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Nationalpark Digital



Ranger Martin Frank im Wintereinsatz

Schelmisch hinterm Baum hervor schaut Kabarettist Martin Frank im Vorschaubild des Nationalpark-YouTube-Kanals. (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

Hutthurmer Kabarettist erklärt Regeln im Schutzgebiet auf komödiantische Art im Video

Zum dritten Mal schlüpft Martin Frank aktuell in seine Paraderolle als Nationalpark-Ranger. Diesmal erklärt der Kabarettist aus Hutthurm im Landkreis Passau in einem knapp sechsminütigen Video, was alles beim winterlichen Besuch im Schutzgebiet zu beachten ist. Auf humorige Weise werden dabei Dinge wie das Wegegebot, gegenseitiges Rücksichtnehmen oder die richtige Ausrüstung thematisiert. Seit dieser Woche ist das Video auf der Nationalpark-Homepage – www.nationalpark-bayerischer-wald.de – sowie auf den Facebook- und YouTube-Auftritten des Parks zu sehen.

Im Clip taucht Ranger Frank nicht nur als Hüter des wilden Waldes auf, sondern auch als Engel, Teufel und Nationalparkbesucher. Immer wieder interagiert er dabei mit den echten Rangern Christine Schopf und Lothar Mies. Gerade der Austausch mit den Mitgliedern der Nationalparkwacht sei für Franks Vorbereitung essentiell gewesen. „Mir war vorher nicht wirklich bewusst, welche Regeln es im Nationalpark gibt und mit welchen Problemen die Ranger zu kämpfen haben“, so Frank. „Ich bezeichne mich jetzt mal als jemanden mit gesundem Menschenverstand, deshalb ist es für mich klar, dass ich meinen Müll beim Wandern wieder mitnehme, auf markierten Wegen gehe und dort parke, wo es erlaubt ist. Dass es auch andere Besucher gibt, hat mir der Blick hinter die Kulissen des Schutzgebietes gezeigt.“


Tierischer Adventskalender

Der wilde Adventskalender wird von einem winterlichen Luchs eröffnet. (Foto: Wolfgang Lorenz)

Nationalpark präsentiert bis Weihnachten 24 kostenlose Desktop-Hintergründe

Hinter dem ersten Türchen des diesjährigen Nationalpark-Adventskalenders schleicht ein winterlicher Luchs daher. Und auch die weiteren 23 Bilder aus der wilden Bayerwald-Landschaft geben spannende Einblicke in die Biodiversität des ersten deutschen Nationalparks. Erstmals widmet sich der digitale Kalender mit kostenlosen Desktophintergründen komplett der Tierwelt. So können sich Naturfans unter anderem noch auf bunte Schmetterlinge, majestätische Rothirsche und putzige Käuze freuen.

Die Wallpaper werden samt Download-Link auf der Facebook-Seite des Nationalparks veröffentlicht. Daneben sind sie auch über die Nationalpark-Homepage – www.nationalpark-bayerischer-wald.de – im Bereich „Service/Downloads“ abrufbar.


Nationalpark-Podcast geht in die Verlängerung

Eine der ersten Gesprächspartnerinnen für Podcast-Host Christian Keim war Silvia Pflug, Nationalpark-Försterin in der Dienststelle Bayerisch Eisenstein. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Bei „Wildnis schafft Wissen“ gibt’s Einblicke in die Arbeit für das Schutzgebiet

Im vergangenen Winter lauschten über 22.000 Hörer den ersten Podcast-Folgen aus der grenzenlosen Waldwildnis. Nun geht die Reihe unter dem Motto „Wildnis schafft Wissen – Einblicke in den Nationalpark Bayerischer Wald“ in die Verlängerung. Während sich die erste Staffel speziell mit Forschungsthemen befasste, rückt die Fortsetzung nun ein breiteres Themenspektrum in den Fokus.

Die Podcast-Folgen werden in Zusammenarbeit mit dem Passauer Lokalradiosender Unser Radio produziert, der Teile der Folgen auch im Programm ausspielt. Dabei spricht Moderator Christian Keim unter anderem mit Silvia Pflug, der ersten Nationalpark-Försterin, mit Hans-Eisenmann-Leiter Christian Binder, Umweltpädagoge Thomas Michler oder mit Julia Zink, die beim Nationalpark für das digitale Besuchermanagement zuständig ist.

Die erste Folge ging bereits am Donnerstag auf der Homepage des Nationalparks, dem angeschlossenen YouTube-Kanal sowie auf allen gängigen Podcast-Portalen online. Im dreiwöchigen Turnus werden Abonnenten dann mit neuen Folgen versorgt. Direkt zum Podcast gelangt man via www.np-bw.de/podcast.


Digitale Schnitzeljagd durchs Tier-Freigelände

Digital kann man im Tier-Freigelände Falkenstein nun „Auf Schatzsuche mit dem Schratzl“ gehen. (Foto: Paula Feuchtmeyer/Nationalpark Bayerischer Wald)

Knifflige Rätsel und Fragen für Kinder ab sieben Jahren im Nationalparkzentrum Falkenstein

Welche Tiere leben im Totholz? Welcher Vogel hat eine sehr lange Zunge und Ameisen zum Fressen gern? Und warum tragen manche Luchse Halsbänder? Im Tier-Freigelände Ludwigsthal können kleine Nationalparkfans ab sieben Jahren nun auf Entdeckerrallye gehen – und zwar mit dem Handy. Unter dem Motto „Auf Schatzsuche mit dem Schratzl“ gilt es, eine digitale Schnitzeljagd zu meistern.

Entwickelt wurde die Rallye von Paula Feuchtmeyer, die derzeit im Nationalpark ein freiwilliges ökologisches Jahr absolviert. Bei der Schatzsuche erwarten die Kinder knifflige Rätsel und Fragen rund um den Nationalpark und seine tierischen Bewohner, wie Wolf, Wildpferd und Luchs. Wenn alle Fragen gemeistert sind, gibt es als Belohnung einen Schatz – aber Achtung, auch dieser muss gesucht werden.

