter in Regen und Waldkirchen. Aktuell sind dafür acht Mitarbeiter abgeordnet. Zum 1. April folgen drei weitere. 
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 +=====Coronavirus:​ Nationalpark-Einrichtungen werden geschlossen=====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&​t=1562422386&​tok=aaec5c&​media=krimiwanderung_durch_den_nationalpark.jpg?​200|im Nationalpark )}}
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 +Führungsbetrieb **ab Montag, 16.März** eingestellt – Grenzübertritte nach Tschechien nicht möglich
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 +Die aktuelle Lage rund um das sich dynamisch verbreitende Coronavirus haben nun auch Auswirkungen auf den Nationalpark Bayerischer Wald. In Absprache mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz werden ab Montag, 16. März, Besuchereinrichtungen mit Publikumsverkehr geschlossen. Davon betroffen sind das Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau,​ das Haus zur Wildnis bei Ludwigsthal und das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald. Geschlossen bleiben zudem das Jugendwaldheim bei Schönbrunn am Lusen sowie das Wildniscamp am Falkenstein.
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-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&​t=1568876255&​tok=ceb898&​media=grenzuebergang_ferdinandsthal_gesperrt.jpg?​200|Die Holzbrücke am Grenzübergang Ferdinandsthal wird erneuert. (Foto: Gregor Wolf/​Nationalpark Bayerischer Wald)}} 
  
-Holzbrücke wird **ab 23September** erneuert+Daneben stellt der Nationalpark ​**ab 16März** auch den Führungsbetrieb komplett ein. Neben geführten Wanderungen im Gelände fallen auch alle weiteren Veranstaltungen des Großschutzgebiets aus. Die Vorkehrungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens gelten zunächst bis zum Ende der Osterferien,​ also bis inklusive 19. April. Wie es danach weitergeht, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
  
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 +Die Wanderwege und Tier-Freigelände im Nationalpark sind nicht betroffen von der Maßnahme. Die Nationalparkverwaltung weist jedoch darauf hin, dass es aktuell verboten ist, die Grenzübertritte im Schutzgebiet zu nutzen. Dieses Verbot basiert auf den Eindämmungsmaßnahmen der Tschechischen Republik. Hinweisschilder dazu werden demnächst im Gelände angebracht.
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 +=====Kröten,​ Molche und Co sind wieder auf Wanderschaft ​ =====
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=67&​t=1584793644&​tok=efa3cc&​media=npv_bw_-_pm_19-20_kroeten_molche_und_co_sind_wieder_auf_wanderschaft.jpg?​200|Ein 40 Zentimeter hoher Fangzaun wurde von Nationalparkmitarbeitern zwischen St. Oswald und Altschönau aufgebaut. (Foto: Annette Nigl/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}
    
-Wanderer und Radfahrer, die zwischen Zwieslerwaldhaus und Železná Ruda unterwegs sind, müssen sich ab 23. September auf Behinderungen einstellen. Der Grenzübergang Ferdinandsthal wird für voraussichtlich eine Woche gesperrt. Grund dafür ist die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Holzbrücke. 
  
-Radfahrer können über die Grenzübergänge Bayerisch Eisenstein oder Gsenget ausweichen. Wanderer können auch den von 15. Juli bis 15. November geöffneten Grenzübertritt Lakabruck nutzen.+**Nationalpark stellt Amphibienschutzzäune und Warnschilder auf**  ​
  
