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-=====Totholz unter der Lupe=====+=====Den winterlichen Nationalpark entdecken===== 
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 +{{ https://www.waidlerwiki.de/_media/npv_bw_-_vm_010-26_kreatives_und_wilde_natur_fuer_kinder_in_den_faschingsferien.jpg?200w=120&h=120&tok=0c35bd|Auf spannende Entdeckungen im wilden Winterwald können sich Kinder in den Faschingsferien im Nationalpark freuen. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)}} 
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 +**Walderlebnisse, Kreatives und wilde Natur für Kinder in den Faschingsferien**
  
-{{ https://www.waidlerwiki.de/_media/npv_bw_wissenschaftlicher_vortrag_nimmt_totholz_unter_die_lupe.jpg?200w=120&h=120&tok=b5c631|Wie der Klimawandel und andere Umwelteinflüsse auf Totholz und Zersetzungsprozesse wirken, will Referent Jasper Schreiber bei seinem Vortrag zeigen. (Foto: Jasper Schreiber/Nationalpark Bayerischer Wald)}} 
    
 +Wie bunt und vielfältig der Winter im Nationalpark Bayerischer Wald sein kann, können Kinder in den Faschingsferien erleben. Ein spannendes Ferienprogramm sorgt rund um die Besuchereinrichtungen für Spiel, Spaß und wilde Action.
  
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-Vortrag zu Klima- und Umwelteffekten auf Pilze und Zersetzung **am Donnerstag22Januar** im [[Haus zur Wildnis]]. +Rund um das [[Hans-Eisenmann-Haus]] im [[Nationalparkzentrum Lusen]] sind die Waldspürnasen unterwegs! Der Outdoor-Erlebnisnachmittag für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren findet am Dienstag17Februar, statt. Von 14 bis zirka 16:30 Uhr wird gemeinsam nach den geheimen Schätzen des Waldes gesucht. Dort gibt es nämlich auch in der kalten Jahreszeit viel zu erforschen und zu entdecken. Es werden Kunstwerke aus Naturmaterialien gebastelt, Spiele gespielt und den kleinen und großen Tieren im [[Tier-Freigelände]] ein Besuch abgestattet. Treffpunkt ist an der Infotheke des Hans-Eisenmann-Hauses in Neuschönau.
  
-Die wissenschaftliche Vortragreihe des Nationalparks Bayerischer Wald hält auch zu Beginn des neuen Jahres spannende Themen bereit. Bei der nächsten Veranstaltung am Donnerstag, 22Januargeht es um Totholz und wie Klimaeffekte und Umweltfaktoren auf Pilze und Zersetzungsprozesse wirkenDr. Jasper Schreiber von der Uni Bayreuth kommt dafür ins [[Haus zur Wildnis]] im Nationalparkzentrum Falkenstein.+Auch rund um das [[Haus zur Wildnis]] im [[Nationalparkzentrum Falkenstein]] in Ludwigsthal ist in den Faschingsferien viel geboten! Einen zweieinhalbstündigen Waldentdeckernachmittag können Kids dort am Donnerstag, 19Februarunternehmen. Ab 14 Uhr gilt es, in den Nationalparkwäldern viele wilde Entdeckungen zu machen und zu erforschen. Bei Spielen und Aktionen gibt es zudem einiges über die wilde Natur und die großen und kleinen Nationalparkbewohner zu erfahrenTreffpunkt ist am Eisenbahntunnel im [[Nationalparkzentrum Falkenstein]]. Auf die Ankunft der Waldbahn wird gewartet.
  