Um die zirka eineinhalb Stunden dauernde Rallye auf dem Handy starten zu können, ist der Download der kostenlosen App „Actionbound“ notwendig. Beim Startpunkt am Servicegebäude des Nationalparkzentrums Falkenstein beim Parkplatz an der B11 ist ein Plakat mit einem QR-Code zu finden, der über die App gescannt werden kann. Es ist auch möglich, die Rallye bereits zuhause über die Suchfunktion der App herunterzuladen.



Eichhörnchen Emil führt durchs Waldspielgelände

Entstanden ist der Audioguide auf Initiative von Katharina Wipplinger, Teilnehmerin am Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ). Den Part von Eichhörnchens Emil spricht dabei ihr FÖJ-Kollege Lucas Eichmann. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Audioguide gibt an 14 Stationen des Naturerlebnispfades Einblicke in die wilde Natur

Das Waldspielgelände bei Spiegelau ist um eine digitale Attraktion reicher. Denn ab sofort können Besucher den rund zwei Kilometer langen Naturerlebnispfad zusammen mit einem Audioguide erkunden. An 14 Stationen unterhalten sich Emil das Eichhörnchen, das Maskottchen des Waldspielgeländes, und Katharina Wipplinger, Teilnehmerin am Freiwilligen Ökologischen Jahr, über die wilde Natur des Nationalparks.

Und so funktioniert es: Angefangen beim Eingang des Waldspielgeländes bis hin zur Waldwiese sind immer wieder kleine quadratische QR-Codes am Wegesrand angebracht. Diese können mit dem eigenen, internetfähigen Smartphone oder Tablet gescannt werden, so dass sich der jeweilige Teil des Audioguides automatisch auf dem Gerät lädt. In den meisten Teilen unterhalten sich Emil und „Kathi“ kindgerecht aufbereitet über quirlige Tiere, alte Baumgiganten oder lebensspendendes Wasser. Aber auch ein Märchen, ein paar Abenteuer-Empfehlungen und eine Traumreise sind Teil des digitalen Bildungsangebots.

Übrigens: Der Audioguide ist auch von daheim aus nutzbar. Dafür einfach den Youtube-Kanal des Nationalparks Bayerischer Wald aufrufen.


„Der wilde Wald“ feiert Premiere beim renommierten Münchner DOK.fest

Der Film „Der wilde Wald“ widmet sich dem ältesten deutschen Nationalpark.  (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald

„Der wilde Wald“ feiert Premiere beim renommierten Münchner DOK.fest. Das Festival findet noch bis 23. Mai als reines Digital-Event statt.

Coronabedingt musste die Premiere des Kinofilms „Der wilde Wald“ letztes Jahr verschoben werden. Nun aber ist die cineastische Hommage an den Nationalpark Bayerischer Wald erstmals zu sehen. Der Dokumentarfilm, der im Zuge des 50. Geburtstags des Schutzgebiets entstand, ist beim renommierten Münchner DOK.fest im Programm. Das Festival findet noch bis 23. Mai als reines Digital-Event statt. Filmtickets sind über www.dokfest-muenchen.de buchbar.

„Der Film ist ein Plädoyer für mehr wilde, unberührte Natur und damit auch für mehr Artenvielfalt im Kampf gegen den Klimawandel“, sagt Regisseurin Lisa Eder, selbst gebürtige „Waidlerin“. Vier Jahre lang war sie mit bis zu vier Kamerateams gleichzeitig im und um den Nationalpark herum unterwegs, um das einzigartige Ökosystem filmisch einzufangen. Entstanden sind nicht nur imposante Landschaftsaufnahmen und detailgetreue Tierporträts, sondern auch spannende Einblicke in das Leben der Menschen, die sich mit dem Nationalpark beschäftigen.

Da spricht Diana Six, Professorin in Montana (USA), über die Bedeutung von Insekten für die Walddynamik. Da durchwandert der einheimische Fotograf Bastian Kalous den kompletten Grenzkamm mit seinem geschulten Auge für das besondere Bildmotiv. Da spricht Philosophin Christina Pinsdorf von der Universität Bonn über die Emotionen, die Wildnis in Menschen hervorrufen. Und da sinniert Förster Peter Langhammer, der in Zwieslerwaldhaus lebt, über Dinge, die Forstbetriebe vom Schutzgebiet lernen können. Die Protagonisten schildern allesamt ihre persönliche Sicht auf den Nationalpark, machen ihn somit greifbar, erlebbar, fühlbar.

„Weil der Mensch nicht in die Natur eingreift, wächst aus den einstigen Wirtschaftswäldern ein Naturwald mit vielen Merkmalen echter Urwälder heran“, berichtet Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl, der wie sein Vorgänger Dr. Hans Bibelriether, sein Stellvertreter Prof. Jörg Müller und sein tschechischer Amtskollege Pavel Hubený ebenfalls einen Gastauftritt im Film hat. „In ‚Der wilde Wald‘ wird dieser Prozess eindrucksvoll geschildert – mit gewaltigen Bildern, die die Zuschauer in ihren Bann ziehen werden.“

Der Film entstand in Koproduktion mit dem Nationalpark Bayerischer Wald. Die Umsetzung wurde gefördert durch den Filmfernsehfonds Bayern sowie den Deutschen Filmförderfonds und unterstützt durch die Leir Foundation. Zusammengearbeitet wurde zudem mit SWR und arte. Der Trailer zum Film ist auf dem YouTube-Kanal des Nationalsparks zu sehen. Außerdem gibt’s auf dem YouTube-Kanal vom DOK.fest ein gut 25-minütiges Interview mit Lisa Eder zu sehen. Der reguläre Kinostart ist für Herbst 2021 geplant.


Nachdenken über Mensch und Natur

Über Bildungsperspektiven für die Nationalparkarbeit referieren Prof. Arne Dittmer und Prof. Ulrich Gebhard am 15. April in einem Online-Vortrag. (Foto: Philipp Seyfried/Nationalpark Bayerischer Wald)

Wissenschaftlicher Vortrag über Bildungsperspektiven für die Nationalparkarbeit am 15. April als Livestream

Naturerfahrungen haben positive Wirkungen auf die seelische Entwicklung, auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen. Darüber hinaus sind sie ein wichtiges Element für die Entwicklung von Natur- und Umweltbewusstsein. Zu diesem Thema findet am Donnerstag, 15. April, um 18 Uhr ein wissenschaftlicher Vortrag des Nationalparks Bayerischer Wald via Livestream statt. Referenten sind Prof. Arne Dittmer von der Universität Regensburg und Prof. Ulrich Gebhard von der Universität Hamburg und der PH Heidelberg.