 +Erdkröten, Grasfrösche und Bergmolche machen sich in diesen Tagen wieder auf Wanderschaft. Damit sie auf ihren beliebten Routen unbeschadet über die Straßen zu ihren Laichgewässern kommen, wurden im Nationalpark Bayerischer Wald an kritischen Stellen Amphibienschutzzäune aufgestellt.
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 +„Wir beobachten weltweit und auch in Deutschland immer mehr den Rückgang von Amphibien“,​ erklärt Jochen Linner, der bei der Nationalparkverwaltung für Natur-, Arten- und Biotopschutz zuständig ist.  Der Schutz dieser Tiere gewinne wird daher immer wichtiger. „Auch bei uns im Nationalpark wollen wir noch bestehende Populationen schützen und bewahren – wie eben mit Amphibienschutzzäunen.“
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 +An drei Stellen im Nationalpark werden die zirka 40 Zentimeter hohen Zäune aufgestellt,​ und zwar bei Zwieslerwaldhaus,​ bei Spiegelau/​Neuhütte und bei der Bergerbrücke zwischen St. Oswald und Altschönau. Zweimal täglich kontrollieren Mitarbeiter die Eimer und bringen die Kröten über die Straße zu ihren Laichgewässern. Ab diesem Jahr spielt dabei die Hygiene eine wichtige Rolle. „Seit einigen Jahren werden zunehmend tödliche Infektionen beobachtet, die durch Pilze und Viren ausgelöst werden“, erklärt Helmut Hackl, Mitarbeiter im Naturschutz. Gegenwärtig gelte der Bayerischer Wald noch als nicht betroffen, um die Ausbreitung dieser neuen Krankheiten zu verlangsamen,​ müssen laut Hackl verschiedene Maßnahmen bei der Arbeit mit den Amphibien eingehalten werden. „Dazu gehört zum Beispiel das Tragen von Handschuhen oder die gründliche Reinigung der Eimer und Schuhe.“
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 +Im vergangenen Jahr konnte durch die Schutzmaßnahmen insgesamt 540 Erdkröten, 29 Grasfrösche und 242 Bergmolche bei ihrer Wanderung geholfen werden. „An manchen Bereichen müssen wir die Tiere nicht nur zu ihren Laichplätzen bringen, sondern auch wieder zurück. ​ Gerade bei der Bergerbrücke treten die Erdkröten, Grasfrösche und Bergmolche auch wieder den Rückweg an“, erklärt Linner. Deshalb werden die Zäune oft auch erst Anfang Mai abgebaut.
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 +Neben den Fangzäunen weist Linner noch auf eine weitere Maßnahme hin, und zwar die grün-weißen Krötenwarnschilder,​ die entlang der Nationalparkbasisstraße im Bereich Waldhäuser und Mauth aufgestellt wurden. „Wir wollen die Autofahrer dafür sensibilisieren,​ in diesen Bereichen langsamer zu fahren.“ In der Einmündung zu Waldhäuser gibt es das Warnschild schon seit einigen Jahren. „Hier werden nur noch wenige Tiere überfahren “, erklärt Linner, der weiterhin an die Rücksicht der Autofahrer appelliert.
  
  
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-=====Zeitweise Sperrungen im Nationalpark=====+=====Ausstellung zum Fotowettbewerb „Mein ​Nationalpark“ ===== 
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 +{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=80&​t=1583423822&​tok=b4e0a2&​media=npv_bw_-_vm_17-20_die_besten_bilder_werden_praesentiert.jpg?​200|Neben dieser winterlichen Aufnahme vom Lusen werden 15 weitere Bilder von Nationalparkfans im Hans-Eisenmann-Haus gezeigt. (Foto: Rainer Merkl) }} 
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 +Die besten Bilder werden **bis Anfang November** im [[Hans-Eisenman-Haus]] präsentiert 
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 +Schon in den letzten Monaten des abgelaufenen Jahres hat der Nationalpark Bayerischer Wald seine Fans dazu aufgerufen, ihre besten Bilder einzureichen. Das Motto des Fotowettbewerbs lautete „Mein Nationalpark“. Nun hat eine Jury aus den über 300 Einsendungen die 16 imposantesten Motive ausgewählt und in Großformat drucken lassen. Die so entstandene Ausstellung ist nun im Zuge des 50. Geburtstags des Schutzgebiets bis Anfang November in Neuschönau zu sehen. 
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 +=====Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor=====
    
-{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=90&t=1528890430&tok=1da69d&media=buchdrucker-1cent-k.jpg?200|Buchdrucker}}+{{ https://​www.waidlerwiki.de/​lib/​exe/​fetch.php?​w=120&​h=79&t=1517906328&tok=c7f6cb&media=wanderfalken_bereiten_sich_auf_nachwuchs_vor.jpg?200|Damit die Wanderfalken unterhalb des Großen Falkensteins ungestört ihre Jungen aufziehen können, wir der Weg durchs Höllbachgespreng vorläufig gesperrt. (Foto: Michael Göggelmann/​Nationalpark Bayerischer Wald)}}
  