-In seinen Ausführungen beschäftigt er sich mit dem Einfluss des Klimawandels auf Wälder wie steigende Temperaturen oder zunehmende Störungen durch WindwürfeEin zentralesoft unterschätztes Element dabei ist TotholzEs ist Lebensraum für zahlreiche Organismen und spielt eine wichtige Rolle im Kohlenstoff- und NährstoffkreislaufDoch wie wirken sich veränderte Umweltbedingungen auf die Zersetzung von Totholz aus und welche Rolle spielen dabei holzabbauende Pilze? Im Vortrag stellt Jasper Schreiber unter anderem die Ergebnisse aus einem Langzeit-Totholzexperiment im Nationalpark vorDer Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Forschung und zeigtwarum Totholz für das Verständnis der Folgen des Klimawandels auf Wälder eine Schlüsselrolle spielt und welche offenen Fragen zukünftige Forschung noch beantworten muss.+Mit Geschichten und Märchen geht es am Freitag, 20Februardurch das [[Nationalparkzentrum Falkenstein]] in LudwigsthalBäume und Tiere begegnen einem dort nicht nur im Tier-Freigelände, sondern auch in vielen Märchen und GeschichtenBei dem Spaziergang durch die weitläufige Anlage können Kinder und Eltern spannenden Sagen über Bäume, den Wolf und andere Tiere des Waldes lauschenDie Tour macht auch in der Steinzeithöhle Station und endet schließlich im Haus zur Wildniswo es ebenfalls viel zu entdecken gibt, wie etwa den Nachtraum oder eine neue Station zum Thema Aas. Treffpunkt für diesen märchenhaften Ferientag ist um 10 Uhr am Eisenbahntunnel im Nationalparkzentrum Falkenstein, die zauberhafte Tour dauert etwa drei Stunden.
  
-Der wissenschaftliche Vortrag beginnt um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.  
  
-Für eine umweltfreundliche Anreise eignet sich die Waldbahn. Die Haltestelle [[Ludwigsthal]] befindet sich nur rund 15 Gehminuten vom [[Haus zur Wildnis]] entferntFür Besucher, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, wird ab dem Servicegebäude des Parkplatzes ein Shuttle-Service zum Haus zur Wildnis angeboten+Im [[Waldspielgelände Spiegelau]] können sich Kids von fünf bis zehn Jahren auf eine erlebnisreiche Spurensuche im Winterwald freuenDenn auch im Winter sind viele Tiere dort unterwegs und hinterlassen dabei auch eindeutige Spuren! Mit spannenden Spielen und Aktionen wird am Montag16. Februar, erforscht, wer sich da im Winterwald versteckt. Start ist um 14 Uhr am Eingang des Waldspielgeländes. Die Spurensuche dauert zirka zweieinhalb Stunden.
  