In diesem Vortrag wird konkret auf die Bildungsarbeit im Nationalpark eingegangen. Naturphilosophisch inspirierte Gespräche eröffnen eine Möglichkeit, mit Kindern, Jugendlichen und auch mit Erwachsenen über den Wert der Natur explizit und ausgehend von den individuellen Erfahrungen und Vorstellungen zu diskutieren. Dies ist ein zentraler Gedanke der Bildungsarbeit im Nationalpark Bayerischer Wald.

Der Vortrag wird auf der Facebook-Seite des Nationalparks per Livestream übertragen. Auch ohne eigenen Facebook-Account kann der Vortrag über folgenden Link abgerufen werden: www.facebook.com/nationalpark.bayerischer.wald/live. Nachdem es beim letzten Livestream zu Übertragungsproblemen kam, wird nun von anderer Stelle aus mit stabiler Internetleitung übertragen. Fragen zum Vortrag können live über die Kommentarfunktion von Facebook gestellt werden oder vorab, bis 12 Uhr des Livestream-Tages, via E-Mail an pressestelle@npv-bw.bayern.de gesendet werden.


Pilze im Böhmerwald

Pilze im Böhmerwald

Wissenschaftlicher Vortrag am 21. Januar als Livestream

Das grenzüberschreitende Interreg-Projekt „Pilze des Böhmerwaldes“, bei dem der Nationalpark Bayerischer Wald als Leadpartner verantwortlich war, hat im Jahr 2020 mit der Erstellung einer neuen Webseite in deutscher, englischer und tschechischer Sprache seinen Abschluss gefunden. Auf www.pilz-ohne-grenzen.eu finden Interessierte über 12.000 Bilder und Verbreitungskarten von 4200 Pilzarten sowie 3000 Artbeschreibungen. Zu diesem Thema findet am Donnerstag, 21. Januar, um 18 Uhr ein wissenschaftlicher Vortrag via Livestream statt.

Um Licht ins Dunkel der vielen verschiedenen Pilzarten des Böhmerwaldes zu bringen, diese zu kartieren, zu fotografieren und zu bestimmen, war seit dem Jahr 2017 ein internationales Forscherteam im Böhmerwald unterwegs. Bei dem Vortrag gibt Projektleiter Peter Karasch einen Überblick über die bisherigen Erkenntnisse.

Der Vortrag wird auf der Facebook-Seite des Nationalparks per Livestream übertragen. Auch ohne eigenen Facebook-Account kann der Vortrag über folgenden Link abgerufen werden: www.facebook.com/nationalpark.bayerischer.wald/live

Fragen zum Vortrag können live über die Kommentarfunktion von Facebook gestellt werden oder vorab, bis 12 Uhr des Livestream-Tages, via E-Mail an pressestelle@npv-bw.bayern.de gesendet werden.

Pressemeldung Nationalpark Bayerischer Wald


Bildgewaltiger Online-Adventskalender

Der wilde Adventskalender setzt auch ein paar unbekanntere Nationalparkbewohner in Szene – wie zum Beispiel das Scheidige Wollgras, das sich hinter Türchen Nummer Eins verbirgt. (Foto: Karl Klostermann))

Nationalpark präsentiert bis Weihnachten 24 kostenlose Desktop-Hintergründe

Die rauschende Kleine Ohe, ein knallgelb blühender Enzian, eine zierliche Zauneidechse, ein stolzer Rothirsch oder ein herbstliches Schachten-Porträt: Im Nationalpark Bayerischer Wald gibt es unzählige imposante Fotomotive. 24 Momentaufnahmen haben es heuer wieder in den Online-Adventskalender des Schutzgebiets geschafft. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag ein kostenloser Desktop-Hintergrund präsentiert.

Die Wallpaper werden samt Download-Link auf der Facebook-Seite des Nationalparks veröffentlicht. Daneben sind sie auch über die Nationalpark-Homepage – www.nationalpark-bayerischer-wald.de – im Bereich „Service/Downloads“ abrufbar.


Nachdenken über Mensch und Natur – Bildungsperspektiven für die Nationalparkarbeit

Über Bildungsperspektiven für die Nationalparkarbeit referieren Prof. Arne Dittmer und Prof. Ulrich Gebhard am 3. Dezember in einem Online-Vortrag. (Foto: Philipp Seyfried/Nationalpark Bayerischer Wald))

Wissenschaftlicher Vortrag am Donnerstag, 3. Dezember als Livestream

Naturerfahrungen haben positive Wirkungen auf die seelische Entwicklung, auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen. Darüber hinaus sind sie ein wichtiges Element für die Entwicklung von Natur- und Umweltbewusstsein. Zu diesem Thema findet am Donnerstag, 3. Dezember, um 18 Uhr ein wissenschaftlicher Vortrag via Livestream statt. Referenten sind Prof. Arne Dittmer von der Universität Regensburg und Prof. Ulrich Gebhard von der Universität Hamburg und der PH Heidelberg.

In diesem Vortrag wird konkret auf die Bildungsarbeit im Nationalpark eingegangen. Naturphilosophisch inspirierte Gespräche eröffnen eine Möglichkeit, mit Kindern, Jugendlichen und auch mit Erwachsenen über den Wert der Natur explizit und ausgehend von den individuellen Erfahrungen und Vorstellungen zu diskutieren. Dies ist ein zentraler Gedanke der Bildungsarbeit im Nationalpark Bayerischer Wald.

Der Vortrag wird auf der Facebook-Seite des Nationalparks per Livestream übertragen. Auch ohne eigenen Facebook-Account kann der Vortrag über folgenden Link abgerufen werden: www.facebook.com/nationalpark.bayerischer.wald/live

Fragen zum Vortrag können live über die Kommentarfunktion von Facebook gestellt werden oder vorab, bis 12 Uhr des Livestream-Tages, via E-Mail an pressestelle@npv-bw.bayern.de gesendet werden.