  
-Behinderungen aufgrund aktueller Maßnahmen ​zum Borkenkäfermanagement+Weg durch das Höllbachgespreng vorerst gesperrt – Umleitung über den Sulzschachten ausgeschildert 
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 +Das [[Höllbachgespreng]] mit seinem ursprünglichen Bergmischwald ist als Rückzugsgebiet für Wanderer ebenso attraktiv wie für empfindliche Tiere. Um den dort lebenden Wanderfalken eine ungefährdete Brut zur ermöglichen,​ haben die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und das Landratsamt Regen gemeinsam beschlossen,​ den Wanderweg Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig ab 17. Februar zu sperren. Eine Umleitung ​zum Großen Falkenstein ist ausgeschildert. 
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 +„Wanderfalken sind während der Brutzeit eine sehr störungsempfindliche Art“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. „Nur mit einer Sperrung können wir gewährleisten,​ dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört werden.“ Schließlich richten die Tiere ihr Nest meist direkt auf den Felsen entlang des Weges ein. Sollten die Experten schließlich einen Bruterfolg beobachten, könnte die Sperrung bis maximal Ende Juni verlängert werden. 
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 +Die beeindruckenden Höllbachfälle können trotz der Sperrung besichtigt werden, der Wanderweg ist bis dorthin frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von [[Scheuereck]] zum Großen [[Falkenstein]] möglich.
  
    
-Derzeit laufen auch in Teilen des Nationalparks Bayerischer Wald umfangreiche Waldarbeiten im Zuge des Managements der [[Borkenkäfer]] . Daher müssen Rad- und Wanderwege immer wieder kurzfristig gesperrt werden. Fußgänger und Zweiradfahrer werden darum gebeten, diese im Gelände beschilderten Sperren einzuhalten. In Bereichen, in denen gerade Waldarbeiten durchgeführt werden, besteht Lebensgefahr. 
  
-Da die Arbeiten je nach aktueller Lage tagesaktuell geplant werden, kann nicht im Vorhinein mitgeteilt werdenwann welche Wege gesperrt sind. Dafür ​bittet die Nationalparkverwaltung ​um Verständnis. Die Schwerpunkte der Arbeiten spielen sich im Randbereich des Nationalparks sowie in der Entwicklungszone ​des Nationalparks ​im Bereich [[Zwieslerwaldhaus]] ab. Zudem wird nochmals darauf hingewiesen,​ dass der Radweg von Zwieslerwaldhaus zum [[Falkensteinschutzhaus]] derzeit von Montag ​bis Freitag gesperrt ist – nicht nur wegen der Holzabfuhrsondern auch wegen der weiterhin laufenden Baumaßnahmen am Schutzhaus.+Um die Wanderfalken und andere Tierarten ​nicht bei Paarung und Nachwuchsaufzucht aufzuschrecken, bittet die Nationalparkverwaltung ​außerdem, ​in den Kerngebieten ​des Nationalparks ​weiterhin das Wegegebot einzuhalten und die markierten Wege und Loipen ​bis Mitte Juli nicht zu verlassen. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher“sagt Naturschutzbeauftragter Linner. Schließlich dienen die saisonal begrenzten Wegeeinschränkungen insbesondere dem Schutz seltener und gefährdeter Tierarten, etwa dem Auerhuhn.
  
-In den Naturzonen des Nationalparks – momentan 68,7 Prozent der Fläche – findet keinerlei Borkenkäferbekämpfung statt. Bis 2027 wird dieser Flächenanteil auf 75 Prozent anwachsen. Bis dato wird auch in den Entwicklungszonen im Falkensteingebiet Borkenkäfermanagement betrieben. In den Randzonen, einem bis zu 1000 Meter breiten Puffer zu den angrenzenden Privatwäldern,​ werden Borkenkäfer permanent bekämpft. 
    
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   * [[https://​www.waidlerwiki.de/​neues_im_nationalpark_bayerischer_wald|Interessantes aus dem Nationalpark]]   * [[https://​www.waidlerwiki.de/​neues_im_nationalpark_bayerischer_wald|Interessantes aus dem Nationalpark]]
 +  * [[https://​www.waidlerwiki.de/​wintersport_aktuell|Wintersport aktuell]]
   * [[https://​www.waidlerwiki.de/​|Waidlerwiki]]   * [[https://​www.waidlerwiki.de/​|Waidlerwiki]]
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nationalpark_aktuell.1570783149.txt · Zuletzt geändert: 2019/10/11 08:39 von gfreund

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