-Die Veranstaltung wird auf dem YouTube-Kanal des Nationalparks live gestreamt.+Bei allen Erlebnisnachmittagen sollten die Kinder unbedingt wetterfeste, warme Kleidung inklusive passendem Schuhwerk dabeihaben, sowie eine Brotzeit mit Getränk. Zudem wird um Anmeldung beim Nationalparkführungsservice möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher bis 17 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen bis 13 Uhr, beim Nationalpark Führungsservice via nationalpark@fuehrungsservice.de oder 0800 0776650 erforderlich.  
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 +Die Kosten für alle Veranstaltungen trägt die Nationalparkverwaltung. 
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 +=====Waldführer als „tragende Säule des Bildungsprogramms“===== 
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 +{{ https://www.waidlerwiki.de/_media/npv_bw_-_pm_08-26_waldfuehrer_als_tragende_saeule_des_bildungsprogramms.jpg?200w=120&h=120&tok=cd673f|Nationalparkleiterin Ursula Schuster (vorne 3.v.r.) und Umweltbildungsreferent Achim Klein (vorne 2.v.r.) zeichneten langjährige Waldführerinnen und Waldführer aus, darunter Heinrich Vierlinger (vorne Mitte), der seit 25 Jahren Führungen durchführt. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)}} 
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 +Jahrestreffen der Ehrenamtlichen – 2025 gab’s 3400 Nationalpark-Führungen 
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 +Aktuell sind 124 Einheimische, vorwiegend aus den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen, im Nationalpark Bayerischer Wald als ehrenamtliche Waldführerinnen und Waldführer tätig. Ein Großteil von ihnen kam jüngst im [[Waldgeschichtliches Museum|Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald]] zum Jahrestreffen zusammen. Dabei betonte Nationalparkleiterin Ursula Schuster: „Sie sind die tragende Säule unseres Bildungsprogramms.“ Rund 85 Prozent aller Führungen im Schutzgebiet, in Summe 2881 Veranstaltungen, wurden 2025 von den Ehrenamtlern durchgeführt. 
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 +Daneben bot Schuster den Anwesenden einen kurzweiligen Rück- und Ausblick. Im abgelaufenen Jahr hätte es viele gute Nachrichten gegeben, unter anderem die erfreuliche [[Borkenkäfer]]-Entwicklung, die Fertigstellung des Naturerlebnisses [[Wistlberg]] und die erfolgreich gestartete Pilotphase des Verkehrskonzepts rund um [[Waldhäuser]].  
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 +Auch 2026 halte viele spannende Entwicklungen bereit: „Im [[Nationalparkzentrum Falkenstein]] werden wir im Frühjahr die Gehege für Gelbbauchunken und Feuersalamander besetzen“, so Schuster. „Zusammen mit neuen Spiel- und Erlebnisstationen wird das gerade die Aufenthaltsdauer für Familien erhöhen und Ihnen neue Möglichkeiten bei der Gestaltung von Führungen bieten.“ Die Nationalparkleiterin freue sich zudem, dass 20 Personen demnächst in eine neue Waldführer-Ausbildungsrunde starten, Natur-Klänge aus dem Nationalpark auf der Freyunger Landesausstellung zu hören sein werden und am 2. August eine Neuauflage des Schachtenhausfests auf dem Programm stehe. 
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 +Zusammen mit Umweltbildungsreferent Achim Klein bedankte sich Schuster anschließend bei Josef Eichinger, der nach 13 Jahren seine Tätigkeit als Waldführer beendete. Für ihr 10-jähriges Wirken wurden Helga Braumandl, Rita Dick, Matthias Drexler, Stefanie Finger, Georg Hackl, Hubert Herzig, Regina Kölbl, Johann Meier, Joachim M. Peter, Stefan Schall und Olaf Schwarck geehrte. Und für 25 Jahre Engagement zeichneten Schuster und Klein Waldführer Heinrich Vierlinger, gleichzeitig Kulturpreisträger des Landkreises Freyung-Grafenau, aus. Der sagte im Anschluss: „Der Nationalpark hat mich einfach in seinen Bann gezogen.“ 
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 +Etwas tiefer in die Statistik stieg nach einer kurzen Verpflegungspause Achim Klein ein. So habe es im abgelaufenen Jahr insgesamt rund 3400 Führungen gegeben. Neben den Waldführern waren dabei vor allem Teilnehmende am Freiwilligen Ökologischen Jahr, Commerzbank-Umweltpraktikanten und Ranger im Einsatz. So konnten 2025 insgesamt 29.960 Teilnehmende verzeichnet werden. „Eine Gruppe, die in der Betrachtung gerne übersehen wird, sind die Kindergartenkinder. Das Segment machte 2025 allein rund zehn Prozent unserer Teilnehmenden aus und verdeutlicht die Wichtigkeit unserer Angebote für diese Zielgruppe“, so Klein. Verstärkt wurden zudem Infostände an Besucherschwerpunkten, bislang vornehmlich im [[Tier-Freigelände]] in Ludwigsthal, angeboten, unter anderem von Waldführern. „An 23 Tagen haben wir so rund 3000 Besucher über die Ameise, den Luchs, Reptilien oder den Wolf informiert“, blickte der Umweltbildungsreferent zurück. „Und auch wenn es eine andere Intensivität als bei einer Führung ist, können wir auch auf diese Art und Weise gut mit unseren Besuchern ins Gespräch kommen.“ 