Das große Quiz für Radfahrer feiert Premiere

Ranger Frank alias Kabarettist Martin Frank steht im neuesten Erklär-Video des Nationalparks unter anderem als Quizmaster vor der Kamera. (Foto: David Staub/Nationalpark Bayerischer Wald)

Zweites Erklär-Video mit Kabarettist Martin Frank ab Mittwoch, 18 Uhr, auf YouTube und Facebook

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist nicht nur ein Eldorado für Naturfans, sondern in erster Linie ein Schutzgebiet, in dem es einige Regeln zu beachten gilt. Natürlich kommen auch Radler auf dem rund 200 Kilometer langem Wegenetz voll auf ihre Kosten. Ranger Frank alias Kabarettist Martin Frank beschäftigt sich im zweiten Erklär-Video des Nationalparks auf ironische Art mit den Zweiradfahrern zwischen Falkenstein und Lusen. Dabei ist das große Quiz für Radfahrer entstanden.

Nach dem Erfolg des ersten Knigge-Videos mit dem Kabarettisten aus Hutthurm, das bereits über 120.000 Aufrufe im Netz verbuchen konnte, gibt’s nun eine Fortsetzung. Wichtigste Erkenntnis des gut fünf Minuten dauernden Clips: Mit dem Rad dürfen nur explizit markierte Radwege benutzt werden. Wie spaßig man diese und weitere Regeln verpacken kann, davon können sich alle Interessierten am Mittwoch, 18. November, um 18 Uhr, selbst überzeugen. Zu diesem Zeitpunkt feiert das Video Premiere auf der Facebook-Seite des Nationalparks (www.facebook.com/nationalpark.bayerischer.wald) sowie auf dem YouTube-Kanal des Schutzgebiets (www.youtube.com/nationalparkbayerischerwald). Natürlich steht das Video auch danach noch weiter zum Abruf zur Verfügung.


Einblicke in die Welt der Schwebefliegen

Einblicke in die Welt der Schwebefliegen

Wissenschaftliche Vortragsreihe am Donnerstag, 29. Oktober per Livestream

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist ein Lebensraum für seltene und bemerkenswerte Schwebfliegen. Zu diesem Thema wird am Donnerstag, 29. Oktober, um 19 Uhr, ein Vortrag von Dr. Gisela Merkel-Wallner, per Livestream übertragen. Er ist auf dem öffentlichen Facebook-Kanal des Nationalparks Bayerischer Wald zu sehen – auch ohne auf Facebook angemeldet zu sein. Aufgrund der Corona-Situation sind Zuschauer vor Ort nicht möglich.

Schwebfliegen sind meist durch ihr wespenähnliches Aussehen bekannt. Als Blütenbestäuber haben sie wichtige Funktionen im Naturhaushalt, ebenso wie ihre blattlausfressenden Larven. Daneben gibt es aber auch viele Arten, deren Larven im Holz, minierend in Pflanzen, im nassen Boden oder in Hummel- und Ameisennestern leben. Manche dieser Arten sind auch zunächst gar nicht als Schwebfliegen erkennbar. Und gerade diese Schwebfliegen sind im Nationalpark zahlreich vertreten und zeigen die Naturvielfalt dieses Gebiets.

Rund die Hälfte der in Deutschland lebenden Arten wurden im Nationalpark Bayerischer Wald nachgewiesen, darunter eine große Anzahl seltener oder gefährdeter Arten mit besonderen Lebensraumansprüchen. Unter anderem konnten zwei Arten, die für Bayern als ausgestorben gemeldet waren, wiedergefunden werden. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Schwebfliegenfauna des Nationalparks und stellt einige der ganz besonderen Nachweise vor.

Fragen zum Vortrag können live über die Kommentarfunktion von Facebook gestellt werden oder vorab, bis 12 Uhr des Livestream-Tages, via E-Mail an pressestelle@npv-bw.bayern.de gesendet werden. Der Direktlink zum Livestream lautet: www.facebook.com/nationalpark.bayerischer.wald/live.


Nationalpark startet Podcast

Das Logo zum neuen Format „Wildnis schafft Wissen“. (Grafik: Annemarie Schmeller/Nationalpark Bayerischer Wald)

Motto: „Wildnis schafft Wissen“ – Erste Folge stellt Umwelt-Monitoring vor

Natur Natur sein lassen ist das Motto im Nationalpark Bayersicher Wald. Menschliche Eingriffe sind auf einem Großteil der Fläche des Schutzgebiets tabu. Natürliche Prozesse können großflächig so ablaufen, wie sie es seit Jahrtausenden tun. Nur an wenigen anderen Stellen der Bundesrepublik Deutschland haben Naturliebhaber die Chance, dies aus nächster Nähe zu beobachten. Und auch für Forscher bietet dieser Prozessschutz einmalige Möglichkeiten. Was dabei alles erforscht wird, beleuchtet ab sofort der Podcast „Wildnis schafft Wissen - Forschung im Nationalpark Bayerischer Wald“.

Die erste Folge ist bereits auf allen gängigen Podcast-Plattformen, der Nationalpark-Homepage (www.nationalpark-bayerischer-wald.de) und dem Nationalpark-YouTube-Kanal (www.youtube.com/nationalparkbayerischerwald) online. Darin berichtet Geoökologe Burkhard Beudert von der Umweltforschung rund um Wasser, Luft und Boden. Außerdem werden Teile der Gespräche zwischen Podcast-Autorin Julia Reihofer und den Nationalparkexperten auch im Programm von Unser Radio ausgestrahlt. Zunächst sind zwölf Folgen geplant, die im Abstand von etwa zwei Wochen veröffentlicht werden.


Video-Rundgang durch das Servicezentrum Falkenstein

Nicht nur für die Tiere im Tier-Freigelände, sondern auch für das Rote Höhenvieh auf den Schachten sind die Mitarbeiter des Servicezentrums Falkenstein zuständig. (Foto: Franz Leibl / Nationalpark Bayerischer Wald

Premiere am Samstag, 19. September, um 10 Uhr auf Facebook und YouTube

Von der Anbringung der Beschilderung auf den Wanderwegen über die Versorgung des Roten Höhenvieh auf den Schachten bis hin zur Überprüfung der Spielplätze – die Aufgaben der Mitarbeiter im Servicezentrum Falkenstein sind vielfältig. Welche Tätigkeiten genau in dem Betriebshof in Kreuzstraßl bei Ludwigsthal anfallen, ist bei einem rund zehnminütigen Videorundgang zu sehen.

Die Premiere findet am Samstag, 19. September, um 10 Uhr auf Facebook (www.facebook.com/nationalpark.bayerischer.wald) und auf YouTube (www.youtube.com/nationalparkbayerischerwald) statt. In der digitalen Führung, die ein kleiner Ersatz für den eigentlich im September 2020 geplanten Tag der offenen Tür ist, erklären sechs Nationalparkmitarbeiter ihre Arbeitsbereiche.


4200 Pilzarten in einer Datenbank

Gehört zu den seltenen Funden: der Buchenwald-Zärtling. (Foto: Peter Karasch / Nationalpark Bayerischer Wald)

Interreg-Projekt „Funga des Böhmerwaldes“ beendet – Neue Internetseite mit Fotos, Verbreitungskarten und Beschreibungen

Wie viel essbare Pilze findet man im Böhmerwald? An welchem Baum wächst der Rotrandige Baumschwamm? Und wie verbreitet ist der Blutmilch-Schleimpilz? Antworten auf diese Fragen gibt die neue Webseite www.pilze-ohne-grenzen.eu. Interessierte finden dort 12 000 Bilder und Verbreitungskarten von 4200 Pilzarten sowie 3000 Artbeschreibungen. Entstanden ist die Internetseite im Rahmen des Interreg-Projekts „Pilze des Böhmerwalds“, in dem der Nationalpark Bayerischer Wald als Leadpartner verantwortlich ist.

Seit dem Jahr 2017 war ein internationales Forscherteam um die Projektleiter Prof. Claus Bässler und Peter Karasch im Böhmerwald unterwegs, um die dort wachsenden Pilzarten zu kartieren, zu fotografieren und zu beschreiben. Das Projektgebiet läuft auf bayerischer Seite von der Waldnaab in der Oberpfalz entlang der Donau bis nach Passau und Linz, auf tschechischer Seite geht es bis zum Gratzener Bergland. Die beiden Nationalparks mit ihrer wilden Natur bilden das Herzstück des Forschungsgebiets.

Nun, im Jahr 2020, ist das Projekt mit der Erstellung der neuen Webseite in deutscher, englischer und tschechischer Sprache abgeschlossen. „Wir sind mit unserer Arbeit sehr zufrieden und konnten mit 170 000 Funddaten von über 4200 Pilzarten auch deutlich mehr zusammentragen, als wir uns vorgenommen hatten“, erklärt Peter Karasch. Aber gänzlich erforscht ist die Pilzwelt im Böhmerwald noch nicht. „Im Vergleich zu Pflanzen und Tieren sind die Pilze mehr als hundert Jahre vernachlässigt worden. Das braucht schon noch seine Zeit, um hier aufzuschließen.“

Mit der Datenbank, die nun zur Verfügung steht, habe man eine gute Wissensbasis, auf der man aufbauen könne. Besonders wertvoll für die Arbeit ist laut Karasch auch die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarn im Nationalpark Šumava und aus Österreich. „Es hat richtig Spaß gemacht. Die Kollegen sind fachlich sehr versiert und so haben wir uns kennen und schätzen gelernt.“ Vor allem dann, wenn es besondere und seltene Funde gab. „Davon hatten wir bestimmt mehrere dutzend“, so Karasch. Auch die Entdeckungen des Buchenwald-Zärtlings oder des Bleichen Schüpplings gehören dazu. „Das sind Naturnähezeiger, die fast nur noch in Naturschutzgebieten, Naturwaldreservaten und eben in den Nationalparken zu finden sind.“

Auch Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks, freut sich über die vielen interessanten Entdeckungen, die im Laufe der Untersuchungen gemacht wurden. „Das Projekt war eine einmalige Gelegenheit, um das Wissen zur Pilzwelt im Böhmerwald länderübergreifend zu erfassen und auszubauen.“ Schließlich seien diese faszinierenden Organismen essenziell wichtig in allen natürlichen Stoffkreisläufen.

Dies sieht auch Pavel Hubený, Direktor der Nationalparkverwaltung Šumava, so. Das Projekt sei ein wichtiger Beitrag um nicht nur die Nationalparks, sondern die Region zu erkunden. „Diese Datenbank mit Tausenden von Pilzarten ist eine einzigartige Leistung. Ich bin überzeugt, dass es sowohl von Mykologen als auch von Pilzbegeisterten verwendet wird, von denen es in der Tschechischen Republik eine große Anzahl gibt.“ Dieses Projekt zeige, dass die Landesgrenzen keine Barrieren mehr darstellen. „Gemeinsam mit dem Nationalpark Bayerischer Wald und mit den Partnern aus Österreich können wir sinnvolle Projekte mit großem Mehrwert realisieren. “

Neben der Webseite ist im Rahmen der Kooperation auch die Broschüre „Pilze im Böhmerwald“ in deutscher und tschechischer Sprache entstanden. In dieser finden sich eine Übersicht der häufigsten Gift- und Speisepilze, Kurzporträts sogenannter Naturnähezeiger-Pilze sowie einige Raritäten. Die Broschüre ist in den Besucherzentren des Nationalparks kostenlos erhältlich.


Habichtskäuze, Wildschweine, Borkenkäfer & Co.: Einblicke in die Nationalpark-Forschung

Vom Naturschutz- und Forschungsstützpunkt Neuschönau aus wird unter anderem das Habichtskauz-Monitoring koordiniert. (Foto: Michael Göggelmann)

Digitale Führung seit 12. September auf YouTube und Facebook

Wie wird im Nationalpark der zweitgrößten Eulen-Art Deutschlands, dem Habichtskauz, nachgespürt? Welche Fische schwimmen durch die klaren Gebirgsbäche? Gibt es naturverträgliche Möglichkeiten zur Borkenkäferbekämpfung? Wie wichtig ist Totholz für die biologische Vielfalt? Warum lassen sich Luchse so gut zählen? Für welchen Zweck unterhält das Schutzgebiet einen Anzuchtgarten? Und wie läuft eigentlich die Zersetzung von Wildschweinkadavern im Wald ab? Antworten darauf - und auf weitere Fragen - bietet ein rund 16-minütige Videorundgang durch den Naturschutz- und Forschungsstützpunkt in Neuschönau, der am Samstag, 12. September, um 10 Uhr, auf Facebook (www.facebook.com/nationalpark.bayerischer.wald) und YouTube (www.youtube.com/nationalparkbayerischerwald) Premiere feiert.