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 +Zum Schluss seines Vortrags berichtete Klein noch, dass der Nationalpark Bayerischer Wald nun Teil des Qualitätsnetzwerks BNE in Bayern ist. „Das Konzept dieser Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ist ein durchaus komplexes und anspruchsvolles. Letztlich soll es Menschen dazu befähigen die Zukunft nachhaltig zu gestalten: Genug für alle, überall auf der Erde und für immer. Die Bildungsarbeit des Nationalparks möchte hierzu ihren Beitrag leisten.“ 
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 +=====Gute Stimmung unter den Nationalpark-Kindergärten===== 
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 +{{ https://www.waidlerwiki.de/_media/npv_bw_-_pm_09-26_gute_stimmung_bei_jahrestreffen_der_nationalpark-kindergaerten.jpg?200w=120&h=120&tok=706edb|Freuten sich über ein weiteres gelungenes Jahr der Zusammenarbeit: Die Vertreterinnen der Nationalpark-Kindergärten, Nicole Graf-Kilger und Lisa Keilhofer von der Nationalparkverwaltung und die ehrenamtlichen Waldführerinnen. Auch Nationalparkleiterin Ursula Schuster (Mitte) ließ sich das Jahrestreffen nicht entgehen. (Foto: Julia Reihofer/Nationalpark Bayerischer Wald) 
 +}} 
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 +**Viel positives Feedback beim Jahrestreffen im [[Hans-Eisenmann-Haus]] 
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 +Große Einigkeit über ein gelungenes vergangenes Jahr herrschte beim Jahrestreffen der Nationalpark-Kindergärten im [[Hans-Eisenmann-Haus]]. Von den Vertreterinnen der Partner-Einrichtungen gab es viel Lob für die abwechslungsreichen Führungsangebote des Nationalparks. 
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 +„Die gute Zusammenarbeit mit Ihnen ist für uns von unschätzbarem Wert“, begrüßte Nationalparkleiterin Ursula Schuster die Erzieherinnen der Nationalpark-Kindergärten. „Dank dem unermüdlichen Einsatz unseres Umweltbildungsteams und ehrenamtlichen Waldführer konnten wir im vergangenen Jahr 276 Führungen für unsere Nationalpark-Kindergärten durchführen.“  Rund 220 Kinder aus den Partner-Einrichtungen hätten so die Möglichkeit erhalten, den Nationalpark und seine wilde Natur hautnah zu erleben. „Von Anfang an stand für uns bei dem Projekt nicht nur Spaß und Bildung für die Kinder im Mittelpunkt“, erklärte Schuster. „Durch unsere Angebote und teilweise schon langjährigen Kooperationen hält die Nationalparkidee auch Einzug in den Alltag, in die Familien der Kinder, was einen großen Beitrag zur Akzeptanz und Verbundenheit der Bevölkerung mit dem Nationalpark leistet.“ Wie Schuster weiter betonte, sei die Vielzahl an Aktivitäten für die 11 Nationalpark-Kindergärten jedoch ohne ehrenamtliche Waldführerinnen und Waldführer nicht möglich. „85 Prozent all unserer Gruppenangebote sind nur durch ihr Engagement zu schultern. Deshalb gilt ein großer Dank unseren Waldführern und ihrem unermüdlichen Einsatz!“ 
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 +Diesem Lob schlossen sich die Vertreterinnen der Nationalpark-Kindergärten unisono an. Besonders betont wurde die Vielzahl an Aktivitäten zu unterschiedlichsten Nationalpark-Themen, die nicht nur die Kinder regelmäßig begeisterten. Auch für die Erzieherinnen seien die Führungen lehrreich und eine gute Inspiration, um Natur- und Umweltschutz ins weitere Kindergartenjahr zu integrieren. Auch das Fortbildungsangebot für die Mitarbeiter in den Nationalpark-Kindergärten wurde sehr positiv bewertet. Im vergangenen Jahr standen unter anderem die Themen Moore und Pilze auf dem Programm. Für kommenden Herbst ist eine weitere Fortbildung zum Thema Ameisen in Planung.  