In der digitalen Führung, die ein kleiner Ersatz für den eigentlich im September 2020 geplanten Tag der offenen Tür ist, erklären acht Nationalparkmitarbeiter spannende Hintergründe zur wissenschaftlichen Arbeit im unscheinbar wirkenden Gebäudekomplex direkt an der Ortsdurchfahrt von Neuschönau. Im Fokus stehen nicht nur spannende Forschungs- und Monitoring-Projekte, sondern auch dauerhafte Naturschutzmaßnahmen des Großschutzgebiets. Alle Arbeiten haben gemein, dass deren Logistik im Anwesen in der Holzgemeinde zusammenläuft.


Kunst, Kultur und Schulklassen: Digitale Einblicke ins Waldgeschichtliche Museum

Das Team des Waldgeschichtlichen Museums führt digital durch die beliebte Attraktion in St. Oswald. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Digitale Führung seit 6. September auf YouTube und Facebook

Wie hat sich der Bayerischer Wald kulturhistorisch verändert? Wie wichtig ist Kunst und Kultur im Nationalpark? Was erzählt das Waldgeschichtliche Museum darüber? Und wie kommt eine Schulklasse im Schutzgebiet eigentlich zu einer spannenden Führung im wilden Wald? Antworten darauf - und auf weitere Fragen - bietet ein rund elfminütiger Videorundgang durch das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald, der am Sonntag, 6. September, um 10 Uhr, auf Facebook (www.facebook.com/nationalpark.bayerischer.wald) und YouTube (www.youtube.com/nationalparkbayerischerwald) Premiere feiert.

In der digitalen Führung, die ein kleiner Ersatz für den eigentlich im September 2020 geplanten Tag der offenen Tür ist, erklären fünf Nationalparkmitarbeiter spannende Hintergründe zum Museum im Ortszentrum von St. Oswald. Im Fokus steht nicht nur die Dauerausstellung, sondern auch das Kunst- und Kulturangebot, welches sich in der Einrichtung zentriert. Außerdem laufen hier die Fäden für die Schulangebote zusammen.


Schnelles Internet fürs Nationalparkzentrum Lusen


Freuen sich über den Glasfaserausbau im Nationalparkzentrum Lusen: Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl (v.r.), Christian Binder, Leiter des Hans-Eisenmann-Hauses, und Bürgermeister Alfons Schinabeck. (Foto: Elke Ohland /Nationalpark Bayerischer Wald)

Maßnahme im Rahmen des Glasfaserausbaus in der Gemeinde Neuschönau

Ein Geschenk zum 50. Geburtstag hat Neuschönaus Bürgermeister Alfons Schinabeck nun der Nationalparkverwaltung gemacht. Derzeit wird vom Ortskern entlang der Böhmstraße bis zum Hans-Eisenmann-Haus und dem Gebäude der Nationalparkwacht ein Glasfaserkabel verlegt.

Durchgeführt wird diese Baumaßnahme im Rahmen des Förderprogramms zum Breitbandausbau in Außenbereichen. „90 Prozent der Kosten trägt der Freistaat, zehn Prozent übernehmen wir als Kommune“, erklärte Alfons Schinabeck beim ersten Ansetzen der Baggerschaufel. „Das schenken wir unserem Nationalpark sehr gerne zum Geburtstag.“

Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks, bedankte sich für das Vorhaben. „Für unsere Mitarbeiter im Nationalparkzentrum Lusen war die fehlende, gute Internetverbindung oft eine große Herausforderung.“ Er freue sich über das Geschenk der Nationalparkgemeinde Neuschönau und darüber, dass man nun im Bereich der Digitalisierung einen Schritt weiter sei.

Bis Ende Juni soll die Maßnahme abgeschlossen sein, dann werden nicht nur die Nationalparkmitarbeiter von dem Ausbau profitieren. „Wir wollen auch unseren Besuchern kostenfreies, schnelles Internet anbieten“, so Leibl. „Sowohl im Hans-Eisenmann-Haus als auch im Bereich der Parkplätze.“


Nationalpark-App wartet mit neuen Funktionen auf

Die Funktion „Virtuelles Panorama“ zeigt Nutzern umliegende Ausflugsziele an, wie hier am Großalmeyerschloß den benachbarten Lusengipfel. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Virtuelles Panorama, Tracking-Möglichkeit und Wildnis-Infos – Verfügbar für Android und iOS in Deutsch, Englisch und Tschechisch

Passend zur Haupturlaubszeit hat der Nationalpark Bayerischer Wald seiner kostenlosen App ein paar neue Funktionen spendiert. So wird die mobile Anwendung für Android- und iOS-Betriebssysteme noch attraktiver. Der Relaunch sorgt nicht nur dafür, dass sich Wanderer und Radfahrer im Gelände besser orientieren können, sondern auch dafür, dass viele wilde Naturinfos nachgelesen werden können. In deren Genuss kommen nun nicht mehr nur deutschsprachige Nutzer, da die App nun zudem auf Englisch und Tschechisch verfügbar ist.

„Vor allem die Erweiterung auf drei Sprachen war uns wichtig“, betont Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. „Schließlich liegen wir direkt an der Grenze zum Nationalpark Šumava und haben darüber hinaus viele internationale Gäste.“ Das Update wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz durchgeführt – und vom Ministerium finanziert. Umgesetzt wurde das Projekt von der Firma 3D RealityMaps.

Nutzer erfahren in der Anwendung zum Beispiel dank 3D-Karte, wie sie am besten durch das rund 500 Kilometer lange Wegenetz navigieren. „Dafür haben wir nun alle 40 Tourenvorschläge, die wir auch auf der Homepage veröffentlicht haben, in die App integriert“, freut sich Julia Zink von der Nationalpark-Projektgruppe, die den Relaunch betreute. Ihr Kollege Andreas Stumpp ergänzt: „Ganz neu ist das jetzt verfügbare virtuelle Panorama. Damit hat man unterwegs den perfekten Überblick.“ Die Funktion ermöglicht, dass das Smartphone am aktuellen Standort ein 360-Grad-Panorama anzeigt, welches einen darüber informiert, wie der Nachbargipfel heißt oder welche Ausflugsziele in der Nähe sind. Zudem ist es jetzt möglich, gemachte Touren aufzuzeichnen und in einem Tagebuch zu speichern. Neben dem funktionalen Fortschritt gab es redaktionelle Verbesserungen. „Im neu hinzugefügten Menüpunkt ‚Schon gewusst?‘ erfahren Nutzer zum Beispiel viele spannende Dinge über Arten und Lebensräume, die es im Nationalpark gibt“, so Gregor Wolf. Integriert sind zudem unter anderem der aktuelle Wegezustand und der Veranstaltungskalender.

Download-Links:

App-Store (iOS): https://apps.apple.com/de/app/nationalpark-bayerischer-wald/id719593290

Google Play (Android): https://play.google.com/store/apps/details?id=de.bayern.bayernwald


Video-Premiere: Digitale Führung zum Taferlruck

Was versteckt sich hinter der Forschungsstation Taferlruck? Beim digitalen Videorundgang geben darauf unter anderem Ludwig Höcker (links) und Burkhard Beudert Antworten. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Digitale Führung gibt es seit dem 22. August auf YouTube und Facebook

Wer wollte schon immer wissen, was sich hinter der unscheinbaren Messstation Taferlruck verbirgt? Wozu dient die Rinne, durch die die Große Ohe direkt an der Racheldiensthüttenstraße fließt? Welcher Zweck steckt hinter den vielen Messgeräten auf der Wiese davor? Und wozu betreibt der Nationalpark eigentlich einen 50 Meter hohen Messturm in direkter Nachbarschaft? Antworten darauf - und auf weitere Fragen - bietet ein rund zehnminütiger Videorundgang, der am 22. August um 10 Uhr auf Facebook (www.facebook.com/nationalpark.bayerischer.wald) und YouTube (www.youtube.com/nationalparkbayerischerwald) Premiere feiert.

In der digitalen Führung, die ein kleiner Ersatz für den eigentlich im August 2020 geplanten Tag der offenen Tür ist, erklären fünf Nationalparkmitarbeiter spannende Hintergründe zur Forschungseinrichtung unterhalb des Rachelgipfels. Im Fokus stehen Wasser, Luft und Boden. Es gibt nicht nur Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit direkt an der Station, sondern auch zu zwei Orten, an denen Forschung im Gelände betrieben wird.


Ranger Martin Frank erklärt den Nationalpark-Knigge auf YouTube

Sind sich einig wenn es darum geht, dass Regeln im Nationalpark eingehalten werden müssen: Ranger Martin Frank (links) und Leiter Dr. Franz Leibl. (Foto: Daniela Blöchinger /Nationalpark Bayerischer Wald)

Image-Film mit dem Hutthurmer Kabarettisten zu den Regeln im Schutzgebiet seit 12. August in YouTube.

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist für viele Besucher ein Quell der Erholung. Doch wie in jedem Schutzgebiet gilt es auch hier, Regeln zu beachten. Bei der Vermittlung dieser Gebote geht die Nationalparkverwaltung nun neue Wege. Der Hutthurmer Kabarettist Martin Frank konnte für eine Image-Kampagne gewonnen werden und erklärt in einem Video auf ganz humorvolle Weise, was man im Nationalpark darf und was nicht.

„Mit dem derzeit ständig zunehmenden Besucherstrom geschieht es leider immer häufiger, dass Regeln nicht eingehalten werden“, erklärt Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. Egal ob es sich dabei um das unerlaubte Campieren in der freien Natur handelt, um das achtlose Wegwerfen von Müll oder um das Verlassen der markierten Wanderwege. „Viele Gäste handeln auch völlig ahnungslos, weil sie unsere Regeln nicht kennen.“

Deshalb ist in der Nationalparkverwaltung die Idee entstanden, ein Erklärvideo zu erstellen. „Wichtig war uns, nicht mit dem erhobenen Zeigerfinger auf unsere Besucher zuzugehen, sondern die Gebote auf lustige Art und Weise darzustellen.“ Bei den Planungen stieß der Nationalpark auf den Kabarettisten Martin Frank. „Es freut uns sehr, dass wir ihn für dieses Projekt gewinnen konnten“, so Leibl. „Vor allem weil er aus dem Landkreis Passau und damit aus der Region stammt.“

Im Video schlüpft Martin Frank in die Rolle des Rangers Martin. Mit original Ranger-Kleidung ausstaffiert, erklärt er im Nationalpark-Knigge fünf Regeln, an die man sich im Nationalpark halten muss. Um sich ins Thema einzuarbeiten, erhielt der 28-Jährige Unterstützung von den „echten“ Rangern, die ihm von ihren Erlebnissen und Problemen aus ihrem Arbeitsalltag erzählten. Letztendlich ist ein fünfeinhalb Minuten langer Film entstanden.

Martin Frank selbst hat das Projekt großen Spaß gemacht. „Sollten bei der nächsten Pandemie die Theater erneut schließen müssen und ich steh wieder ohne Auftritte da, mache ich eine Fortbildung zum Ranger!“

Die Premiere des Videos findet am Mittwoch, 12. August, um 19 Uhr, auf dem YouTube-Kanal sowie auf dem Facebook-Account des Nationalparks Bayerischer Wald statt.


Rathaus, Amtsgericht, Nationalparkverwaltung

Rathaus, Amtsgericht, Nationalparkverwaltung

Digitaler Tag der offenen Tür am Hauptsitz des Nationalparks – Video-Rundgang

Prägend thront ein türkisfarbenes, denkmalgeschütztes Gebäude über den Grafenauer Stadtplatz. Früher war hier das Rathaus, später das Amtsgericht untergebracht. Seit Mitte der 1970er Jahre ist es nun Sitz der Nationalparkverwaltung. Eigentlich hätte hier heuer im Rahmen des 50. Jubiläums ein Tag der offenen Tür stattfinden sollen. Der darf coronabedingt so nicht durchgeführt werden. Trotzdem können Interessierte einen Blick hinter die historischen Kulissen werfen – bei einem Videorundgang, der am 25. Juli Premiere feiert.