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 +Nicole Graf-Kilger und Lisa Keilhofer, die beiden Ansprechpartnerinnen für die Partner-Kindergärten in der Nationalparkverwaltung, gaben zum Schluss einen Überblick über aktuelle Nationalpark-Themen wie die vergangenes Jahr abgeschlossenen Umbauten im Jugendwaldheim, die Sanierung des [[Waldschmidthaus| Waldschmidthauses]] und die Vielzahl an Neuerungen im [[Nationalparkzentrum Falkenstein]] mit einer neuen Aas-Station im [[Haus zur Wildnis]], neuen Spielstationen und zwei neuen Gehegen im [[Tier-Freigelände]], die im Frühjahr eröffnet werden. Bei Kaffee, Kuchen und anregenden Gesprächen ließen die Anwesenden das Jahrestreffen der Nationalpark-Kindergärten im Anschluss ausklingen. 
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 +=====„Kunst und Wildnis schaffen Tore zum Staunen“===== 
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 +{{ https://www.waidlerwiki.de/_media/npv_bw_-_pm_02-26_kunst_und_wildnis_schaffen_tore_zum_staunen_.jpg?200w=120&h=120&tok=9dc098|Freuen sich über die gelungene Ausstellung: Sabine Eisch, Leiterin vom Haus zur Wildnis (v.l.), Künstlerin Gabi Hanner, Karl-Heinz Reimeier und Dr. Ursula Diepolder. (Foto: Annette Nigl / Nationalpark Bayerischer Wald)}} 
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 +Ausstellung von Gabi Hanner im [[Haus zur Wildnis]] 
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 +Ist der Nationalpark poetisch? Und kann Kunst gleichzeitig auch wild sein? Gabi Hanner gibt in ihrer Ausstellung „Poesie und Wildnis“, die im Haus zur Wildnis eröffnet wurde, auf beide Fragen eine eindeutige Antwort: Ja. „Das Thema Wildnis sehe ich eng verbunden mit Kunst, denn in der Kunst und in der Wildnis sind der schöpferische Akt vorhanden und die Kreativität“, sagte die Bilderhauerin aus Freyung bei der Vernissage – und nahm die vielen Gäste mit auf eine Reise in ihre zauberhafte Welt. 
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 +Sabine Eisch, Leiterin vom [[Haus zur Wildnis]], freute sich in ihrem Grußwort sehr, dass die seit 1991 freischaffende Künstlerin und Kulturpreisträgerin des Landkreises Freyung-Grafenau ihre Werke nun in der Nationalparkeinrichtung präsentiert. Im Nationalpark war Hanner bereits mehrfach zu Gast, zuletzt im Jahr 2021 im [[Waldgeschichtliches Museum|Waldgeschichtlichen Museum]] in St. Oswald mit der Ausstellung „Der gefühlte Wald“. „Und auch das [[Haus zur Wildnis]] ist für Gabi Hanner kein unbekannter Ort“, sagte Sabine Eisch. So war die Künstlerin bereits bei der Einrichtung des Erlebnisraums für die Farbgestaltung verantwortlich. 
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 +Als „Waldläuferin mit Naturverbundenheit“ seit Kindesbeinen an bezeichnete Dr. Ursula Diepolder in ihrer Laudatio die Künstlerin. Dass sie nun ihre Werke im Haus zur Wildnis, einem ihrer Lieblingsorte, ausstellen dürfe, sei für Gabi Hanner eine große Freude. „Bei ihren täglichen Spaziergängen in der Natur, vorzugsweise im Nationalpark, laufen ihre Gedanken dahin.“ Inspiration am Schreibtisch sei nichts für die Freyungerin. „Als ich sie gefragt habe, nach welchen Kriterien sie die Werke für die Ausstellung ausgewählt hatte, sagte sie: Nach deren Wildheit“, so Diepolder. Menschen würden sich Wildheit wie etwas Chaotisches vorstellen. Und genau hier setze Gabi Hanner an. „Sie will, dass man Wildnis mit anderen Augen sieht, als Vielfalt, Wachstum und Erneuerung. Das ist ihr ein Anliegen.“ 
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 +Und dies wurde auch deutlich, als sich Gabi Hanner am Ende der Vernissage an die Gäste richtete. „Es würde mich freuen, wenn sich Besucher Zeit nehmen und die Bilder und Skulpturen länger betrachten“, so Hanner. Viele Dinge sehe man dann aus einer anderen Perspektive, neue Ideen entstünden. „Kunst und Wildnis schaffen Tore zum Staunen, durch die man die Welt mit neuen Augen sehen kann, wenn man sich darauf einlässt.“ 
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 +Gabi Hanner dankte abschließend Karl-Heinz Reimeier für die musikalische Umrahmung und Ursula Diepolder für die Laudatio, besonders „für das Eintauchen in meine Kunst“. Ein großes Lob galt dem Team vom [[Haus zur Wildnis]] für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Organisation der Ausstellung. „So professionelle Helfer hatte ich noch nie.“ Im [[Haus zur Wildnis]] habe Hanner schon immer eine besondere Atmosphäre und einen Zauber gespürt. „Davon hat der Ort nichts verloren.“
  
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 =====Über 1600 Euro für Nationalpark in El Salvador===== =====Über 1600 Euro für Nationalpark in El Salvador=====
  
nationalpark_aktuell.1768556538.txt.gz · Zuletzt geändert: 2026/01/16 09:42 von gfreund