Bei der rund 15-minütigen Online-Führung durch das altehrwürdige Gebäude werden nicht nur ein paar bauliche Geheimnisse gelüftet. Aus jeden Sachgebiet des Nationalparks kommen Mitarbeiter zu Wort, die Spannendes über ihre tägliche Arbeit für das Schutzgebiet berichten. Wie werden die Infotafeln geplant? Wie viele Pflanzen gibt’s im Nationalpark? Wie entsteht das Führungsprogramm? Wie läuft das Borkenkäfer-Management? Und wie ist der Zahlungsfluss bei der Behörde geregelt? Nicht nur darauf wird es kurze, knackige Antworten geben.

Die digitale Führung feiert am 25. Juli, um 10 Uhr, Premiere auf dem YouTube- (www.youtube.com/nationalparkbayerischerwald) und Facebook-Kanal des Nationalparks (www.facebook.com/nationalpark.bayerischer.wald). Zuschauer können dabei live Fragen stellen. Auch nach der Premiere ist das Video weiterhin verfügbar.


Bei Nationalparkläden online bestellen

Zum Sortiment der Läden gehören unter anderem Plüschtiere – aber auch Bücher, Wanderkarten oder T-Shirts. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Betreiberinnen der Shops im Hans-Eisenmann-Haus und im Haus zur Wildnis von Schließung massiv betroffen

Seit Mitte März sind die Nationalparkzentren Falkenstein bei Ludwigsthal und Lusen bei Neuschönau gesperrt. Dadurch haben auch das Haus zur Wildnis und das Hans-Eisenmann-Haus geschlossen. Für die beiden privaten Betreiberinnen der jeweiligen Souvenirläden ein harter Schlag – gerade jetzt in der sonst besucherstarken Ferienzeit. Nun bieten Sabine König und Theresia Weber ihren Kunden die Möglichkeit, Produkte per E-Mail zu bestellen.

Zum Sortiment der Shops gehört vor allem ein kindgerechtes Angebot – von Plüschtieren über Entdeckerbücher, Spiele und T-Shirts. Aber auch erwachsene Naturfans finden ein breites Sortiment an Literatur, Wanderkarten oder regionalen Produkten. Eine Auswahl der bestellbaren Ware hat der Nationalpark Bayerischer Wald auf seiner Facebookseite in ein Online-Schaufenster gestellt. Für weitere Angebote können die Betreiberinnen unkompliziert kontaktiert werden.

Theresia Weber, die den Laden im Hans-Eisenmann-Haus gepachtet hat, erreicht man via theresiaweber04@web.de.

Sabine König vom Laden im Haus zur Wildnis kann man unter ladenhauszurwildnis@gmx.de kontaktieren. Zumindest bei Sabine König gibt’s auch schon konkrete Ideen, einen eigenen Online-Shop einzurichten, der in Kürze unter www.ladenhauszurwildnis.de online geht.

Bernhard Bachl, Pächter der Gastronomie im Haus zur Wildnis, ist da schon einen Schritt weiter. Seine handgemachten Pralinen kann man im Netz unter www.bayerwaldpraline.de ordern.


Kinofilm zum 50. Nationalparkgeburtstag

Imposante Einblicke in die unberührte Natur des Nationalparks Bayerischer Wald liefert der Kinofilm "DER WILDE WALD". Foto: mindjazz pictures

Trailer zu „DER WILDE WALD“ feiert am 17. Mai Online-Premiere

Nachdem wegen der Corona-Pandemie bis dato alle zum 50. Jubiläum geplanten Veranstaltungen des Nationalparks Bayerischer Wald abgesagt werden mussten, kann sich das Schutzgebiet nun trotzdem über ein besonders Geburtstagsgeschenk freuen: Der im Laufe der vergangenen zwei Jahre erarbeitete Dokumentarfilm „DER WILDE WALD“ ist nahezu fertiggestellt.

Regisseurin und Produzentin Lisa Eder hat zeitgleich mit vier Kamerateams und aufwendiger Technik einen Kinofilm realisiert, der mehr ist als eine Liebeserklärung an eine grandiose Landschaft und ihre Bewohner. „Der Nationalpark Bayerischer Wald ist ein unvergleichliches Aushängeschild des Freistaats“, sagt Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber. „Die außergewöhnliche Schönheit des Nationalparks bringen wir mit dem Kinofilm ‚DER WILDE WALD‘ auf Leinwand. Mit UN-Friedensbotschafterin Jane Goodall haben wir ein internationales Gesicht des Naturschutzes für das Projekt gewonnen. Das zeigt die große Bedeutung dieses Urwalds in der Mitte Europas.“

In der Dokumentation wird neben poetischen, großen Bildern auch Stellung zu hochaktuellen Themen bezogen: Wie viel wilde Natur braucht der Mensch, um zu überleben? Was können wir gegen das Artensterben tun? Und was können wir von unberührter Natur lernen, um Wälder in Zeiten des Klimawandels auch für künftige Generationen zu erhalten?

Entstanden ist der Film in Koproduktion mit dem Nationalpark Bayerischer Wald, mit Unterstützung des FilmFernsehFonds Bayern, des DeutschenFilmFörderFonds, der Leir Foundation sowie in Zusammenarbeit mit SWR und arte. „DER WILDE WALD“ wird seine Deutschlandpremiere coronabedingt ein Jahr später als geplant auf dem renommierten DOK.fest München im Mai 2021 feiern. Im Anschluss ist der Kinostart geplant, bevor der Film dann auch im Fernsehen zu sehen sein wird.

Als kleinen Vorgeschmack präsentiert der Nationalpark aber bereits demnächst einen sechsminütigen Trailer, der imposante Einblicke in den Kinofilm gibt. Der Clip feiert am Sonntag, 17. Mai, um 19.45 Uhr Premiere auf den Social-Media-Kanälen des Schutzgebiets: Auf YouTube unter www.youtube.com/nationalparkbayerischerwald und auf Facebook unter www.facebook.com/nationalpark.bayerischer.wald.


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